Hyundai i30 N Fastback Fahrbericht Test Review Sound Kaufberatung Sitzprobe Kofferraum

An der Front haben wir Voll-LED Scheinwerfer und im Kühlergrill gibt es einen kleinen dezenten Hinweis auf die motortechnische Überlegenheit. Dieser Hyundai i30 N Fastback hat es faustdick unter der Haube.

In den Radkästen drehen sich normalerweise 8×19″ Räder, 235/35er Reifen drehen sich hier und sorgen für den Vortrieb und die Verzögerung. Ich hatte nun die 18″ Winterreifen verbaut, viel kleiner darf es auch nicht mehr sein, denn man muss ja Platz schaffen für die N-Performance Bremsanlage. 345er an der Vorderache, 314er an der Hinterachse. Innenbelüftet!
Das Fahrzeug ist ohne Außenspiegel 1,80 Meter breit, mit Spiegel sind es 2,04 Meter. Der i30 N Fastback ist 1.42 Meter flach und 4,46 Meter lang. Der Radstand beträgt 2,65 Meter.
Zu 85% besteht der Fastback aus Gleichteilen zum Hyundai i30 N, spricht aber eine andere Zielgruppe an. Diejenigen die neben dem Spaß auf der Rennstrecke ggf. auch noch etwas mehr Design und ggf. auch Platz haben wollen. Das coupéhafte Modell ist 12 cm länger und auch etwas schwerer als der Hot Hatch.
Am Heck sind es LED-Rückleuchten, ein kleiner Heckspoiler und vor allem die doppelflutige Abgasanlage. Der klingt sogar richtig gut! Ich mag den Klang, nicht vergessen, der verfügt schon über einen Otto-Partikelfilter.

Der 2.0 T-GDI Motor leistet 202 kW, das sind also 275 PS und ein maximales Drehmoment von 353 Nm (mit Overboost sind sogar 378 Nm drin. Der Turbolader hat einen Ladedruck von 1-1,2 bar. Die Kraft geht über ein 6-Gang Handschaltgetriebe auf die Vorderräder und wir haben hier wirklich alles was Spaß und Fahrfreude verspricht: Sportfahrwerk mit adaptiven Stoßdämpfern, eine elektronisch geregelte Differenzialsperre, eine Sportabgasanlage mit Klappensteuerung, eine Zwischengasfunktion – also das sogenannte Rev Matching, für optimal sychronisierte Gangwechsel. Hierfür wird die Drehzahl beim Herunterschalten automatisch angehoben. Eine Launch Control für den optimalen Start gibt es natürlich auch…

Mach dir die Welt wie sie dir gefällt! Durch das N-Grin Control System kann man die Systeme nachschärfen. Es gibt Eco, Normal, Sport, N und Custom. Eingriff genommen wird auf das Ansprechverhalten des Motors, auf das ESC, auf das Rec Matching, auf die adaptiven Stoßdämpfer, auf die Sperre, den Sound und die Lenkung.
…und wenn alles klappt, das Wetter mitspielt, dann beschleunigt man im besten Fall von 6,1 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei Tempo 250.
Um das mal einzuordnen, er beschleunigt schneller auf 100 km/h als ein aktueller VW Golf 7,5 GTI Performance, ist dabei aber Voll ausgestattet günstiger als der GTI in der Basis und hat auch ein paar Gimmicks mehr an Bord.
Reden wir schnell über den Verbrauch: Auf der Rolle verbraucht er 7.8 auf 100, ich lege da locker noch mal drei, vier Liter oben drauf. Der Tank fasst immerhin 50 Liter, somit muss man den Tankwart also nicht täglich grüßen. Würden wir dem Norm-Verbrauch glauben, hätten wir eine maximale Reichweite von 640 Kilometer. Getankt wird hier übrigens mindestens Super-Benzin, also ROZ 95.
Etwas größer als der Tank ist der Kofferraum, wir haben hier ein Volumen zwischen 450 und 1351 Liter und das kann sich definitiv sehen lassen. Die maximale Zuladung liegt bei 434 kg, 80 kg Dachlast, 80 kg Stüzlast und er dürfte sogar Anhänger bis zu 1.6 Tonnen ziehen. Die Ladekantenhöhe beträgt übrigens 79 cm, anschließend muss man das Ladegut ca. 16 cm wieder absetzen.
Fahreindruck: Wir haben eine elektrisch unterstützte Zahnstangenlenkung, wir haben ein adaptives Fahrwerk und wir haben einen durchaus potenten 2.0 Liter Benziner unter der Haube. Der Wendekreis beträgt 11,6 Meter, beim wenden muss man aufpassen, denn nach hinten sieht man nicht wirklich viel. Dieser Koreaner wurde in der Eifel abgestimmt und das spürt man, ich mag es kaum sagen, aber die Symbiose zwischen Fahrer und Fahrzeug fühlt sich hervorragend an.
Der Preis ist heiß! Defintiv! Immer dran denken, ich spreche hier über Listenpreise. Los geht es ab 33.700 Euro, dann noch 590 Euro für die Sonderfarbe Shadow-Grey, dann noch 600 Euro für das Navi-Paket und 1.700 Euro für das Komfortpaket. Zack – fertig!

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