Audi RSQ3 Performance – Kompakte Speerspitze

Audi wird ja demnächst einen neuen Sproß der Q-Familie präsentieren. Das neue Topmodell der Q3-Baureihe ist nun allerdings erst einmal der Audi RSQ3 Performance. Das Kompakt-SUV bietet nun mit mehr Power und eine noch exklusivere Ausstattung. Zudem bleibt es beim Alleinstellungsmerkmal in dieser Klasse: 370 PS und dazu noch einen 2,5-Liter-Fünfzylinder bietet sonst keiner. Ab sofort ist der Ingolstädter bestellbar, kostet aber mindestens 61.000 Euro.

Audi RSQ3 Performance

Audi zündet eine Leistungsstufe nach der anderen und spendiert dem ohnehin schon nicht gerade ärmlich motorisierten RSQ3 27 zusätzliche Pferdchen. Damit sollte es im Kompakt-SUV-Segment keine Konkurrenten, die der Audi RSQ3 Performance zu fürchten hat. Aus den 2,5 Litern Hubraum holt der Dynamiker 465Nm. Damit soll der Standard-Spurt in 4,4 Sekunden erledigt sein. Eine Beschränkung auf 250 km/h? Nicht mit dem RSQ3 Performance: Der Sportsfreund rennt bis 270 km/h weiter. Sechsmal in Folge hat es der 2,5 TFSI übrigens schon geschafft den Titel „International Engine of the Year“ zu holen – das könnte mit der gesteigerten Leistung auch in diesem Jahr klappen.

Zu seinen Stärken zählen die Druchzugskraft, die Drehfreude und natürlich der unverwechselbarer sonore Klang der fünf Brennräume. Seine Leistungssteigerung holt der Ingolstädter aus einer höheren Kühlleistung, die durch einen neuen Hauptwasserkühler realisiert wird. Zudem hilft eine optimierte Kraftstoffpumpe für mehr Benzin-Durchfluss. So kann man das satte Drehmoment bereits bei früh anliegenden 1.625 Umdrehungen genießen. Erst bei 5.500 Touren ebbt die Leistung wieder ab. Wer aber bis in diese Regionen vorstößt, wird den NEFZ-Verbrauch von 8,6 Litern auf 100 km ohnehin nicht erreichen – aber will man das mit einem solch potenten Auto überhaupt? 

Jedenfalls wird die Kraft serienmäßig über die 7-Gang-S-Tronic an alles Viere übertragen. Das Doppelkupplungsgetriebe will mit sehr kurzen Schaltzeiten genauso gefallen, wie mit der Wahl zwischen Automatik oder dem Selbstschalten. Damit man jederzeit Herr der Lage ist, verfügt das RS-Multifunktionslenkrad über Schaltwippen; im Dynamik-Modus beherrscht der Audi RSQ3 Performance sogar das Kunststückchen, seine Passagiere mit einem Zwischengasstoß zu beglücken. Damit die Power auch immer Verlustfrei auf die Straße gebracht wird, verfügt das Kompakt-SUV natürlich über den berühmt-berüchtigten Allradantrieb „quattro“. Die hydraulische und elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung verteilt die Power Bedarfsgerecht und vollautomatisch. Zudem ermöglicht die Vernetzung mit der elektronischen Stabilitätskontrolle eine radselektive Verteilung. Zudem bietet das vollständig deaktivierbare ESP einen neuen Sportmodus. Wie es sich für eine sportliche Version gehört, fährt das SUV mit einem straffen RS-Sportfahrwerk vor, dass gegenüber dem Seiren-Q3 um 20mm tiefergelegt ist. Optional ist ein RS-Sportfahrwerk plus mit Dämpferregelung verfügbar, das die Wahl zwischen den Modi „comfort, auto und dynamic“ lässt.

Audi RS Q3 performance Seite

Äußerlich zeigen die RS-Modelle selbstverständlich einen eigenständiger Auftritt. Die sportlich gezeichneten Stoßfänger fallen besonders durch ihre großen Lufteinlässe auf, während am Heck der Diffusoreinsatz im Mittelpunkt steht. Das heißt – natürlich – neben der Ausuffanlage. Vor fährt der Ingolstädter mit einem schwarz glänzenden Kühlergrill vor. So weit zur „normalen“ RSQ3-Variante. Der „Performance“ bietet nämlich nicht nur für ein Plus an Leistung, sondern auch für eine exklusive Ausstattung. So glänzen die Anbauteile in Titanoptik matt, was ausschließlich dem Topmodell vorbehalten ist. Die Farbe findet sich sowohl am Rahmen des Lufteinlasstrichters wieder, wie auch an den Außenspiegelgehäusen, an der Dachreling oder an den 20Zöllern mit fünf Doppelspeichen. Exklusiv für den Audi RSQ3 Performance: die Lackierung in „Ascariblau metallic“.

Audi RS Q3 Performance Heck

Auch im Interieur findet sich das Grau des Exterieurs wieder. Die Instrumente sind in grau gehalten und werden mit Skalen und Zeigern in rot hervorgehoben. Aufpreisfrei bekommt man Sitze mit schwarz-blauer Polsterung, sowie entsprechende Kontrastnähte, etwa am Schaltknauf. Hinzu gesellen sich Dekoreinlagen in Carbon mit einem blauen Faden. Es wurde also kein Details vergessen.

Zu unserem Audi RSQ3 Fahrbericht geht es hier: Audi RSQ3 Fahrbericht, damals noch ohne die Extra-Portion Performance.