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Suzuki SX4 S-Cross – Pionier der Crossover

Der Suzuki SX4 S-Cross ist da und ist doch ganz der Alte. Mit seiner aufgefrischten Frontpartie und zwei neuen Boosterjet Turbo-Direkteinspritzern will er reif für die Zukunft sein. Er mimt das moderne SUV und will ein großzügiges Raumangebot sowie hohe Variabilität bieten. Ab September steht der Crossover in den Showrooms und bietet dafür ab sofort kräftige Turbomotoren.

So ist der neue 1.0 Liter Dreizylinder-Benziner mit 111 PS bereits aus dem neuen Suzuki Baleno bekannt. Sein maximales Drehmoment von 170 Nm liegt zwischen 2.000 bis 3.500 Umdrehungen an und ermöglicht ein schaltfaules Fahren. Damit einher geht der niedrige Verbrauch von 5,0 Litern im Drittelmix sowie der niedrige CO2-Ausstoß von 113 g/km. Serienmäßig kommt dieser Motor im neuen Suzuki SX4 S-Cross mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder mit einer optionalen Sechsgang-Automatik.

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Das übersichtliche Cockpit blieb dem Suzuki SX4 S-Cross erhalten

Neben dem 1.0 Liter Aggregat steht aber auch ein 1.4 Liter Vierzylinder Ottomotor mit 140 PS parat. Dieser Antrieb soll lebhaft aber dennoch sparsam sein. Sein Drehmoment von 220 Nm liegt zwischen 1.500 und 4.000 U/min an und ermöglicht einen Sprint auf 100 km/h in 9,5 Sekunden. Maximal sind mit dem 1.4 Liter Motor 200 km/h drin. Bekannt ist das Aggregat, das mit einer Sechsgang-Handschaltung oder alternativ mit einer Sechsgang-Automatik kombiniert werden kann, übrigens aus dem Vitara S. Im Suzuki SX4 S-Cross ist es grundsätzlich auf Frontantrieb ausgelegt und soll den Crossover mit 5,4 Liter 100 km weit bringen und nur 120 g CO2 pro km ausstoßen. Alternativ ist aber auch Allradantrieb verfügbar.

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Hier im Bild: der Vorgänger. Er wirkt deutlich runder

Der Allradantrieb im Crossover gehorcht auf den Namen Allgrip und bietet vier verschiedene Fahrmodi für optimale Traktion. In Auto werden grundsätzlich die Vorderräder angetrieben und die Hinterachse nur bei Bedarf zugeschaltet. Snow ist für eine bessere Traktion auf Schnee und Eis ausgelegt, während Sport das Drehmoment gleichmäßig verteilt. Im Lock-Modus werden die Kräfte indes 50:50 zwischen beiden Achsen verteilt.

Der Diesel bietet den 4×4-Antrieb serienmäßig und schöpft seine 120 PS aus 1.6 Litern Hubraum. Im Suzuki SX4 S-Cross wird er an eine Sechsgang-Handschaltung oder ein Doppelkupplungsgetriebe mit ebenso vielen Gängen geknüpft und bietet ein maximales Drehmoment von 320 Nm ab 1.750 U/min. Damit soll sich ein Durchschnittsverbrauch von 4,4 Litern sowie ein CO2-Ausstoß von 114 g/km ergeben.

Der Suzuki SX4 S-Cross ist der Begründer der Crossover-Riege

Optisch möchte der Crossover kraftvolle wirken. Dafür bringt er einen Kühlergrill mit vertikalen Streben sowie dynamisch gezeichnete Scheinwerfer mit. In den höheren Ausstattungen verfügen sie sogar über Voll-LED-Technik. Zusammen mit den trapezförmigen Lufteinlässen und der Bodenfreiheit ergibt sich so schlussendlich ein SUV-artiges Auftreten.

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Am geräumigen Innenraum hat das Facelift nichts geändert

Lieferbar ist der neue Suzuki SX4 S-Cross in drei Ausstattungslinien: Club, Comfort und Comfort+. Bereits in der Basis sind eine Klimaanlage, eine Bluetooth-Freisprechanlage und ein Tempomat inbegriffen. Hinzu gesellt sich eine Sicherheitsausstattung auf aktuellem Stand, die neben zahlreichen elektronischen Helferlein auch sieben Airbags umfasst. Los geht es für den 1.0 Benziner bei 19.790 Euro, der 1.4 startet bei 23.690 Euro. Für den Diesel muss man am tiefsten in die Tasche greifen und mindestens 26.390 Euro an den Händler überweisen. Damit liegt der Suzuki SX4 S-Cross aber auf Augenhöhe mit den üblichen Verdächtigen vom Schlage eine Nissan Juke oder Renault Captur.