#MazdaRoute3: Der erste Tag – die Anreise!

Russland. Russland ist ein schönes Land. Okay, dieses Klischee gilt es noch zu überprüfen. Aber ich mag die Russen jetzt schon. Warum? Sie waren das erste Völkchen, welches beim Landeanflug nach Moskau (wir sind mit der Aeroflot geflogen) geklatscht hat. Das hatte ich vorher nur in einem Ballermann-Flieger erlebt (oder mal als Gag in der Business-Klasse einer Lufthansa-Maschine). Der erste Tag vom MazdaRoute3 Roadtrip war von der reinen Anreise bestimmt. Ihr wisst es natürlich längst, wir sollten den Mazda3 nicht einfach irgendwo fahren, nein wir sollen das Fahrzeug gen Westen fahren. Also ging es für uns, mit insg. 3 Flugzeugen, von Hannover über Frankfurt nach Moskau und dann – durch ganz komische Umwege über Novosibirik vorbei nach Vladiwostok. Das wir den Flieger in Moskau bekommen haben, grenzte allerdings fast ein einem Wunder, wir sind nämlich bereits zur Bordingzeit gelandet. Aber hey, in Russland läuft die Zeit etwas anders, vermeintlich besser. Am Cola-Vorrat in den Aeroflot Flugzeugen müssen die Jungs und Mädels zwar noch arbeiten, aber ansonsten? Tip – Top! Die Abfertigung bei der Imigration? Tip – Top! Da gab es wirklich nichts zu meckern, da hab ich mir wohl ganz umsonst “Angst gemacht”.

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Über Nacht ging es dann also nach Vladivostok, gefühlt waren wir dann über 15 Stunden alleine in der Luft, dazu kamen noch Umsteige- und Wartezeiten. Am Flughafen in Frankfurt hatte ich mir noch 110 Euro in 4000 Rubel umgetauscht, denn schließlich möchte ich ausdrücklich nicht nur das Auto, sondern auch das Land, die Kultur und die Menschen kennen lernen. Es ist übrigens günstiger das Geld in Russland zu tauschen, aber ihr kennt das “Wir haben doch keine Zeit!” – in Moskau hätte es auch nicht geklappt, denn da waren wir nur kurz im Transit, dann in der vermutlich schnellsten Sicherheitskontrolle der Welt und fast hätten wir den vermutlich berühmtesten Bewohner vom Moskauer Flughafen noch erwischt, doch der soll schon einen Tag früher ausgezogen sein:

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…keine Zeit! Denn es wartete der nächste Flieger!

Aeroflot! Gar nicht mal so schlecht. Die Maschinen sind auf dem aktuellen Stand, die Mitarbeiter flott – was will man mehr? Okay, das Infotainment-Programm gibt es “nur” auf Englisch und auf Russisch, aber hey – fliegt ihr mal mit den Franzosen, da muss man froh sein wenn man überhaupt englische Texte bekommt.

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Während wir uns in Richtung Vladivostok bewegt haben, hat das Team von Mazda sich übrigens in dem Bürokraten-Dschungel ausgetobt. Es war scheinbar gar nicht so einfach: “Auf Deutschland zugelassene Fahrzeuge aus Japan zu importieren!” – wenn diese dann auch noch von Menschen aus allen möglichen Nationen durch Russland gefahren werden sollen. Hier in Russland braucht man für alles etwas mehr Zeit und vor allem einen runden Stempel! Ohne runden Stempel läuft halt nichts rund…

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Angekommen am Hotel – vorher entschuldigte man sich schon bei uns, dass die Hotels nicht dem Standard entsprechen würden, aber es wäre ja auch eine Art “Roadtrip” – sahen wir allerdings schon die Autos.

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Es hat also alles geklappt! Das Hotel, nun ja, es war “okay” – ein Nichtraucher-Zimmer hatte man dann – wenn man im Zimmer nicht geraucht hat. Die zwei Flaschen Wasser die im Zimmer standen, waren seit ca. einem Monat abgelaufen. Ich hab diese zum Zähneputzen benutzt. Ich bin nicht wegen den Hotels hier, soll kein Hotel testen sondern das Fahrzeug erleben.

Eine Hochzeitsfeier konnte ich gestern noch erleben und das Brautpaar hat es sich nicht nehmen lassen, sich vor den neuen Mazda3 Modellen ablichten zu lassen. Ich wünsche Braut & Bräutigam, dass ihre Liebe mindestens ein Autoleben lang hält.

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Das Team von Mazda hat sich wirklich alle Mühe gegeben uns einen angenehmen Empfang zu bereiten, auch wenn viele Teilnehmer sich vermutlich über eine Mütze Schlaf ebenfalls gefreut hätten ging es mit dem Bus zum Hafen von Vladivostok.

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Vor ein paar Jahren noch undenkbar. Mit einem Schiff ging es dann durch den Hafen und wir hatten echt Glück mit dem Wetter. Von der Sonne verwöhnt und von keinen Mücken geküsst, kann es einen besseren Start geben?

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Abends ging es dann in ein typisch, russisches, Restaurant zum Essen. Auf dem Tisch stand bereits der Vodka, ich habe aus Anstand einen mit getrunken – beim Essen – hey ihr kennt mich – habe ich mich dann mal vornehm zurückgenommen. In Vladivostok selbst herrscht ein interessanter Stilmix der Gebäude, neu vs. alt, traditionell vs. modern, funktional vs. design … und natürlich gibt es auch ein Mahnmal, ein Denkmal und eine Ehrung für die Jungs die im 2. Weltkrieg gefallen sind:

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Die Gegend hier ist, rein automobil gesehen, auch interessant. Gefühlt fahren hier zu 90% Rechtslenker durchs Land. Die Nähe zu Japan und China ist da wohl deutlich spürbar. Der Anteil an Importfahrzeugen aus den “noch östlicheren” Ländern ist beeindruckend. Das gleiche gilt auch für die russische Tuning-Szene. Ich nenne es nun mal “Fast n Furious-Style” – wer den dritten Teil kennt, der weiß was ich meine. Die russischen Mädels waren teilweise ähnlich gekleidet und was soll ich sagen? High Heels Freunde kommen hier voll auf ihre Kosten. “Da könnte man eine eigene Fotostrecke von machen…” – mach ich aber nicht! Ich bin nicht wegen den, durchaus attraktiven, Frauen hier sondern wegen dem Mazda3.

Laut Pressemitteilung ist der offizielle Startschuss ja nun auch gefallen und ich bin stolz auf Mazda, denn selten werden “Blogger” so prominent auch in einer Pressemitteilung genannt:

Was machen wir?

“Acht fabrikneue Mazda3 der dritten Modellgeneration sind im russischen Vladivostok per Schiff aus Hiroshima ange-kommen. Nun geht die Neuauflage der spektakulären Langstreckenfahrt „Mazda Route3“ von Hiroshima nach Frankfurt auf Land los. Insgesamt rund 15.000 Kilometer legen die Kompakt- wagen der dritten Modellgeneration zurück, um die Main-Metropole kurz vor der Internationa- len Automobil Ausstellung (IAA) zu erreichen.”

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Wie ist die Route aufgeteilt?

“Nach der Schifffahrt vom japanischen Hiroshima in die größte russische Hafenstadt am Pazifik steht nun der in insgesamt sieben Etappen gegliederte Road-Trip durch 30 Städte in fünf Ländern, zwei Kontinenten und neun Zeitzonen an.” – dazu muss man wissen, dass wir der Zeit nun wieder entgegen fahren und bald auch wieder fliegen. Jetlag ich seh dich jetzt schon kommen!

Wer sind wir?

“Medienvertreter, Blogger und Fans der Marke aus Europa, Israel und Australien steuern die acht Mazda3 durch Städte, Dörfer und unberührte Natur.” – Blogger! Jan Gleitsmann und Jens Stratmann sind auf der ersten Etappe dabei, wenn mich nicht alles täuscht übernimmt ein weiterer deutscher Blogger bei der nächsten Etappe. Das Spiel kann sich also online weiterdrehen! Hashtag: #MazdaRoute3

Wohin fahren wir nun?

“Das erste Teilstück führt von Vladivostok in eine der ältesten Städte in Russisch Fernost nach Blagoveshchensk. Hinter dem Lenkrad sitzen zunächst Briten, Deutsche, Italiener, Polen, Portugiesen (über die beiden Jungs könnte ich euch auch noch eine “lustige” Geschichte erzählen), Slowaken und Tschechen, die Gelegenheit haben, sowohl den beliebten Kompaktwagen als auch die ostasiatische Kultur näher kennenzulernen.”

Wie lang ist die erste Strecke?

“Die 1.400 Kilometer lange erste Teilstrecke parallel und in Sichtweite zur chinesischen Grenze verlangt Fahrern und Fahrzeugen alles ab.” –  jetzt wo ich mich gerade beruhigt habe, machen die Jungs und Mädels mir aber schon wieder Angst, oder?

…was für ein Modell fahren wir eigentlich?

“Der 2,0 Liter große SKYACTIV-G 120 Benziner mit 88 kW (120 PS), der unter der Motorhaube arbeitet, stellt erstmals sein Können im Mazda3 unter Beweis.” – und mit der 6-Gang Handschaltung darf ich dann auch selber mein Mehrgänge-Menü zusammenstellen. Ein Fahrzeug ist für die Kollegen der Auto-Bild reserviert, die hatten sich ein rotes Gefährt gewünscht und nun komme ich in die Autoblogger-Hölle: Die hier anwesenden Jungs die für die Auto-Bild tätig sind, sind nicht nur super drauf, sondern auch ausgesprochen kompetent. (für diesen Satz habe ich keine finanziellen Gegenmittel genommen und auch der Vodka hatte darauf keinen Einfluss). – die Stimmung im gesamten Team ist gut. Trotz einiger, sprachlicher Barrieren, verständigt man sich so gut es geht. Ich saß gestern Abend z.B. mit den polnischen Teilnehmern an einem Tisch, sehr nette Menschen. Ich lerne also nicht nur den Mazda3 sondern auch andere Kulturen kennen und somit wird dieser Road-Trip auch zu meiner ganz persönlichen “KulTour 2013”.

Die Brücke hier erinnert doch wahrlich nicht an Russland, oder? Ich glaube in vielen Dingen ist Russland inzwischen westlicher als Deutschland, aber diese Beiträge sollen nicht politisch werden:

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Die Nacht war kurz, ich hätte eigentlich noch 4 Stunden schlafen können, aber irgendwie bin ich aufgeregt, angespannt oder es ist einfach nur zu warm im Zimmer. Bei geöffnetem Fenster sitze ich hier und freue mich, die Klimaanlage vom Mazda3 in ein paar Stunden ausprobieren zu können. Heute geht es endlich los. Während man in Deutschland die Augen schließt, fängt für uns der Road-Trip erst so richtig an. Was da so passiert ist? Das erfahrt ihr im nächsten Beitrag!

Disclaimer: Dieser Beitrag wurde mit freundlicher finanzieller Unterstützung von Mazda Deutschland realisiert. Mazda hat keinen Einfluss auf den Inhalt, meine Meinung oder die Gestaltung.

Mazda3 Test / Video – Fahrbericht:

Englische Version:

Weitere Beiträge zur Mazda Route 3 Tour gibt es hinter dem Link!

3 Gedanken zu „#MazdaRoute3: Der erste Tag – die Anreise!

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