Rückblick: Eine Dekade Nissan Qashqai

Heute wollen wir uns mal den Nissan Qashqai genauer ansehen. Oder besser gesagt seine Erfolgsgeschichte. Schließlich wird der SUV-Crossover seit exakt zehn Jahren gebaut. Entworfen und gestartet als Sondermodell, kann man Nissan nur zum Erfolg beglückwünschen, da bis Ende 2016 über 3,3 Millionen Exemplare Weltweite einen Abnehmer fanden.

2,3 Millionen Nissan Qashqai allein in Europa

Wie alles begann: Der Nissan Qashqai der ersten Generation

Er ist das meistverkaufte Fahrzeug seiner Klasse in Europa – sage und schreibe 2,3 Millionen Fahrzeuge setzten die Japaner auf dem alten Kontinent vom Nissan Qashqai ab. Ursprünglich wurde das SUV auf den Namen “Stadtnomade” getauft und gilt als Nachfolger des Almera, der in Europa auf wenig Zuspruch traf – dabei war er ein solider Zeitgenosse. 2007 war es dann soweit: Der Crossover kam auf den Markt und hört seit dem auf den Namen Qashqai.

Den Qashqai +2 gab es nur in der ersten Generation

Obwohl der “Qashi” – wie ihn Fans liebevoll nennen –  etwas vollkommen anderes als der Almera ist, entwickelte er sich zum Erfolg. Die Kombination aus Geländewagen und Familientauglichkeit mit kompakten Abmessungen und Wirtschaftlichkeit machte aus ihm ein unschlagbares Konzept, das auch heute nicht veraltet ist. Dennoch waren nicht nur die Modellverantwortlichen skeptisch ob des Erfolgs. Schließlich galt es die schwachen Absätze des Almera aufzufangen. Rückwirkend betrachtet war diese Skepsis jedoch unberechtigt, schließlich fand und findet der Qashqai reichlich Interessenten.

Begründer einer ganzen Fahrzeugklasse

Der Crossover-SUV ist sogar so erfolgreich, dass ein mittlerweile riesiges Mitbewerberfeld entstanden ist. Der Skoda Yeti oder der Mazda CX-5 sind nur zwei Exemplare einer Klasse, die mittlerweile über 20 Fahrzeuge umfasst. Doch der Nissan Qashqai verkauft sich nicht nur gut, sondern wurde auch mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft. Insgesamt sind es 80 Trophäen, auf die Nissan stolz blicken kann.

Hübsches Kerlchen: Die zweite Generation kann sich sehen lassen

Los geht es mit der aktuellen Generation bei 19.990 Euro für den Fronttriebler mit 1.2 Litern Hubraum und 115 PS – ein Aggregat, dass wir ebenfalls aus diversen Renault-Modellen kennen. Eine lange Variante, wie es sie vom Vorgänger gab, bietet die aktuelle Generation des Nissan Qashqai leider nicht. Damit würde er aber auch den größeren Nissan X-Trail kanibalisieren.

 

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