Archiv für die Kategorie „Interview“

10 automobile Fragen an Kurt Lotz

Mittwoch, 23. November 2011

Ich traf Kurt Lotz schon vor geraumer Zeit. Natürlich war der Grund des Treffens ein automobiler: er schaute sich den zum Verkauf stehenden Wagen eines Bekannten an, den ich vermittelt hatte. Die Probefahrt war zwar lustig, führte aber nicht zum Besitzerwechsel. Dennoch blieb der Kontakt zum ehemaligen Moderator solcher Sendungen wie beispielsweise des SAT.1 Frühstücksfernsehen sowie diverser Automobilsendungen, bestehen – wenn auch nur sporadisch.

Kurt LotzUmso mehr freut es mich, dass auch er sich unseren 10 automobilen Fragen an … gestellt hat, denn er ist halt ein Autofanatiker, Teilnehmer von Autoveranstaltungen wie Oldtimerausfahrten oder verschiedensten Rennen und dementsprechend sind auch die Antworten. Aber seht selbst bei den 10 automobilen Fragen an Kurt Lotz:

Rad-ab.com: Hallo Kurt, wie ist Dein Bezug zu Autos? Notwendiges Übel oder Passion? Oder etwas in der Mitte?

Kurt Lotz: Weder noch, sondern: Abhängigkeit, Wahnsinn, Unvernunft.

Rad-ab.com: Wie waren die Führerscheinprüfungen (Theorie und Praxis) und hast Du deinen Führerschein auf Anhieb bestanden?

Kurt Lotz: Sagen wir so: Ich habe damals auf Anhieb bestanden, darf sämtliche PKW, LKW und Motorräder fahren. Und würde morgen wahrscheinlich bei jeder einzelnen Prüfung durchfallen.

Rad-ab.com: Was war Dein erstes eigenes Auto, bzw. das erste Auto, was Du bewegt haben?

Kurt Lotz: Ein Goggo Coupé, rassige 13,6 PS, echter Burner.

Rad-ab.com: Gibt es da eine besondere Geschichte zu? Erzähl doch mal …

Kurt Lotz: Dem Nachbarn abgekauft für 150 Mark, drei Tage lang ohne Führerschein damit im Wald herumgebrettert – nicht erwischt worden. Danach ohne Beulen mit Gewinn verkauft. Das “richtige” erste Auto war dann ein Kadett B Coupé.

Rad-ab.com: Was fährst Du aktuell für ein Fahrzeug?

Kurt Lotz: Im Alltag: 1996 Jaguar x300, bei Sonne: 1990 Mazda RX7 Cabrio, auf der Autobahn: 1983 Porsche 928S, bei Platznot: 1986 Volvo 760 Kombi, am Wochenende: 1960 Porsche 356 B T5, im Urlaub: 1979 Pace Arrow. Alle nicht perfekt, aber gut.

Kurt Lotz RennoutfitRad-ab.com: Beschreibe Deine Autos.

Kurt Lotz: Jedes ist irgendwie toll, einfach alte Gebrauchte mit Herz und Macken. Ich kann prima alte Autos finden – aber ganz schlecht eins verkaufen.

Rad-ab.com: Was würdest Du an Deinen Autos verbessern?

Kurt Lotz: Nicht verbessern. Wünsche mir einfach, dass wirklich alle einfach mal funktionieren.

Rad-ab.com: Was war Dein schönstes Erlebnis, was Du mit einem Auto allgemein hattest?

Kurt Lotz: Die erste Runde in der Ferrari Challenge auf einem 360 Modena in Magny Cours.

Rad-ab.com: Was ist Dein Traumwagen?

Kurt Lotz: Fisker Karma – für Herz, Auge UND Verstand. Schönes Design, E-Antrieb mit Power und Range-Extender. Oder vielleicht doch lieber den wunderschönen Cisitalia?

Rad-ab.com: Jetzt mal Butter bei die Fische, wie viele Punkte hast Du in Flensburg?

Kurt Lotz: Der Führerschein war vor Jahren mal für drei Monate weg, aber aktuell dürfte das Konto leer sein.

Vielen Dank an Kurt Lotz für die sicherlich nicht alltäglichen Antworten! 

Wer mehr über Kurt Lotz erfahren möchte, der kann sich auf seiner Internetseite www.kurtlotz.de umschauen, auf der es schöne Bilder diverser Fahrzeuge und Informationen zu aktuell von ihm moderierten Sendungen gibt. Natürlich ist auch wieder eine Autosendung dabei. Aktuell präsentiert Kurt Lotz im Schweizer Fernsehen SF2 wöchentlich die “Motorshow”, in Deutschland zu sehen auf www.motorshow.ch – schaut es euch an!

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10 automobile Fragen an Bernhard Hoëcker

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Nachdem unsere Reihe “10 automobile Fragen an …” so großen Anklang fand (Jens hat noch einige Fragebögen von Bloggern zurück bekommen und wird diese hier nach und nach veröffentlichen), habe wir uns entschlossen, den Radius zu erweitern, um weitere interessante Interviewpartner zu finden. So haben wir kürzlich einige Prominente angeschrieben.

Den Anfang macht Bernhard Hoëcker, der bekannte Schauspieler und Comedian, wie es auf neudeutsch so schön heißt, den ich vor einiger Zeit schon einmal bei einer Aufzeichnung zu “Genial daneben – Die Comedy Arena” live erleben durfte.

Rad-ab.com: Hallo Herr Hoëcker, wie ist Ihr Bezug zu Autos? Notwendiges Übel oder Passion? Oder etwas in der Mitte?

Bernhard Hoëcker: Ich brauche es als notwendige Passion. Es macht totalen Spaß. Aber ich bin bereit darauf zu verzichten, wenn ich eine Alternative finde.

Rad-ab.com: Wie waren die Führerscheinprüfungen (Theorie und Praxis) und haben Sie ihren Führerschein auf Anhieb bestanden?

Bernhard Hoëcker: Theorie war fehlerlos, bei der Praxis hat der Fahrprüfer eine nicht geübte Einparkaktion gefordert (worauf ich gleich hinwies) und die natürlich schief ging (den Wagen rückwärts in quer zur Fahrbahn befindliche Parklücke setzen). Es wurde dann mit “Wie machen Sie das mit dem Kettcar?” geholfen und dann pampte mich der Fahrlehrer auch noch an, das würden sie dann immer behaupten, nicht gelernt …

Bernhard HoeckerRad-ab.com: Was war Ihr erstes eigenes Auto, bzw. das erste Auto, was Sie bewegt haben?

Bernhard Hoëcker: Ein Jetta, Automatik. Anfahren am Berg hat also sofort funktioniert.

Rad-ab.com: Gibt es da eine besondere Geschichte zu? Erzählen Sie doch mal …

Bernhard Hoëcker: äh … also … ich habe mal vor einem Garagentor gestanden und bin ausgestiegen ohne auf P zu Stellen. Der Wagen drückte sich dann ganz sanft aber bestimmt in das Rolltor.

Rad-ab.com: Was fahren Sie aktuell für ein Fahrzeug?

Bernhard Hoëcker: X3

Rad-ab.com: Beschreiben Sie ihr Auto mit 3 Worten …

Bernhard Hoëcker: Sicher, bepackbar, bequem

Rad-ab.com: Was würden Sie an Ihrem Auto verbessern?

Bernhard Hoëcker: NOCH mehr Steckdosen, Abstandshalter (Im Armaturenbrett ist sogar die Vorrichtung für die Anzeige schon eingestanzt…)

Rad-ab.com: Was war Ihr schönstes Erlebnis, was Sie mit einem Auto allgemein hatten?

Bernhard Hoëcker: 60 km geschlossene Schneedecke und man fährt wie auf Schienen.

Rad-ab.com: Was ist Ihr Traumwagen?

Bernhard Hoëcker: Ein Mazda MX5, ein Mädchenauto. Und ich werde ihn mir nicht erfüllen, damit es ein Traum bleibt.

Rad-ab.com: Jetzt mal Butter bei die Fische, wie viele Punkte haben Sie in Flensburg?

Bernhard Hoëcker: 9, alle wegen schnellen Fahrens und die meisten nachts zwischen 1h und 4h kassiert. Aber seit 2 Jahren fahre ich nur noch exakt wie erlaubt. Seitdem werde ich links überholt, LKWs drängeln mich und die Polizei schaut immer skeptisch in meinen Wagen, wenn sie vorbeirauscht.

Vielen Dank Hoëcker, wir sind raus! 

Wer mehr zu Bernhard Hoëcker erfahren möchte, kann sich auf seiner Internetseite mit der schwer zu erratenden Domain www.bernhard-hoecker.de informieren. Wir hoffen, dass weitere Prominente folgen werden. Wer diesen Beitrag interessant fand, der kann sich hier weitere Interviews ansehen.

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Blogger Interview / Blogvorstellung: 10 automobile Fragen an Can Struck von bycan.de

Freitag, 21. Oktober 2011

So schnell kann es gehen, heute haben wir hier das Interview mit Can Struck für euch:

Hallo Can! Can Struck, geiler Name – echt oder Künstlername? Erzähl doch mal kurz was über dich und deinen Blog, worüber schreibst du so?

Das ist mein echter Name. Kommt daher dass mein Vater Deutscher ist und meine Mutter Türkin. Ich bin Mediengestalter, lebe in Köln und bin 29 Jahre alt. Mein Blog (bycan.de) beschäftigt sich größtenteils mit automobilem Leben, neuerdings auch gerne Autokultur genannt. Seitenlange Testberichte mit Datentabellen und dem ganzen Kram in Zeitschriften langweilen mich eher. Ich will wissen was hinter dem Steuer abgeht! Ganz abgesehen davon dass Autos und Autodesign eine eigene Kunstform sind und vieles beim Auto emotional aufgeladen ist. Entsprechend schreibe ich über alles was in meinem Leben mit Autos zu tun hat und mache dies bewusst so subjektiv wie möglich.

Wie waren die Führerscheinprüfungen (Theorie und Praxis) und hast Du Deinen Führerschein auf Anhieb bestanden?

Theorie hab ich mit voller Punktzahl bestanden, die praktische…. ähhemm… erst beim zweiten Anlauf. Lag aber daran dass alle anderen Verkehrsteilnehmer Fehler gemacht haben. Alle außer mir.

Jaja, das sagen sie alle – ich darf lästern – warum erfahrt ihr wenn ich das Interview hier auch mal selber ausfülle, aber sag mal Can: Was war dein erstes Auto, bzw. das erste Auto was du bewegt hast?

Ein VW Passat Variant B2 war das erste Auto das ich bewegt habe.

Gibt es da eine besondere Geschichte zu? Erzähl doch mal…

Zwei Jahre vor dem Führerschein durfte ich damit auf einem verträumten Dorf in Niederbayern ab und an mal, natürlich mit meinem Vater auf dem Beifahrersitz, eine kleine Straße auf- und abfahren. Anfangs musste er das Auto noch am Ende der Straße wenden. Später konnte ich das auch. Es hieß dass ich den Passat bekomme, gemeinsam mit meinen beiden Schwestern zur freien Nutzung.

Mit denen hatte ich auch schon abgeklärt dass da tolle Features wie ein Sportlenkrad reinkommen. Leider brach bei dem Passat ein paar Monate vor meiner Prüfung einer der hinteren Stoßdämpfer. Außerdem war die Lenkung kaputt und der dritte Gang ließ sich nicht mehr einlegen. Der Passat ist auf dem Schrottplatz gelandet und ich war traurig. Doch mein Vater hat sich dann direkt einen silbernen BMW 520i E39 gekauft und damit war alles schnell wieder vergessen. :)

Was fährst du aktuell für ein Fahrzeug?

Einen BMW Z3 1.9i Baujahr 2001 in Saphirschwarz Metallic

Beschreibe dein Auto mit 3 Worten…

klein, schwarz, sexy

Soso, das sexy, schwarze Kleine also… oder war das doch das Kurze? Was würdest du an deinem Auto verbessern?

Da er aufgrund meiner Nachlässigkeit vor kurzem Freundschaft mit einem Betonpfeiler geschlossen hat fallen mir einige Karosserieteile ein, dich ich im Moment verbessern würde. Aber wenn das wieder in Ordnung ist… Das ärgerlichste am Z3 ist glaube ich die Kunststoffheckscheibe die auch noch in der Mitte geknickt wird. Das würde ich verbessern.

Was war dein schönstes Erlebnis was du mit dem Auto hattest?

Da fallen mir einige ein die nicht jugendfrei sind… darf man die hier erzählen? Lieber nicht. Nur soviel: Einmal kam am Ende die Polizei und hat unsere Personalien überprüft. Meine Frau bzw. damals Verlobte reagierte sofort mit “wir suchen nur nach Fotolocations”. Das haben sie uns tatsächlich abgekauft. Aber ansonsten war ein richtiges Highlight unser Trip mit dem Z3 nach Italien – kreuz und quer über alle bekannten Alpenpässe. Wir sind einfach eine Woche drauf los gefahren und haben die italienische Lebensart genossen. Schlafsäcke und Zelt hinter den Sitzen und 5 Aldi-Tüten im Kofferraum. Koffer passt ja nicht. Man lernt bei so einem Auto schnell sich auf das nötigste zu beschränken. Das wertet den Urlaub übrigens eher auf als dass man etwas vermisst.

5 Alditüten im Kofferaum und ab geht es in den Urlaub? Du spielst mit Klischees…. – machen wir weiter: Was ist Dein Traumwagen?

Schwierige Frage. Wenn ich unbegrenzt Geld hätte würde ich mir wohl einen Mercedes SLS AMG kaufen. Ist für mich das momentan emotionalste Auto – Ich könnte heulen wenn ich ihn sehe :) Aber ich bin absolut glücklich mit dem was ich habe und vermisse ein großes oder teures Auto nicht.

Ohja, der SLS AMG ist echt ein heißes Gerät, hatte auf der IAA ja das Glück das neue SLS AMG Cabrio zu sehen… HACH! Jetzt mal Butter bei die Fische, wie viele Punkte hast Du in Flensburg?

0 Punkte. Noch nie Punkte bekommen!

Du Glückspilz… dann mal weiterhin allzeit Gute Fahrt! Euch viel Spaß beim lesen, drüben bycan.de !

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Blogvorstellung / Bloggerinterview: 10 automobile Fragen an den Stänkersack Sven Kempe

Montag, 17. Oktober 2011

Weiter geht es mit den 10 automobilen Fragen, heute hat es mal einen LKW Fahrer erwischt, der nicht nur einen LKW lenkt sondern ab uns zu auch noch an seinen Blog denkt:

Hallo Sven, stell dich und deinen Blog doch mal kurz vor, worüber bloggst du?

10 automobile Fragen zu beantworten, sollte für mich bekennenden Audi-V8-Freak ja keine grosse Hürde darstellen. Meinen Blog beschreiben ist schon schwieriger, da ich wohl nicht wirklich in eine klassische Nische passe. Ursprünglich war mein Blog “Stänkersack” ein Truckblog. Ich bloggte über alles, was mich, meinen Beruf und tägliche Erlebnisse im Beruf betraf – durch einen bedauerlichen Zwischenfall beim Server gingen ein Großteil der Beiträge ins Nirvana über. Da man mich ganz gerne mit einem Nörgelkopp vergleicht – was ich selbstverständlich NICHT bin :D – nannte ich das so halbwegs gerettete und übriggebliebene Projekt fortan “Stänkersack“, welches unter einer Umlautdomain anzusprechen ist. Das alte “Truckstop24.net” steht derzeit noch in Frage, ob ich das jemals wieder so fortführe, wie es viele kennen, da durch den Verlust der Beiträge und Kommentare von über einem Jahr zu vielen Dingen nun der Bezug fehlen würde. Allerdings ist das Blog Stänkersack auch unter der Domain truckstop24.net ansprechbar. Allgemein bin ich weniger ein Stänkersack, als jemand, der sich zu allem seine eigene Meinung macht, und diese auch vertritt. Ich stehe mit Wendehälsen total auf dem Kriegsfuß, und mache auch keinen Hehl daraus. Dinge, die mich beschäftigen, werden genau so wiedergegeben, wie ich dazu stehe. Ich habe bis heute noch jeden Kommentar zugelassen, auch wenn er mich noch so angegriffen hat, denn ich bin ein Verteidiger der freien Meinungsäußerung, und gewähre diese auch meinen Lesern.

Was mich persönlich aber auch interessiert, wirst du auch ab und zu Jens genannt?

Ich werde ständig Jens gerufen. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt. Selbst meine Großmutter hat mich immer erst mit mit Jens angesprochen, bevor dann Sven hinterhergeschoben wurde. Man gewöhnt sich mit der Zeit irgendwann daran und reagiert auch bei Jens. :D

Wie waren die Führerscheinprüfungen (Theorie und Praxis) und hast Du Deinen Führerschein auf Anhieb bestanden?

Meine Führerscheinprüfungen habe bis dato NIE mit dem ersten Anlauf geschafft. Das liegt daran, dass ich bis heute extreme Prüfungsangst habe, und sobald mir einer kritisch auf die Finger schaut, werde ich sowas von nervös, dass ich die grundlegendsten Dinge schlichtweg vergesse und/oder übersehe. :D

Selbst bei meiner erneuten Führerscheinprüfung im Jahre 2000, als ich meinen PKW-Führerschein erneut gemacht habe (ja, ich habe meinen ersten rosaroten Lappen abgeben müssen – ich hatte halt schon immer sehr technikbegabte Finger … zu technikbegabt für den TÜV) :D habe ich bei der Theorie 3 Anläufe gebraucht. Ich weiss es noch wie heute, dass ich vor den Bögen gesessen habe, und nur noch Hyroglyphen gesehen habe. Auch der LKW-Führerschein im Jahre 2005 war recht tricky, und klappte erst beim zweiten Anlauf.

Was war dein erstes Auto, bzw. das erste Auto was du bewegt hast und gibt es dazu eine besondere Geschichte?

Also die Frage ist etwas heikel. :D Meine ersten Erfahrungen habe ich in einem 1er Pirelli-Golf sammeln können, allerdings endete die Fahrt bei 160km/h in einer scharfen Linkskurve frontal in der Leitplanke. Ich kann mich noch an die Schlagzeile in der IKZ erinnern: “16jähriger flüchtete auf Ideallinie fahrend vor 10 Polizeiwagen” :D Heute kann ich darüber lachen – war halt eine Jugendsünde, wobei mir das Auto hochoffiziel gehört hat! Da hier aber auch Jugendliche mitlesen werden, möchte ich noch sagen, dass das damals einfach andere Zeiten waren, und ich schon früh auf eigenen Flächen fahren durfte, also Übung darin hatte. Es war damals verboten, genau wie auch heute, aber heute ist das Gefahrenpotential um ein vielfaches höher als damals. Also Kiddies. Fingerpfui!!!

Mein erstes Auto mit 18 war ein 1978er Ford Fiesta mit 39 PS, welcher nach 3 Wochen gegen einen 1982er Ford Fiesta XR2 ersetzt wurde. Das Teil habe ich geliebt. Knallrot, von allen verspottet und verachtet, hat er mir lange Zeit verwunderte Blicke bereitet, da man ihm nicht ansehen konnte, dass er mit seinem 1,6er Motörchen und dem Doppelvergaser so spritzig sein kann. Allerdings erinnere ich mich auch noch daran, dass nach 250km Vollgas der 33l-Tank leer war. :D

Diesen habe ich wenig später dann komplett umgebaut. Damals gab es in Kassel “Motorsport Richter”, welcher für Ford die Motoren tunte. Dort erwarb ich einen 2,8l-V6 nebst Getriebe, welcher in den knuffigen Fiesta verpflanzt wurde. Das Projekt dauerte knapp 4 Monate, da so ziemlich alles angepasst werden musste. Der Umbau wurde sogar vom TÜV abgesegnet – 280 PS in einem Fiesta. :D :D :D Leider wurde mir dieser dann kurze Zeit später in Polen an einer Tankstelle geklaut, denn mit diesem Motor war so ca. alle 150km ein Tankstopp fällig.

Was fährst du aktuell für ein Fahrzeug?

Mein aktuelles Fahrzeug ist eher eine Notlösung. Ein 1993er Lancia Dedra Kombi Diesel mit 300TKm auf der Uhr. Diesen habe ich für 300,- Euronen bei eBay ersteigert, um sodann festzustellen, dass die Möhre noch reudiger ist, als dort beschrieben war. Nach knapp 800,- Reparaturkosten hat er sogar HU bekommen. Ich brauchte damals ein günstiges Auto, mit welchem ich zurArbeitsstelle komme, und in welchem meine komplette LKW-Ausstattung hereinpasst. Durch den Verlust dieser Arbeitsstelle hat sich mein Plan, mein eigentliches Auto wieder fit zu machen, erstmal verworfen. Mein eigentliches Auto ist ein 1994er Audi V8 4.2 mit kompletten ABT-Tuning-Paket – er leistet ca 350 PS, und ist schon seit früher Kindheit ein Jugendtraum von mir gewesen, welchen ich mir 2005 erstmalig mit einem 89er Audi V8 3.6 realisieren konnte. Durch die neue Arbeitsstelle rückt mein Plan jedoch in greifbare Nähe, in naher Zukunft wieder Herr der Ringe sein zu dürfen. :D

Beschreibe dein aktuelles Auto mit 3 Worten…

laut, lahm, billig :D

Was würdest du an deinem aktuellen Auto verbessern?

Nichts, denn ich werde ihn eigenhändig zur Presse fahren, sobald mein Audi wieder fährt. :D Verbesserungswürdig wäre aber allgemein die Elektronik und die sehr rostanfällige Karosserie, auch der lautstarke Dieselmotor dürfte ruhig etwas leiser sein.

Was war dein schönstes Erlebnis was du mit jemals mit dem Auto hattest?

Mein schönstes Erlebnis mit dem Lancia … da gibt es keine schönen Erlebnisse mit. Das ganze “Auto” ist ein Erlebnis, allerdings weniger im positiven Sinne. :D

Jederman / Jeder Mann hat Träume, was ist Dein Traumwagen?

Mein aktueller Traumwagen ist ein Audi R8 V10 5.2 :D

Uih, ja, der gefällt mir auch ganz gut! Hab ja mal ein Audi R8 V10 Spyder auf der Autobahn gesehen. Jetzt mal Butter bei die Fische, wie viele Punkte hast Du in Flensburg?

Punkte habe ich ganz genau einen. Diesen habe ich jedoch NICHT mit dem LKW verdient, sondern mit meinem V8, als ich die Strecke von 480km in nur 2h20min inkl. Tankstopp zurückgelegt habe. :D

Vielen Dank Sven… wir haben in den letzten Tagen noch ein paar Fragebögen losgeschickt und ein paar haben wir auch noch in der Pipeline, also… da geht noch was :)

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Blogvorstellung / Blogger Interview: 10 automobile Fragen an Nicole Y. Männl von 0511web.de

Freitag, 14. Oktober 2011

Erstens kommt es anders und Zweitens als man(n) denkt. Gestern hatte ich dieses Interview schon veröffentlicht, doch kurze Zeit später ist die Datenbank von Manitu abgeraucht. Es war wohl ein allgemeiner Fehler und konnte dann gestern Abend auch irgendwann wieder behoben werden. Rad-ab.com stand also einen Tag ohne Benzin am Straßenrand und hat auf den Internet-Pannendienst gewartet. Das ist echt ärgerlich, vor allem da die neu gesetzten Links alle ins Leere laufen und dieser Umstand auch heute noch so bleibt. Denn auch in unserer Datenbank kam es zu einem Content-Verlust. Glück im Unglück: Das Interview mit Nicole habe ich noch, genauso wie die Fotos, die Nicole uns freundlicherweise mitgesandt hat. Also nächster Versuch:

Hallo Nicole, du bist die erste Dame! Also eine Premiere hier bei Rad-ab.com. Stell dich und deinen Blog doch mal kurz vor, worüber bloggst du?

Mein Name ist Nicole Y. Männl, ich bin Freiberuflerin (Konzept, Beratung, Ausführung, Workshops für das Web und Social Web und stehe auch für Vorträge/Panels zur Verfügung). Ich organisiere seit 2006 den WebMontag Hannover, seit 2008 das BarCamp Hannover und seit 2010 die WP Blogger Treffen. Mein Blog habe ich 2007 mit Postings über Veranstaltungen wie WebMontag und BarCamps angefangen, mittlerweile sind Social Web Themen (Facebook, Twitter, Google+, …) dazu gekommen. Meine Autothemen im Blog sind Testfahrten mit allen möglichen Autos, Fahrzeugpremieren, Berichte von Motor Shows, Video-Interviews / Interviews vom CEO bis zum Experten von Autofirmen sowie Berichte und Probefahrten über E-Autos. Ich habe schon an mehreren E-Auto Rallyes teilgenommen (Silvretta, e-miglia, F-Cell World Drive, Bertha Benz Challenge), über die ich natürlich auch schreibe.

Du bist also wirklich viel im Auto unterwegs. Gehen wir mal ein paar Jahre zurück. Wie waren die Führerscheinprüfungen (Theorie und Praxis) und hast Du Deinen Führerschein auf Anhieb bestanden?

Null Fehler Theorie, die praktische Prüfung auf Anhieb. So wie sich das gehört. Der Prüfer mokierte lediglich, ich sollte mehr in den Rückspiegel schauen. Also Rückspiegel, nicht Schminkspiegel! Hatte ich zwar gemacht, aber eben nur aus dem Augenwinkel und meinen Kopf dabei nicht soooo sichtbar verbogen. Das war ihm wohl entgangen. Wichtig war, dass ich den Lappen sofort bekam! Ein neues Leben begann!

Ohja, das kenne ich. Mit dem Führerschein begann auch bei mir ein neues Leben. Was war denn dein erstes Auto, bzw. das erste Auto was du bewegt hast?

Mein erstes Auto war doch tatsächlich mein Fahrschulwagen, ein Ford Escort 1,6 Diesel. Direkt nach der bestandenen Prüfung saß ich öfter am Steuer des Mercedes 200/8 Diesel von meinem Damaligen.
Das erste eigene Fahrzeug – falls Du das meintest – war ein VW Käfer 1302. Er war süße siebzehn, ich war achtzehn.


Den Ford Escort Diesel hatte ich auch als Fahrschulwagen. Der Fahrlehrer sagte als Grund: Der Prüfer muss ja hinten bequem sitzen können. Gibt es bei dir da auch eine besondere Geschichte zu? Erzähl doch mal…

Oh, schöne Geschichten gibt es so viele, die ich gern erzähle, darum blogge ich ja auch jetzt über Autos. Lustig war die eine Fahrschulstunde, bei der mir mein Fahrschullehrer “Anfahren am Berg” beibringen wollte. Da ich sonst alles sehr schnell begriff, erwartete mein Lehrer, dass ich dies auch auf Anhieb können musste. Es ging zwar irgendwie, aber damals war mein sanfter Frauengasfuß ein Stück zu zögerlich, dass ich immer ein winziges kleines Stückchen zurückrollte, bevor ich den Berg “erklimmen” konnte.

Mein Lehrer schaute auf einmal ernst, verlangte (höflich, aber nicht abzulehnen) meine Uhr, ich dachte mir nichts dabei, vermutete treudoof, dass er seine vergessen habe und gab sie ihm. Es war übrigens eine wertvolle Uhr, die ich von meiner Mutter geschenkt bekam. Nun stieg mein Lehrer unerwartet aus, ich beobachtete, wie er zum rechten Hinterrad ging, sich bückte und wieder einstieg. Lächelnd erzählte er mir, dass nun meine Uhr hinter dem Rad liegen würde, er hätte eine gute Versicherung. Was glaubt Ihr, wie toll ich auf einmal am Berg anfahren konnte! Eins A! Mein Lehrer zog triumphierend amüsiert die Uhr aus seiner Jackentasche und lobte mich anständig. Ich hätte ihn vierteilen können, war aber so froh über den Erfolg, dass ich mitlachen musste.

Clever, den Trick muss ich mir merken. Was fährst du aktuell für ein Fahrzeug?

Ein MINI Cooper Cabrio, Bj. 2005, astroblackmetallic mit S-Spoke LM-Felgen, Leder schwarz, Sitzheizung, Klimaautomatik, beheizbarer Frontscheibe + Seitenspiegeln, kein Interieur oder Exterieur Chrompaket, kein Cockpit Chrono, schön schlicht mit Chilipaket.

Cabrio fahren ist ja bekanntlich die dekadenteste Form der Obdachlosigkeit! Beschreibe dein Auto mit 3 Worten…

Rennratte, Oben-Ohne-Mobil, Spaßauto

Was würdest du an deinem Auto verbessern?

Schon damals – 6 Jahre bevor das MINI Coupé auf den Markt kam! – sagte ich, dass ich auf die 2 Rücksitze im Cabrio verzichten könnte. Ohne Windschott fahre ich nicht offen und hinten sitzen kann eh keiner so richtig. Ich hätte lieber mehr Stauraum gehabt.

Früher wollte man mehr Hubraum, heute mehr Stauraum. Das Automobil im Wandel der Zeit ;) – Was war dein schönstes Erlebnis was du mit dem Auto hattest?

Meinst Du jetzt, etwas wildes, hemmungsloses? Darüber spreche ich nicht. Ach, Moment, Du meinst ein schönes Fahrerlebnis? Da gibt es einige: Meine erste Fahrt in einem Porsche 911, mein Kindheits-Traumauto, war überwältigend für mich. Ich liebe den Porsche-Sound – heute immer noch. Vor kurzem bin ich den Ferrari 458 Italia in Maranello auf der Rennstrecke mit Instructor gefahren, das ist ein echtes Highlight gewesen, ich habe das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen! Als Petrol-Head war – erst neulich – der Ford Fiesta WRC Passenger Ride mit Jati-Marri Latvala ein unbeschreibliches Erlebnis (ich werde noch auf meinem Blog berichten).

Meine erste Fahrt mit einem E-Auto war ebenso der Hit. Das hätte man auf Video aufnehmen müssen, als ich beim HONDA FCX Clarity (Fuel Cell) das erste Mal aufs Gaspedal ging. Ein Schwall von Endorphinen überrollte mich, ich konnte es kaum glauben, wie gut er meinen Pedalwunsch annahm und dabei sooo leise. Von da an begann meine “Liebe” zu E-Autos und der Wunsch mich mehr damit zu beschäftigen.

Uihuihuih, so viele schöne Autos, da wird mir ja ganz warm ums Herz und es juckt im rechten Fuß – so wie bei der Opel Ampera Probefahrt. Sag doch mal: Was ist Dein Traumwagen?

Es gibt mehrere. Ich kann es nicht auf ein Auto reduzieren, mein Auto-Herz ist groß. Unvernünftig toll finde ich die ganz alten Porsche 911 als Targa mit Fuchsfelgen.

Aber auch der ganz neue 911 würde mir vermutlich Spaß machen, bin ihn allerdings noch nicht gefahren. Ist also das Vorschussvertrauen in die Marke. Realistischer als Alltagsauto wäre jedoch der Mercedes CLS 500. Okay, okay, 350 würde mir auch reichen. Nach meiner Probefahrt in Florenz. habe ich mich ein bisschen verliebt und wollte ihn gar nicht wieder abgeben.

Aber mein eigener MINI ist mir auch sehr ans Herz gewachsen, ich habe also schon mein kleines Traumauto gefunden, was ich auch fahre.

Jetzt mal Butter bei die Fische, wie viele Punkte hast Du in Flensburg?

Ganz, ganz, ganz lange Null Punkte gehabt. Ich würde mal sagen: viel Glück dabei … vor zwei Jahren bin ich bei Dunkelgelb über eine Ampel gefahren, kein Ampelblitzer, alles frei, keine Gefährdung. Nur der kleine hässliche blau-silberne Wagen mit der blauen Dachschmuckbeleuchtung hinter mir meinte, dass ich bei Rot gefahren sei. Was willste machen? Also vermute ich jetzt mal, da kein Fahrverbot erteilt wurde, es sind die 3 Punkte geworden. Alle guten Dinge? Na, wollen wir hoffen, dass es dabei bleibt und sich diese Punkte irgendwann wieder in Luft, Wasserstoff, Wohlgefallen oder was auch immer auflösen.

Demnächst habe ich wieder einige Fahrveranstaltungen vor mir, da brauche ich ‘ne weiße Weste! Hoffe, man sieht sich dann mal! Das Interview hat Spaß gemacht, wenn es noch Fragen gibt, ich beantworte sie gern!

Vielen Dank Nicole! Marco und ich haben uns auch schon weitere bloggende Frauen aufgeschrieben. Aber auf besonderen Wunsch der Leser wird Marco als nächstes auch mal so einen Fragebogen hier ausfüllen. Wir haben noch einige Blogger in der Pipeline für 10 automobile Fragen an… und wir schreiben täglich neue auf! Hier findet ihr die anderen die schon die “10 automobilen Fragen an” beantwortet haben.

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Blog Vorstellung / Blogger Interview: 10 automobile Fragen an: Björn Harste – Der Shopblogger

Freitag, 7. Oktober 2011

Björn Harste dürften den meisten im Netz als “Shopblogger” bekannt sein, in seinem Blog www.shopblogger.de berichtet er auf gewohnt, lustige Art und Weise über den Alltag in einem Supermarkt. Oft zum schmunzeln, hin und wieder zum nachdenken aber stets unterhaltsam sind seine Blogbeiträge. Björn hat natürlich wenig Zeit, schließlich muss er seine Läden am Laufen halten, daher bedanken wir uns ganz artig für die Antworten, die Björn uns (laut eigener Aussage) “mal eben schnell vor die Füße gehauen” hat:

Wir starten direkt mit der Frage zu den Führerscheinprüfungen. Hast du deinen Führerschein auf Anhieb bestanden?

Ich habe beide Prüfungen auf Anhieb bestanden. Die praktische Prüfung hat auch gerade mal 25 Minuten gedauert.

Daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern, also wie lange meine praktische Prüfung gedauert hat, aber erzähl doch mal: Was war dein erstes eigenes Auto?

Mein erstes eigenes Auto war ein VW Transporter (T3) ohne Fenster an den Seiten. Wer mit so einem unübersichtlichen Fahrzeug Autofahren lernt, den schockiert später im Grunde nichts mehr.

Ein T3 – quasi ein Bulli! Cooler Lastenschlepper! Sag mal, gibt es da eine besondere Geschichte zu? Erzähl doch mal…

Ein Freund und ich betrieben damals eine mobile Discothek. Das Equipment musste irgendwo rein und so kaufte ich mir Anfang der 90er für 2000 DM einen alten Bully.

Also tatsächlich ein Lastenschlepper, wenn ich überlege was damals alleine meine Plattenkisten gewogen haben. Die 90er Jahre sind schon etwas länger vorbei… was steht denn aktuell vor deiner Tür?

Mercedes E-Klasse T-Modell (Kombi).

Uih, der feine Herr fährt Benz! Beschreibe dein Auto mit 3 Worten…

Bequem, sicher, geräumig.

Ja, bequem sind Mercedes Fahrzeuge in der Tat. Ich bin da mal so einen 190er gefahren, da wollte ich gar nicht mehr aussteigen. Das Ding war bequemer als die Couch von der Oma. Aber sag mal, wenn du etwas an deinem Auto verbessern könntest, was wäre es?

Die Beinfreiheit für die hinteren Passagiere. Ansonsten: Nichts!

Das klingt doch nach einem zufriedenen Mercedes-Fahrer, denn selber sitzt man ja in der Regel nicht hinten. Was war denn dein schönstes Erlebnis was du je mit dem Auto hattest?

Als ich beim Autohändler zum allerersten Mal auf dem Fahrersitz eines Mercedes saß. Das war Liebe auf den Blick. Ein paar Sekunden davor vertrat ich noch die Meinung “Mercedes? Niemals!”.

Das kenn ich, wirklich. Früher war mein Spruch immer: “Wenn ich Mercedes fahren will, ruf ich mir ein Taxi!” – die Zeiten sind auch vorbei… von einem Mercedes kann ich aktuell aber nur träumen! Apropo, was ist denn dein Traumwagen?

Früher war’s mal die Corvette, zwischenzeitlich fand ich den Lamorghini Diablo genial. Der Anschaffungspreis spricht dagegen, der Unterhalt ebenso und vom ökologischen Irrsinn, sowas durch die Gegend zu fahren, brauche ich vermutlich gar nicht erst zu reden.

Mmmh, Corvette und Diablo… sportlich, sportlich… da fällt mir noch die abschließende Punkte Frage ein: Wie viele Punkte hast Du in Flensburg?

Keine Ahnung. Alle paar Jahre mal welche wegen zu hoher Geschwindigkeit, die sich aber ja auch wieder abbauen. Den aktuellen Stand könnte ich beim besten Willen nicht wiedergeben. Unter fünf, denke ich.

Vielen Dank Björn!

Viel Spaß damit. Und wie immer: Die Antworten gibt’s natürlich auch bei mir im Blog. Die Freiheit nehme ich mir.

…dann nimm dir die Freiheit ;) . Björn hatte leider keine Bilder mitgeschickt, daher habe ich mir die Freiheit genommen hier ein Screenshot von seinem Blog unterzubringen, so sieht also der typische Mercedes Fahrer aus ;)

Die anderen Interviews findet ihr hier: Blogger Interviews!

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10 automobile Fragen an: Internet Showmaster, YouTuber und Ex Harald Schmidt Twitterer Rob Vegas

Montag, 3. Oktober 2011

Rob Vegas dürfte einigen bekannt sein, er ist der Showmaster 2.0 und ist für den ein oder anderen Gag, den er sich geleistet hat, schon berühmt berüchtigt. Rob ist der Erste, den ich kenne, der immer noch sein erstes Fahrzeug hat und offen gestanden hat, dass er auch über Punkte in Flensburg verfügt, aber lest doch selbst:

Hallo Rob, du Showmaster 2.0. Stell dich für die Unwissenden doch mal kurz vor, was machst du so?

Ich bin Internet-Showmaster. Sowas verschweigt man übrigens gern bei potentiellen Schwiegereltern. Ich habe meine eigene Sendung im Netz, habe mich bei Twitter als Harald Schmidt ausgegeben und bin auch für den ein oder anderen Ohrwurm auf YouTube verantwortlich. Den Rest schaut man sich gern selbst unter robvegas.de an.

Wie waren die Führerscheinprüfungen (Theorie und Praxis) und hast du deinen Führerschein auf Anhieb bestanden?

Auf Anhieb. In der Theorie hatte ich die Frage mit dem Tropfen Öl falsch beantwortet. Er kann 2000 Liter verseuchen? Verrückt. Fahrprüfung ging dann flott, immer schön Schulterblick und nun ist das Auto nicht mehr wegzudenken.

Was war dein erstes Auto, bzw. das erste Auto was du bewegt hast?

Ein Mazda RX8. Der Sportwagen mit Wankelmotor. Es hat lange gedauert bis zum eigenen Wagen, daher komme ich mit fast jedem Auto auf Anhieb klar. Yaris, Avensis, Nissan Primera, S-Klasse, 190er… . Ich war von meinem Fahrschul-Golf im Gegensatz zu den Japanern immer enttäuscht und kann die Begeisterung der Nation für Volkswagen nicht wirklich teilen. Mein erster Wagen ist bis heute ein Mazda 323 p 1.4 in rot. Kein Komfort, tolle Straßenlage und er hat mich noch nie wirklich im Stich gelassen. Mir ist schon ein Skoda Kombi in Köln hinten reingefahren und bis auf ein paar Kratzer war nichts zu finden. Ein kleiner Panzer. Hat auch einen Namen: Maddin Mazda. Unverwüstlich.

Du fährst also aktuell immer noch dein erstes Auto? Los, hau uns noch ein paar Fakten um die Ohren…

Mazda 323 p 1.4 (BA) in rot mit Original Mazda Alufelgen, Baujahr 1998, ca. 160.000km.

Gibt es da eine besondere Geschichte zu? Erzähl doch mal…

Eine besondere Geschichte? Es ist nichts passiert. Das ist das Besondere daran. Der Wagen ist wie ich. Wird nie krank, tut seinen Dienst und ich kann mich auf ihn verlassen. Ich sehe dann oft die vielen Sensoren und Sonderausstattungen in den anderen Autos. Freunde erzählen von tollen Audis, der neuen Druckluftüberdruckhighsuspension-Tralala. Am Ende sind es vier Räder, ein Lenkrad und 180 Sachen auf der A2. Die schafft der kleine Mazda auch. Wir sammeln sogar Erinnerungsfotos, welche uns portofrei zugestellt werden. Es ist eine Liebesgeschichte. Ich habe sogar oft das Gefühl er wird ein wenig eifersüchtig wenn ich mir an der Ampel einen neuen Mazda 3 ansehe. Und das Beste ist das alte Sony-CD-Radio. Die Anzeige ist leicht defekt. Man muss immer ein wenig auf das Display drücken, damit der Kontakt entsteht. Ich erzähle den Leuten dann einfach es wäre eine Touch-Bedienung und bisher haben es alle geglaubt. Alle paar Jahre bekommt der Wagen ein Update der Bordelektronik in Form eines neuen Navis. Was will man mehr?

Beschreibe dein Auto mit 3 Worten…
Robust, Loyal, Mutig

Was würdest du an deinem Auto verbessern?
Ihm fehlt eine Klimaanlage. Das wäre der wahre Luxus.

Was war dein schönstes Erlebnis was du mit dem Auto hattest?
Es war auf der Autobahn und ein Porsche fuhr etwas langsamer vor mir. Ich wollte ihn unbedingt überholen. Der Fahrer ließ mich gewähren und gab mir durch eine Geste zu verstehen: Na…jetzt hast Du mal einen Porsche überholt… . Ich musste sehr lachen und er ebenfalls. Zehn Sekunden später setzte er den Blinker, ich hörte ein lautes Brummen und er zog grüßend vorbei. Porsche Fahrer sind die Helden der Straße. Ein blinkender BMW ist ein Penner. Einen Porsche lässt man aus Respekt vorbei.

Was ist Dein Traumwagen?
Nun ich hoffe den kleinen Wagen noch lange fahren zu können. Wir sind ein Team. Am Ende seines Lebens will ich ihn mit einem Backstein auf dem Gaspedal über eine Schanze in einen Baggersee brettern sehen und Abschied nehmen. Danach sollte es dann ein De Lorean werden. Ich weiß so ziemlich alles über dieses Auto, empfinde die Lebensgeschichten von John De Lorean als großartig und auch ohne den Film hat dieses Auto noch heute eine ungebremste Anziehungskraft. Man könnte ihn jederzeit auf dem Genfer Autosalon ausstellen und er würde futuristisch wirken. Ich hoffe es wird einmal eine Version mit Elektroantrieb geben. Es wäre fabelhaft. Ein De Lorean mit Elektroantrieb. Das einzig wahre Elektroauto. Einmal im Jahr schaue ich ihn mir im Museum in Sinsheim an. Immer ein toller Augenblick und das Museum eine Reise wert.

Soso, ein DeLorean also. Für alle die dieses Kunstwerk wirklich nicht kennen sollten:

 

Jetzt mal Butter bei die Fische, wie viele Punkte hast Du in Flensburg?
Es dürften ein paar sein. Ich muss eigentlich immer nur zahlen und habe den Lappen noch nie abgeben müssen. Ich zahle viel, aber bin selten über den kritischen Grenzwerten. Trotzdem kann die Stadt Hamm bald sicher auf meine Kosten einen Kindergarten bauen.

Danke Rob! Weitere Interviews gibt es hier: 10 automobile Fragen an den Sandmann, 10 automobile Fragen an Will Sagen … und in der kommenden Woche folgt auch schon das nächste Auto Interview!

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Blog Vorstellung / Blogger Interview: 10 automobile Fragen an Jens Tanz aka Sandmann

Donnerstag, 29. September 2011

Nach Will von willsagen.de haben wir den Jens von sandmanns-welt.de nach einem Interview gefragt, die Antwort auf die Anfrage:

Na dann mach ich das doch mal, ist mir eine Ehre!

Eine Ehre, ja das ist es wohl. Denn wir fragen ja schließlich auch nicht jeden. Durch diese Blog Vorstellungen zeigen wir euch nämlich welche Blogs wir lesen und gut finden, durch dieses kurze Interview sollt ihr die automobile Seite der Blogger besser kennenlernen. Also nach der ersten Blogvorstellung, kommt nun die zweite:

Hallo Jens, geiler Vorname! Wirst du auch so häufig Sven genannt? Stell dich und deinen Blog doch mal kurz vor, worüber bloggst du?

Stimmt, der Name schockt, er bringt das Wichtigste in Kürze auf den Punkt. Deshalb kam es auch ständig vor, dass alle meinen Freund Sven eher Jens genannt haben… Ich erinnere mich da an eine Party in den 90ern, wo wir zu viert… äh… nein, das ist eine andere Geschichte. Ich bin ein inzwischen kurz vor der Midlife-Crisis stehendes Nordlicht mit zwei Töchtern, einem weiblichen Hund und einer weiblichen Katze und ner klasse Freundin und so ein paar mehr oder weniger alten Autos. Diese Kombination sorgt im Alltag für verrückte Geschichten, und die blogge ich Weitestgehend…

Und zwar auf sandmanns-welt.de! Kannst du dich denn noch an die Führerscheinprüfung erinnern? Hast du deinen Führerschein auf Anhieb bestanden?
Theorie war albern, da hatte ich echt Schiss vor und das völlig zu Unrecht. Die praktische Prüfung hätte eigentlich auch albern sein sollen,denn ich besaß zu dem Zeitpunkt bereits zwei Jahre ein eigenes Auto (ich hab das gekauft als ich 15 war…) und konnte schon prima fahren. Ich räkelte mich also auf dem Rücksitz des Fahrschulwagens und wollte gerade noch die Dreiviertelstunde genießen, die das nervöse Mädel vor mir ihre Prüfung ablegen musste, als die Gute uns unvermittelt fast ins Jenseits beförderte, weil sie einem Lastwagen die Vorfahr nahm. Einem verdammt schnellen Lastwagen. Es kam nicht ganz so heftig, der Schreck nahm mir maximal drei Lebensjahre, aber plötzlich war ich dran mit fahren. Und sie saß die gesamte Dreiviertelstunde (MEINE Dreiviertelstunde) schluchzend und wimmernd auf dem Rücksitz, wie lästig. Wie dem auch sei, im Gegensatz zu ihr habe ich auf Anhieb bestanden.

Was war dein erstes Auto, bzw. das erste Auto was du bewegt hast?
Das erste von mir bewegte Auto war jener eben schon erwähnte Wagen, ein Ford Taunus von 1975 für 100 Mark. Gelb. Logischerweise wurde dann auch mein offizielles, angemeldetes erstes Auto wieder ein Taunus von 1975, allerdings ein heute extrem seltenes Coupé. Lila mit Vinyldach. Ich fuhr ihn drei Jahre lang, aus automobiler Sicht vermutlich die schönste Zeit meines Lebens. Verdammt, ich will unbedingt wieder so einen haben…

Gibt es da eine besondere Geschichte zu? Erzähl doch mal…
Alter du willst hier vielleicht Sachen wissen!!! Hm. Da gibt’s ungefähr 100 besondere Geschichten, welche nehme ich? *grübel* Ich war mal wieder in meiner ländlichen Umgebung unterwegs, Kreis Plön, und wollte wie so oft meinen Liebeskummer damit vertreiben, dass ich mit lauter Musik so lange durch die warme Nacht fahre, bis der Tank alle ist. Das hilft. So geriet ich irgendwie auf einen immer schmaler werdenden Feldweg, der irgendwo ganz tief in der Wildnis an einem Zaun endete, wo ich mich dann spektakulär festfuhr. An einem Mittwoch Morgen um 2:00 Uhr. Also stapfte ich zu Fuß so lange den Weg zurück, bis ich beim Bauern ankam. Ich sah schlimm aus, total vermatscht… Ich klingelte ihn raus und hab ihn irgendwie dazu bewegen können, mich mit seinem Trecker wieder rauszuziehen. Cool. Er hat nicht gefragt, was ich da gemacht habe und ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte. Er hat mir einfach geholfen, mitten in der Nacht.

Was fährst du aktuell für ein Fahrzeug?
Nach der technischen Havarie meines Audi V8 4.2 fahre ich jetzt einen Mercedes 260E, Modell W124, von 1988. Musste schnell gehen. Und hat nur 800 Euro gekostet…

Beschreibe dein Auto mit 3 Worten:
unzerstörbar, langweilig, durstig.

Was würdest du an deinem Auto verbessern?

Die Form. Ich würde ihn so aussehen lassen wie einen /8 oder wie einen Phaeton. Dann noch andere Sitze rein und einen anderen Motor. Die Felgen schocken auch nicht und das Radio ist eine Katastrophe. Die Scheiben sind doof, die Reifen auch. Vielleicht klingt langsam durch, dass ich den eigentlich gar nicht haben will. Meine Freundin findet ihn zum Kotzen…

Was war dein schönstes Erlebnis was du mit dem Auto hattest?
Da war noch keins, ich fahre den erst seit vier Wochen… Ach doch! Ach jaaaaa! Ich habe einen ganzen Haufen Teile gekauft, Bremsscheiben und Klötze, Luftfilter, neue Zündkerzen, ATF Sieb, Öl und Cockpitlämpchen und all so ein Gedöns… und das alles zusammen hat weniger gekostet als EINE Bremsscheibe von meinem V8. Das war ein schönes Erlebnis *schwärm*

Was ist Dein Traumwagen?
Ford Taunus Coupé mit 2.0 Liter V6, am Liebsten von 1971!

Du als Nordlicht, magst doch sicherlich Fisch, also jetzt mal Butter bei die Fische, wie viele Punkte hast Du in Flensburg?

Ich mag keinen Fisch. Und Punkte habe ich auch keine. Nicht einen einzigen. Dafür fahr ich viel zu gern langsam, der Weg ist das Ziel…

Danke Jens für die tollen Antworten! Wenn Ihr mehr in dem Stil lesen wollt, empfehle ich euch sandmanns-welt.de ausführlich zu studieren, stöbert ruhig mal in den alten Beiträgen, doch verpasst nicht den Jahreswechsel ;) . Die beiden hier gezeigten Bilder zeigen Jens dann einmal mit seinem Audi V8 und dann mit dem VW K70. Da gibt es auch eine besonders tolle Geschichte zu, doch dafür müsst ihr rüber zum Blog vom Sandmann.

Das ist ein VW K70, der erste VW mit Frontmotor und Wasserkühlung! Der Sandmann ist mit diesem Wagen ein privates Fotoalbum “nachgefahren” und hat alte Bilder nachgestellt, klingt spannend oder? Dann sucht mal im drüben im Blog. Na? Wer wird der nächste Blogger sein der hier 10 automobile Fragen beantwortet hat? Abonniert unseren RSS Feed, dann werdet ihr es nicht verpassen!

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Blog Vorstellung / Blogger Interview: 10 automobile Fragen an: Will von willsagen.de

Mittwoch, 28. September 2011

Premiere! Ich gebe zu, wir haben das Rad nun nicht neu erfunden. Aber wir dachten, was andere können, dürfen wir auch. Wir haben ein paar Blogger angeschrieben, deren Blogs wir gerne lesen und sie gebeten uns ein paar Fragen zu beantworten. Ziel der Geschichte: Linken und verlinken ohne gelinkt zu werden, einfach mal etwas Netzwerken und die Blogger auch mal von einer anderen Seite beleuchten. Nicht jeder schreibt über das Automobil im eigenen Blog. Wer bis dato von uns noch keine Mail bekommen hat muss nicht traurig sein, wir haben noch einige Blogs auf der Liste.

Den Anfang von “10 automobile Fragen an…” mach heute der Will.

Hallo, ich will sagen ähh würde mal sagen, stell dich und deinen Blog doch mal kurz vor, worüber bloggst du?
Eigentlich suchte ich nur eine Möglichkeit, meine alte, autolastige Internetseite neu und gut editierbar aufzusetzen. Inzwischen ist willsagen.de mein Kummerkasten, meine Meckerecke, mein Tagebuch, der/die/das unregelmäßig mit allerlei Dingen gefüllt wird, die mir so widerfahren, die mich an- oder aufregen oder wozu ich allgemein denke, meinen Senf dazugeben zu müssen.

Wie waren die Führerscheinprüfungen (Theorie und Praxis) und hast Du Deinen Führerschein auf Anhieb bestanden?
Ich hab ja (fast) alles mitgenommen: Mofa, Moped, Auto und schließlich Motorrad. An die Theorieprüfungen habe ich praktisch keine Erinnerung, nur dass ich mich beim Motorradführerschein, den ich erst vor 7 Jahren gemacht habe, berufsbedingt (Unfallanalytiker) über die sog. Faustformeln und ähnlichen Unfug aufgeregt habe. Die praktischen Prüfungen habe ich alle im ersten Anlauf bestanden. z.B. die Autofahrprüfung: 2 Tage vor meinem 18. Geburtstag durfte ich meinen Prüfer gut eineinviertel Stunden durch die Gegend fahren. Erst zum Arzt, ein Rezept abholen, dann zur Apotheke, das Rezept einlösen, und schließlich zu ihm nach Hause, die Medikamente bei seiner Frau abliefern. Jedes mal mit einparken, ausparken usw. Ganz schön stressig! Motorradführerschein habe ich wie gesagt erst vor 7 Jahren gemacht. Da bin ich außer bei der Prüfung nur im Regen gefahren.

Was war dein erstes Auto, bzw. das erste Auto was du bewegt hast?
In der Fahrschule einen Audi 80 Diesel (der erste runde, mit 54 Jähzorn-PS). Mein erstes eigenes Auto war ein Fiat 500, Bj. 1974. Den habe ich 14 Tage nach meinem 18. Geburtstag für 1450 Mark mit 2 Jahren TÜV gekauft. Kurze Zeit später hab ich mich gefragt, wie der TÜV-Onkel so blind sein konnte. Tja, und dem Fiat 500 bin ich bis heute treu geblieben, allerdings nicht dem allerersten. Den hab ich geschlachtet und zersägt. Ansonsten bin ich mal mit dem Käfer von meinem Bruder (ein “Silver-Bug”-Mexiko-Käfer, 20 Mio-Sonderserie). Mein Vater hatte damals einen Mitsubishi Spacewagon, den ich furchtbar uncool fand, was er ja auch war.

Gibt es da eine besondere Geschichte zu? Erzähl doch mal…
Tja, zum Fiat 500 bin ich gekommen, weil mein bester Kumpel Andreas seinerzeit einen Fiat 126 (sog. “Keksdose”) fuhr. Der war mir aber zu hässlich. Im Januar 1988 war das Titelthema der “Oldtimer-Markt” der Fiat 500. Der ist technisch in vielen Teilen ähnlich oder sogar identisch bzw. kompatibel. Mein Vater brachte mir das Heft mit und ab dem Zeitpunkt stand ziemlich fest, dass ein 500er her musste. Eine Ente hätte mir auch gut gefallen, aber die war damals, als die Versicherungsbeträge der Autos noch nach Leistung bemessen wurde, war der 500er mit (18 PS) in der günstigsten, die Ente (mit 29 PS) in der nächst höheren Klasse. Sonst würde ich heute vielleicht immer noch Ente fahren.

Was fährst du aktuell für ein Fahrzeug?
Fiat 500 Kombi als Oldtimer, BMW Z3 Coupé als Firmenwagen und einen Honda Civic als Privatauto.

Beschreibe dein Auto mit 3-4 Worten…
(Welches..?) Klein, wendig, flott, geräumig… Jeder auf seine Art

Was würdest du an deinem Auto verbessern?
Am BMW: Nichts. Der ist perfekt. Den würde ich am liebsten für immer behalten. Am Fiat: Bisschen mehr PS kann er vertragen. Das Fahrwerk muss ich mal überarbeiten.


Was war dein schönstes Erlebnis was du mit dem Auto hattest?
Ich glaube, die erste Fahrt mit meinem über 10 Jahre restaurierten Fiat 500 N von 1958, den ich kürzlich verkauft habe, war schon ein echtes Highlight! Naja, und die Kasseler Berge mit meinem 911 SC waren auch ein tolles Erlebnis.

Was ist Dein Traumwagen?
Bezahlbar: Mein BMW. Nicht bezahlbar: Citroen DS Cabriolet.

Jetzt mal Butter bei die Fische, wie viele Punkte hast Du in Flensburg?
0!!! (Echt jetzt)

Vielen Dank Will! Will twittert übrigens unter @willsagen und gehört da natürlich verfolgt. Die beiden Fotos die Will im Fiat 500 zeigen sind vom Jog, denn die konnte er ja nicht selber machen ;) . So, so, ein Citroen DS Cabriolet ist also der unbezahlbare Traumwagen von Will, kennen heute vermutlich die wenigsten noch. Deswegen habe ich mir mal die Mühe gemacht und habe meine Fotosammlung nach so einem Fahrzeug durchsucht und bin da auch fündig geworden, so sieht das Fahrzeug aus:

Schöne Augen, oder? Dies ist ein originalgetreuer Nachbau eines Werks-Cabriolets auf Basis einer rostfreien und ungeschweißten Limousine welche aus Nizza importiert wurde. Vom originalen Werks-Cabriolet wurden nur 1365 Exemplare gebaut. Unter der Haube schlummert ein 2,3 Liter Motor mit 110 PS. Da hat der Will schon einen exklusiven Geschmack, denn dieses Cabrio aus dem Jahre 1972 wird so um die 70.000 € gehandelt – als Nachbau!

Ich mach schon mal eine kleine Vorschau, als nächstes kommt ein Namensvetter von mir, Sven äh Jens besser bekannt als Sandmann!

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