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2017 präsentierte ŠKODA den KAROQ als zweites Modell seiner SUV-Familie. Mit bislang mehr als einer halben Million produzierten Einheiten ist er durchaus eine tragende Säule der ŠKODA Modellpalette und war 2021 hinter dem Bestseller OCTAVIA und dem Crossover-Modell KAMIQ das am dritthäufigsten ausgelieferte Modell des tschechischen Herstellers. Aktuell wird der KAROQ weltweit in 60 Ländern angeboten und nun bekommt dieses Erfolgsfahrzeug sein verdientes Facelift, sein Update, das Upgrade die Modellpflege.

An der Front erkennt man den neuen Skoda Karoq an dem breitern, nun hexagonalen Kühlergrill, dazu bekommt das Fahrzeug eine neu gestaltete Frontverkleidung sowie schmalere und schärfer gezeichnete LED-Leuchten vorne. Die Tagfahrleuchten sind nun zweigeteilt, optionale Matrix-LED- Scheinwerfer sind für den KAROQ erstmals erhältlich und ihr kennt mich: Mehr Licht = mehr Sicht = Mehr Sicherheit. Die um mehr als neun Prozent verbesserte Aerodynamik mit einem Luftwiderstandsbeiwert von jetzt cw 0,30 und die entsprechend niedrigeren CO2-Emissionen ermöglichen unter anderem neue Leichtmetallräder mit Aero-Einsätzen, ein längerer Heckspoiler, seitliche Finlets an der Heckscheibe und eine neue Unterbodenverkleidung und wo wir schon beim Heck sind, das Heck bekam auch eine neue Verkleidung.

ŠKODA bietet den überarbeiteten KAROQ in den Ausstattungsvarianten Active, Ambition und Style sowie als SPORTLINE-Modell an. Das Scout-Modell ist nicht mehr verfügbar. Das kompakte SUV ist 4.39 Meter lang ohne Außenspiegel 1,84 Meter breit und 1,60 Meter hoch.

Das Kofferraumvolumen liegt mit Standardsitzen bei 521 bis 1.630 Litern sowie bei 588 bis 1.605 Litern mit den optionalen VarioFlex-Sitzen. Wenn die drei Rücksitze des VarioFlex-Systems ausgebaut sind, fasst der KAROQ maximal 1.810 Liter und wird zum Lademeister. Aber auch sonst kann ich bestätigen, dass man vorne und hinten ausgesprochen komod reisen kann.

Die Antriebspalette des ŠKODA KAROQ umfasst fünf Motoren aus der aktuellen EVO-Generation des Volkwagen Konzerns. Die drei TSI-Benziner und zwei Diesel decken eine Leistungsspanne von 81 kW (110 PS) bis 140 kW (190 PS) ab, wobei der 2,0 TSI als Topmotorisierung mit serienmäßigem Allradantrieb und 7-Gang-DSG exklusiv dem KAROQ SPORTLINE vorbehalten ist. Für den leistungsstärkeren der beiden Diesel ist der 4×4-Antrieb mit einer elektronisch geregelten Lamellenkupplung und 7-Gang- Direktschaltegetriebe (DSG) auf Wunsch erhältlich. Sprich, den Karoq gibt es auch mit Allradantrieb. Ich bin sowohl den Diesel, als auch den 1,5 Liter TSI gefahren. Der Vierzylinder-Benziner verfügt über ein aktives Zylindermanagement, das bei geringer Last automatisch zwei Zylinder abschaltet und so den Verbrauch noch weiter senken könnte. Das ist mir in den bergigen Straßen in Portugal allerdings nicht passiert, gerade auf steilen Passagen zeigte sich der 1.5 Liter Benziner etwas schwach auf der Brust und gleichzeitig recht durstig.

In den Ausstattungslinien Ambition und Style sowie für den ŠKODA KAROQ SPORTLINE sind auf Wunsch die adaptive Fachwerksregelung DCC und die Progressivlenkung erhältlich. Der ŠKODA KAROQ wird komplett digital: Noch im Laufe des Jahres 2022 wird er ausschließlich mit digitalem Kombiinstrument erhältlich sein. Clever von dem Hersteller uns das für den Hersteller günstigere Display als Mehrwert zu verkaufen, oder? Das Virtual Cockpit verfügt serienmäßig über ein 8-Zoll-Display, optional ist eine größere Variante mit einer Bildschirmdiagonale von 10,25 Zoll verfügbar und es ist jederzeit gut ablesbar. Der Fahrer bekommt die wichtigsten Informationen angezeigt und kann sich durch verschiedene Display-Vorschläge durchschalten. Die Bedienung erfolgt am Lenkrad und der Karoq stellt auch Umsteiger vor keine großen Fragen.

Der KAROQ bietet weiter verbesserte Assistenz- und Sicherheitssysteme sowie bis zu neun Airbags. Das Assistenzsystem Traveller (Travel Assist) fasst sieben Assistenzsysteme zusammen, dazu zählen etwa der Vorausschauende Adaptive Abstandsassistent, der Adaptive Spurhalteassistent und die verbesserte Verkehrszeichenerkennung. Bei drohenden Kollisionen reagiert der optionale Proaktive Insassenschutz präventiv und verhindert mögliche Unfallfolgen. Die Verkehrszeichenerkennung hatte uns in Portugal allerdings oft in Stich gelassen, auf portugisischen Autobahnen gelten andere Geschwindigkeiten für die Ausfahrten.

Los geht es ab 25.290 Euro. Das ist dann aber auch wirklich eine nackte Basis-Variante, mit etwas Luxus klettert man leicht auf 30.000 Euro, mit der Sportline-Ausstattung sogar auf über 35.560 Euro und mit ein paar Extras mehr auf der nach oben hin offenen Optionalitäten-Skala kann man sich schnell einen Skoda Karoq für über 40.000 Euro konfigurieren. Einige Optionen sind für die Einstiegsvariante auch nicht verfügbar, daher empfehle ich persönlich mindestens den Skoda Karoq Ambition, der allerdings mit dem 1.0 Liter Motor bereits bei 27.490 Euro anfängt.