Die Volkswagen I.D. Familie – Neues aus Detroit

Jetzt wollen sie es wissen, die Wolfsburger. Die Abgasthematik ist mehr oder minder geklärt und die Tinte auf der Transform 2025+, also dem Zukunftsplan, gerade getrocknet, da bläst VW mit neuer Energie zum Angriff. Auf der NAIAS, also der North American International Auto Show, wird die Volkswagen I.D. Familie ausgebaut und erhält ein neues Mitglied. Gerade für den US-Markt, der bezüglich Selbstzündern etwas empfindlich geworden ist, dürfte die Mischung aus zwei Elektromotoren, Allradantrieb und einem multifunktionalen Innenraum besonders schmecken.

Die Volkswagen I.D. Familie kann alles ganz allein

Auf der NAIAS, wir bleiben mal beim Begriff „Detroit Motor Show“, zeigt Wolfsburg den Ausbau der Volkswagen I.D. Familie und schlägt damit eine Brücke zu den legendären Ursprüngen der Marke – so heißt es zumindest. Denn sehen kann man noch nicht viel vom Neuling. Er nimmt Anleihen am BUDD-e bzw. am „Bulli“-Konzept, das vor zig Jahren vorgestellt wurde und soll eine echte Design-Ikone werden. Aber das sind nur Mutmaßungen oder offizielle Töne.

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Eine neue Interpretation des VW Samba Bus´? Abwarten!

Fest steht aber, dass das neue Mitglied der Volkswagen I.D. Familie eine rein elektrische Zukunft haben wird. Die Basis dafür bildet auch hier der modulare Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Anhand des zweiten Modells der I.D. Familie will Wolfsburg das Potential und die Bandbreite des MEB zeigen. Abgeleitet wird er vom bislang gezeigten Volkswagen I.D., der seine Premiere im September in Paris feierte. Beiden gemein ist, dass die beiden Modell-Buchstaben (I.D.) für die neue Generation voll vernetzter Fahrzeuge stehen. Und so wird auch das neue Modell der Volkswagen I.D. Familie elektrisch vorankommen, eine klare Formensprache bekommen, die pur und clean daherkommt sowie eine gute Raumausnutzung bieten. All das soll natürlich mit der bewährten Volkswagen Qualität verbunden sein.

Alles schön sauber in den USA

Wichtig ist, was hinten raus kommt. Im Fall des I.D. ist das angenehm wenig - nämlich nichts
Wichtig ist, was hinten raus kommt. Im Fall des I.D. ist das angenehm wenig – nämlich nichts

Ein besonderes Highlight des Volkswagen I.D. ist das vollautomatische Fahren. Mit einem leichtem Druck auf das VW-Logo verschwindet das Lenkrad im Armaturenbrett, sodass das Concept-Car von Laserscannern, Ultraschall- und Radarsensoren sowie Kameras gesteuert wird. Die Passagiere entspannen derweil. Und das sollte gut gelingen, schließlich soll viel Raum zum Reisen bereitstehen. Pausieren muss man außerdem auch nicht mehr so oft, da das neue Modell der Volkswagen I.D. Familie eine große elektrische Reichweite bieten will. Bei null Emissionen, versteht sich. Hierauf muss gerade VW in den USA besonders achten. Diesel, die etwas mehr Schadstoffe emittieren als angegeben, sind ja bekanntermaßen das Werk des Teufels. Fette US-Schlitten, die beim Umdrehen des Zündschlüssels zwei Barrel Benzin durch den Krümmer jagen, sind da doch die reinsten Öko-Mobile, nicht wahr?

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!