Von der Freundin getestet: Honda Jazz Hybrid!

Frauen ticken anders! Ist einfach so, während ich euch hier nun einen Monolog über die Technik halten würde die sich unter der Haube vom Honda Jazz Hybrid versteckt, stellt meine Freundin fest: “Der hat 2 Handschuhfächer, das obere ist klimatisiert, schreib das auf!” – genau das habe ich getan, und sogar fotografiert:

Ich habe die Pro und Contra-Meinungen meiner Freundin aufgeschrieben, denn sie testet nun schon seit einigen Tagen den Honda Jazz Hybrid und hat (nicht immer aber immer öfters) einen anderen Blickwinkel. Ich selber werde mir den Honda Jazz Hybrid dann nächste Woche mal schnappen und natürlich auch mein Statement dazu abgeben.

Ich habe nicht viele Worte verloren und ihr einfach den Schlüssel hingeworfen und sie losfahren lassen. Keine 10 Minuten später klingelte allerdings auch schon mein Telefon: “Wofür steht das S?” Ihr merkt schon, da muss man schon mitdenken, wenn die Freundin unterwegs ist. Sie meinte Das “S” auf dem Schaltschema der Automatik:

“Sport” war meine kurze und knappe Antwort. Es ist natürlich die sportliche Übersetzung damit gemeint, während “D” die normale Fahrstufe ist, die vermutlich auch weniger Kraftstoff braucht.

Der ist ja echt flott, aber warum dreht der so hoch und beschleunigt erst danach?” – tja, das liegt am CVT-Automatikgetriebe, was soll ich sagen, stellt euch einfach ein Auto vor welches ihr an einem Gummiband aufzieht und dann los lasst. Ihr steckt erst die ganze Energie in das Gummiband und dann wird das Fahrzeug nach vorne geschossen. So ähnlich habe ich es auch meiner Freundin erklärt, technisch so sicherlich nicht richtig, aber verständlich. Der Wagen dreht also von der Drehzahl erst höher, bleibt dann bei einer hohen Drehzahl und beschleunigt “durch” – bei den ersten Fahrten scheinbar ein ungewohnter Zustand, aber daran wird man sich sicherlich gewöhnen.

Ein paar Minuten später klingelte schon wieder das Telefon: “Wie komme ich hier bei dem Display in das Radiomenü?

 

“Drück mal auf Audio!” – war meine Antwort, jedoch muss ich gestehen, dass ich dort auch die Audio-Einstellungen vermutet hätte, aber anschließend sieht man doch das ganz normale Radiomenü:

Hier fällt mir übrigens bei dem Foto schon ein leichter Kritik Punkt auf, wenn die Sonne scheint (ich hab das Wort mal mit Wikipedia verlinkt, da man diesen hellen Fleck am Himmel in diesem Sommer ja so selten sieht) ist die Sicht auf das Display doch etwas beeinträchtigt, ich schau mir das nächste Woche noch mal genauer an.

Mit guter Musik ging es dann für meine Freundin zur Arbeit, dort angekommen – ihr werdet nun wissen was kommt – klingelte wieder mein Telefon. “Wie bekomme ich den Schlüssel raus?” Nun, beim Honda Jazz Hybrid (ich will immer Honda Jazzy schreiben) muss man den Zündschlüssel erst hineindrücken und dann nach links drehen. Wer kennt noch Mike Krüger? Man muss den Nippel erst durch die Lasche ziehen… den Song hatte ich im Kopf als ich die Bedienung schilderte. Das war dann auch kein Problem mehr und ich bin ja dankbar für jeden Anruf, denn ein abgebrochenen Zündschlüssel wollte ich nun wahrlich nicht zeigen:

Nach der Arbeit ist vor der Probefahrt, auf dem Rückweg fielen ihr noch weitere Fragen auf, doch dazu griff sie dann nicht zum Telefon, die durften dann warten. Eine wichtige Frage war zum Beispiel: “Wofür ist der ECON Knopf?” Nun, der Honda Jazz Hybrid soll ja Kraftstoff sparen, neben der “so schön bunten Farbgestaltung vom Tacho” (so waren die Worte meiner Freundin) gibt es halt noch einen Eco-Modus der in das Motor-Management eingreift. Die Fahrer selber werden durch den Eco-Guide darauf hingewiesen wie man Kraftstoff spart. Honda nennt die Funktion Eco Assist und man pflanzt so virtuelle Planzen und kann so zum ECO-Champion werden.

 

Interessantes Detail: Obwohl Frauen ja dafür bekannt sind, eher auf solche Umwelt- und Öko-Technologien zu stehen, hab ich dazu keine weitere Frage bekommen, vermutlich weil sie noch nicht genügend Bäume gepflanzt hat. Hier übrigens noch mal ein Blick auf den Tacho, dort wird dann auch farblich hinterlegt ob man gerade sparsam oder rasant fährt (grün oder blau):

…und der Vollständigkeit halber jetzt auch noch mal einen Blick auf das Lenkrad:

So, das war der erste “eigene” von der Freundin getestet Beitrag, weitere werden folgen, denn Frauen haben doch einen anderen Blickwinkel auf die Dinge und die möchte ich hier ab sofort auch beleuchten, denn schließlich möchten wir hier ja einen Mehrwert bieten, gell? Also wird es zu dem Honda Jazz Hybrid auch noch weitere Beiträge geben, meine ersten Eindrücke und noch zwei Fahrberichte, quasi 2 Stühle – (k)eine Meinung.

13 Gedanken zu „Von der Freundin getestet: Honda Jazz Hybrid!

  1. jauh, den find ich in seiner Kompaktheit/Nutzwert + der Antriebstechnik auch sehr interessant. Doch leider hat’s im Autohaus schon aufgehört.
    Zu klein der Sitz-Verstellbereich,…seit wievielen Jahrzehnten bauen Japaner für den hiesigen Markt Autos ?!
    Naja, die Koreaner lernen wohl schneller…!

  2. achwas, deutlich kleiner als Dirkules und nur auf Air Jordan – Höhe, sollte doch heutzutage kein Problem mehr sein !(?)

    1. Kopffreiheit müsstest du im Jazz genug gehabt haben, teste mal den Skoda Roomster, der hat auch viel Platz!

  3. @jens: joh, kopffreiheit ist kein problem, die längsverstellung ist nicht so prickelnd + zu kurze/kleine sitze !
    Der Roomster, Pvt. (!), “…so häßlich, …könnte glatt ein modernes Kunstwerk sein” …;o)

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