Test Mitsubishi Lancer Sportback: erster Eindruck

Sicherlich spielt eine gewisse Vernunft bei einem Autokauf eine Rolle, aber wer würde sich ein Auto vor die Tür stellen, das er hässlich findet? Im Normalfall wohl niemand. Also spielt das Design von Fahrzeugen eine unter Umständen kaufentscheidende Rolle. Da hatte Mitsubishi, wie in diesem Beitrag zur Marke Mitsubishi bereits von mir geschildert, in der Vergangenheit kein besonders glückliches Händchen bewiesen und mit langweiligen Fahrzeugen wie dem Carisma nicht wirklich für Aufsehen gesorgt.

Mitsubishi Lancer Sportback mit MIGNun gefällt mir das derzeitige Markengesicht, das laut Artikel von Jens ab diesem Jahr leider wieder geändert wird, zugegebenermaßen sehr gut. Die aggressive Jetfighter-Front mit den “böse” dreinschauenden Scheinwerfern hat es mir wirklich angetan und selbst als Fan der Marke Audi muss ich sagen, dass mir der große Grill der Japaner in seiner Form und Positionierung besser gefällt. Dementsprechend erfreut war ich, als ich hörte, dass ich einen Lancer für den Test bekomme.

Mitsubishi Lancer Sportback FrontDoch die Recherche im Internet offenbarte scheinbar Gruseliges. Es gab drei mögliche Lancer, die hier zum Übergabetermin auftauchen konnten, wobei ich den Evolution aufgrund der Information, dass ich einen 1,6 Liter erhalte schon direkt ausschließen konnte – leider. Blieben also die Mitsubishi Lancer Sportlimousine und das Mitsubishi Lancer Sportback. Wer mich kennt, weiß, dass ich auf klassische Formen stehe und mit der Fließheckfraktion meistens nichts anfangen kann. Also hoffte ich einfach auf die Sportlimousine.

Mitsubishi Lancer Sportback Heck schräg hochNicht wirklich schwer zu erraten, was für ein Wagen kam, zumal ich es ja auch schon in der Testwagenvorstellung gezeigt hatte: das Sportback. Und ganz ehrlich? Ich fand das Heck des Wagens anfänglich echt befremdlich und erschrak fast jeden Morgen, wenn ich aus dem Fenster blickte. Doch bei genauerer Betrachtung des Wagens aus verschiedenen Blickwickeln wirkte das Design samt Spoiler doch irgendwie stimmig. Das die große Heckklappe des Mitsubishi natürlich auch diverse Vorteile bietet, steht dazu noch auf einem anderen Blatt. Und mittlerweile hab ich mich tatsächlich daran gewöhnt, finde es fast schon schick.

Mitsubishi Lancer Sportback SeitenansichtSchade nur, dass so wenig davon unterwegs sind. Wie so oft, wenn man sich mit einem Fahrzeug ein wenig intensiver beschäftigt oder selbst eines fährt, achtet man auch verstärkt darauf im Straßenverkehr. Doch trotz des Mitsubishi-Händlers im nahe gelegenen Ortsteil bleibt ein Mitsubishi Lancer der aktuellen Baureihe hier eher ein seltener Wagen. Sieht man die Jetfighter-Front, ist meist ein kleiner Mitsubishi Colt oder ein größerer ASX unterwegs. Woran das eventuell liegende könnte, werde ich im nächsten Beitrag näher beleuchten.

Mitsubishi Lancer Sportback vorne schräg hochBereits jetzt möchte ich mich übrigens für die Qualität der Bilder entschuldigen. Die für das Frühjahr geplante Anschaffung einer digitalen Spiegelreflexkamera ist aufgrund des Autounfalls meiner Frau erst einmal wieder in den Hintergrund gerückt. Daher sind diese Fotos hier mit meiner Kompaktkamera entstanden, die leider kaum manuelle Einstellmöglichkeiten bietet und je nach Lichtverhältnissen etwas überfordert ist. Gerade beim weißen Wagen in der Sonne machte sich dies stark bemerkbar.

Mitsubishi Lancer Sportback von obenIch hoffe dennoch, dass die Bilder zumindest einen positiven Eindruck vom Mitsubishi vermitteln können, auch wenn ich meine Ideen technisch nicht immer so umsetzen kann. Im nächsten Beitrag wird es dann im Innenraum des Mitsubishi Lancer Sportback weitergehen. Denn dort befindet man sich als Fahrer, Beifahrer oder Rückbänkler ja meistens.

9 Gedanken zu „Test Mitsubishi Lancer Sportback: erster Eindruck

  1. Der Jet ist auch geil. ;)

    Mitsubishi hat sich schwer weiterentwickelt, das Auto ist gar nicht mal so hässlich. Mein Opa ist die letzten 30 Jahre Mitsubishi gefahren, die waren allesamt nicht so wirklich hübsch. Der Kumpel hier sieht aber gar nicht so verkehrt aus.

  2. also ich weiss ja nicht aber ich beschwehr mich nicht über meine kamera auch wenn ich “nur” eine kleine normale Digitalkamera habe. klar bekomme ich damit nicht so gute Fotos hin wie mit einer teuren DSLR aber ich bekomme trotzallem gute und schöne Fotos hin. Kannst dir ja mal die drei Beiträge meiner Frau zu den kameras durchlesen. der erste über günstige Digitalkameras (http://assilsan.over-blog.de/article-billige-digitalkameras-beachten-85823534.html), der zweite über die DSLR (http://assilsan.over-blog.de/article-digitale-spiegelreflexkameras-fur-profis-85823531.html) und der dritte beitrag über die bridge kameras (http://assilsan.over-blog.de/article-eine-bridge-kamera-85823532.html), die ganzen andern Beiträge sind auch sehr informativ und intressant aber helfen dir nicht mit der kamera;)

    hier noch zwei gute links zu gizmodo welche dir evt beim Fotos machen helfen ;)
    http://www.gizmodo.de/2011/11/08/fotografie-darum-sind-sensorgrose-und-formatfaktor-wichtig.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+vnunet%2Fde%2FGizmodoge+%28Gizmodo+DE%29&utm_content=Google+Reader

    http://www.gizmodo.de/2011/12/31/neue-dslr-kamera-zu-weihnachten-so-benutzt-man-sie.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+vnunet%2Fde%2FGizmodoge+%28Gizmodo+DE%29&utm_content=Google+Reader

  3. Also optisch kommt zumindest die Front bei mir gut an, das Heck, na ja, da finde ich gerade bei Sportversionen ein klassisches Stufenheck schneidiger. Ansonsten schöner Beitrag!

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