Electric Drive Podcast - Folge 1

Electric Drive Podcast – Folge 1

In der ersten Folge vom Electric Drive Podcast sprechen wir z.B. über den Citroen Ami, über den Opel Mokka-E, über den DS3 Crossback oder aber auch den VW ID.4. Dazu brandheiß, den ersten Eindruck vom Mercedes-Benz EQV. Wir erzählen euch warum ein neues Elektroauto gar nicht so leise sein darf, werfen einen Blick in die Glaskugel und ganz zum Ende gibt es noch eine Vorschau auf die nächste Folge. Doch wer sind wir? Frank Kreif (Chefredakteur vom Electric Drive Magazin) und meine Wenigkeit werden ab sofort die elektrifizierte Mobilität besprechen, zwischendurch werden wir uns immer mal wieder Gäste einladen.

Electric Drive Podcast : Citroen Ami

Fakten-Check: Der Citroen Ami ist 2,41 Meter lang, 1,52 Meter hoch und inkl. Außenspiegel 1,54 Meter breit. Er müsste eigentlich Anna heißen, denn er ist rein von den Bauteilen her von vorne – wie von hinten – gleich. Der kurze Radstand von 1,73 Meter täuscht etwas, denn der Wendekreis liegt bei 7,2 Meter. Doch was treibt ihn an? Ein 6 kW starker Elektromotor gibt die Kraft zunächst über eine 1-Gang Automatik und anschließend über die Vorderräder auf die Fahrbahn. Der Citroen Ami ist bis zu 45 km/h schnell und soll vor allem Heranwachsende für das Thema urbane Elektromobilität begeistern, denn in einigen Bundesländern darf man dieses Fahrzeug bereits ab 15 Jahren fahren.

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Mein geschätzter Kollege Jan hat zu dem Fahrzeug schon ein Video online gestellt:

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Electric Drive Podcast : Opel Mokka-e

Fakten-Check: Der Opel Mokka-e ist 4,15 Meter lang, 1,53 Meter hoch und inkl. Außenspiegel 1,98 Meter breit. Wir haben ein SUV. Sprich wir haben eine hohe Sitzposition, auch wenn es den neuen Mokka auch mit klassischen, also fossilen, Antrieben geben wird, kommt das Fahrzeug auch mit einem E-Antrieb. 100 kW – Leistung! 136 PS und 260 Newtonmeter Drehmoment. Darüber Platz für 4-5 Personen und 350-1060 Liter Gepäck. Die 50 kWh große Batterie soll für eine Reichweite zwischen 318 und 324 km reichen. Innerhalb von 9 Sekunden schafft man den Sprint auf Landstraßen Tempo und bei abgeregelten 150 km/h ist Schluss mit dem Vortrieb. Der Mokka-e wiegt 1,6 Tonnen und kostet als rein elektrisch angetriebenes Modell derzeit mindestens 32.158 Euro und 32 Cent. Ist dieser Mokka mehr als aufgewärmter Kaffee?

Ein News-Video zum Opel Mokka-e gibt es auf Voice over Cars:

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Electric Drive Podcast : DS3 Crossback

Jetzt hatten wir gerade schon den Opel Mokka, sprechen wir doch mal über ein weiteres Fahrzeug aus dem PSA Konzern, den DS3 Crossback, denn auch dieses Fahrzeug hat den Dreiphasen-Synchronmotor unter der Haube, kommen wir also ganz schnell zum Fakten-Check: Das 4,12 Meter lange und 1,53 Meter hohe Fahrzeug ist inkl. Außenspiegel 1,99 Meter breit. Der Radstand beträgt 2,56 Meter und das Leergewicht liegt bei 1,65 Tonnen. Das Kofferraumvolumen liegt zwischen 350 und 1050 kg und angetrieben wird der DS3 Crossback durch den 100 kW starken Elektromotor, der 260 Nm an Drehmoment bietet. Gespeist wird der Antrieb durch eine 50 kWh große Batterie, von 0 auf 100 km/h geht es innerhalb von 9,1 Sekunden und man schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Preislich geht es los ab 37.422 Euro.

…auch hier kann ich direkt ein Video von Jan einbinden:

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VW ID.4

Volkswagen gibt nun wirklich Vollstrom, denn nach dem VW ID.3 kommt der ID.4 und wenn wir in die Glaskugel schauen entstehen in den nächsten Monaten noch zahlreiche weitere Modelle auf der Basis des MEB, sprich auf der Basis vom modularen Elektrifizierung Baukasten, doch wie schlägt er sich im Fakten-Check: Der ID.4 kommt in unterschiedlichen Leistungsstufen auf die Straße, allerdings ist er zunächst nur in der großen 77 kWh-Version konfigurierbar. Als Basismodell startet er da ab 43.329 Euro, die günstigeren Modelle mit etwas weniger Reichweite werden folgen. Bleiben wir also beim VW ID.4 mit 77 kWh. Der 150 kW starke Elektromotor treibt die Hinterräder an. Dafür wurde er auch im Heck platziert, sprich der VW ID.4 verfügt über Heckantrieb. Auf dem Prüfstand kann man ein Drehmoment von 310 Nm messen, auf der Straße den Sprintwert von 8,5 Sekunden für die Paradedisziplin 0-100 km/h. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h trumpft er hier nun auf. Die 77 kWh große Batterie soll für eine Reichweite zwischen 360 und 522 km sorgen. Neben Platz für 4-5 Personen gibt es ein Kofferraumvolumen zwischen 543 und 1575 Liter und eine Anhängelast von bis zu 1,2 Tonnen. Interessant hier für e-Bike Besitzer die Stützlast, die liegt nämlich bei 75 kg.

Vom VW ID.4 habe ich ein News-Video:

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Mercedes-Benz EQV

Komisch, eigentlich hätten wir erwartet, dass Volkswagen hier nach vorne stürmt, aber Mercedes-Benz hat die V-Klasse vor dem VW Bus elektrifiziert, wenn wir jetzt mal die ABT-Umrüstlösung außen vor lassen. Der EQV bietet Platz für 6-8 Personen und für viel Gepäck. Als rein elektrisch angetriebener Van fährt er entweder in der langen oder in der extra langen Version vor und wird mindestens 69.020 Euro kosten, kommen wir also zum Fakten-Check: Das Fahrzeug ist also entweder 5,14 der 5,37 Meter lang und verfügt als EQV 300 über einen 150 kW starken Elektromotor, der an der Vorderachse platziert wurde. 362 Nm Drehmoment dürften nun selbst die größten Skeptiker überzeugen, die 100 kWh große Batterie soll für eine Reichweite von bis zu 418 km sorgen. Von 0-100 km/h geht es in ca. 10 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit kann man für einen geringen Obolus von 140 auf 160 km/h erhöhen. Allerdings muss man da wissen, dass gerade in den Geschwindigkeits Bereichen die Reichweite massiv sinkt. Das Fahrzeug ist mit Dachreling übrigens 1,96 m hoch, passt somit in die meisten Tiefgaragen. Inkl. Außenspiegel ist es 2,24 Meter breit und bietet je nach Länge 1.030-1.410 Gepäckraum.

 

Electric Drive Podcast – Wie muss ein Elektroauto klingen?

Schon gewusst? Elektroautos sind zwar nicht komplett lautlos, aber dennoch recht leise unterwegs. Gerade innerstädtisch spielen Elektrofahrzeuge da ihre Vorteile aus, Lärm macht schließlich krank und das leise und entspannte cruisen mit einem Elektroauto viel Spaß. Da gibt es aber ein Problem: Andere Verkehrsteilnehmer können die Elektroautos überhören und somit sich oder andere Verkehrsteilnehmer ggf. in Gefahr bringen.

Um das Unfallrisiko zu minimieren gibt es das akustische Fahrzeug-Warnsystem. Das muss innerhalb der Grenzen der EU bis Tempo 20 aktiv sein und darf sich nicht abschalten lassen. Für komplett neue Baureihen gilt die Pflicht seit Juli 2019, ab Juli 2021 müssen alle Elektrofahrzeuge die neu zugelassen werden mit einem Elektroauto-Soundmodul ausgerüstet sein.

Muss ich mein Elektrofahrzeug nun nachrüsten lassen? Nein! Eine Nachrüstpflicht gibt es nicht, allerdings fordert der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband neben der Nachrüstpflicht auch, dass bei Tempo 30 noch ein Ton erzeugt werden muss, ein Vorschlag den wir gar nicht so abwegig finden.

Doch wie muss so ein Fahrzeug klingen? Verbrenner-Ähnlich! Damit meint man nun aber nicht, dass ein V8-Sound simuliert werden soll, sondern das sich der Sound bei zunehmender Geschwindigkeit ändern muss.

BMW hat sich z.B. den Soundtrack-Komponisten Hans Zimmer, der unter anderem den Film-Soundtrack für den neuen James Bond gezimmert hat, ins Boot geholt. Da geht in Zukunft also einiges und unter uns, wenn es das Unfallrisiko minimiert, ist das ja auch gut so.

Im Electric Drive Podcast – Folge 1 – gibt es passend zu dem Thema noch ein Interview, dazu noch viele Eindrücke von Electric Drive Chefredakteur Frank Kreif und noch etwas Senf von mir.

Hier könnt ihr den Electric Drive Podcast hören:

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