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Die gläserne Motorhaube! So sieht die Zukunft aus!

Geil! Als ich das Video zum ersten Mal gesehen habe, hatte ich sofort dieses “das-muss-ich-haben” Gefühl. Klar, Land Rover denkt zunächst an die großen Geländefahrzeuge und an das unwegsame Gelände doch ich denke an große Limousinen mit langen Motorhauben und engen Parkhäusern. Wie gerne würde ich da hin und wieder unter die Motorhaube blicken können. Die Technik scheint zu funktionieren, in New York auf der Auto-Show – wo ich dieses Jahr wegen einem Familienurlaub nicht sein werde – soll die Technik präsentiert werden. Ich muss gestehen: Ein Meilenstein und endlich mal eine wirkliche Neuigkeit.

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Land Rover macht quasi die Motorhaube unsichtbar. Wie bei den Jetpiloten wird nicht nur die Geschwindigkeit, die Höchstgeschwindigkeit oder die Navi-Anzeige in die Windschutzscheibe projiziert, nein bei Land Rover lässt man visuell die Motorhaube verschwinden. Wahnsinn, aber seht selbst:

Die Jungs von MobileGeeks finden es übrigens auch ganz klasse: klick.


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2014 Audi TT Workshop in Ingolstadt – Heute: Die Karosserie!

Stolz verkündet man bei Audi: “Schon mit dem TT der zweiten Generation ist es Audi gelungen, das Gewicht zu senken – dank des hohen Aluminium-Anteils in der ASF (Audi Space Frame)- Karosserie wog das neue Modell bis zu 90 Kilogramm weniger als sein Vorgänger.” – Der neue Audi TT ist als Coupé noch einmal 50 Kilogramm leichter geworden. Das Gewicht ist bei einem sportlichen Fahrzeug wichtig. Vergleicht das doch einfach mal mit einem Marathon-Läufer, der auf einmal zwei Kisten Cola weniger mit sich rumschleppt. Leer wiegt der Audi TT 2.0 TFSI z.B. nur noch 1,2 Tonnen auf die Waage. Das ist, so der Hersteller, eine neue Bestmarke im Segment.

Mit dem Leichtbau übertreibt es der Hersteller aus Ingolstadt allerdings nicht und geht dabei auch nicht über “finanzielle Leichen”. “Das richtige Material, in der richtigen Menge, an der richtigen Stelle, für die optimale Funktion” und so sieht die Karosserie nun aus:

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“Der Vorderwagen und die Bodengruppe bestehen aus hochfesten und höchstfesten Stahlkomponenten, der Aufbau aus Aluminium-Halbzeugen Druckguss, Strangpressprofil und Blech – eben typisch Audi. Die TT-Karosserie benutzt Komponenten des Modularen Querbaukastens (MQB), wobei der TT mit 2.505 Millimeter innerhalb des MQB den kürzesten Radstand hat. Der Unterbau setzt sich aus den Längsträgern, aus Teilen der A-Säulen, aus der Stirnwand, aus dem Boden, aus den hinteren Radhäusern und aus dem Heckabschluss zusammen.”

Woraus besteht der neue Audi TT? Wie wird die Karosserie hergestellt?

“Im Unterbau bilden warmumgeformte Stähle mit 39,5 Kilogramm fast ein Viertel des Gesamtstrukturgewichts ab. Vor dem Umformen werden sie auf annähernd 1.000 Grad Celsius erhitzt und direkt danach in einem wassergekühlten Presswerkzeug beim Umformen auf etwa 200 Grad abgekühlt. Dieser drastische Temperatursprung erzeugt ein Eisen-Kohlenstoff-Gefüge von extremer Zugfestigkeit. Die formgehärteten Stähle kommen mit relativ geringen Wandstärken aus und sind entsprechend leicht. Die formgehärteten Bauteile sind das Rückgrat der Fahrgastzelle – sie bilden die Übergangsbereiche zwischen vorderen Längsträgern und Stirnwand, den kompletten Mitteltunnel, das verstärkende Profil zwischen den B-Säulen sowie die hinteren Längsträger. Höchstfeste kaltumgeformte Stahlkomponenten zusammen mit Aluminiumstrangpressprofilen für die Außenschweller und Aluminiumblechen für die hinteren Radhäuser komplettieren den Unterbau. Beim Aufbau der Fahrgastzelle, die nur 68 Kilogramm wiegt und damit einen neuen Maßstab setzt, handelt es sich um ein Fachwerk aus Aluminium; vier Gussteile bilden hierbei die Knotenpunkte.”

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Die Außenhaut besteht übrigens aus Aluminium und daher wiegt die komplette Karosserie, mit den Anbauteilen, nur 276 kg. So eine reine Alu-Karosse ist schon ziemlich sexy, könnte ich mir auch in unlackiert vorstellen.

Hier noch etwas Angeberwissen:

“Die Karosserie wird im ungarischen Audi-Werk Győr gebaut. Es sind zahlreiche verschiedene Verbindungstechniken im Einsatz. Der Karosserie des TT wird von 3.020 Schweißpunkten, 1.113 Nieten, 44 Vollstanznieten, 128 selbstfurchenden Schrauben, 199 Clinch-Punkten, 1,9 Meter MIG/MAG-Schweißverbindungen (Metall-Inert-/Metall-Aktiv-Gas) und 4,9 Meter lasergeschweißten Nähten – etwa an den Außenschwellern und an den A-Säulen – zusammengehalten.”

Ich habe nach dem neuen Audi TT Roadster gefragt, er sei ca. 75 kg schwerer, besondere Verstrebungen sorgen für die Steifigkeit die man im Roadster benötigt. Die obligatorischen Überrollbügel werden ähnlich gestaltet sein wie beim ursprünglichen Audi TT und auch an einem Audi TT RS wird gearbeitet… doch darüber demnächst mehr!

Audi-TT-Workshop-Karosserie-neuer-Audi-TT-2014-3Quelle: Pressemitteilung Audi / Fotos: Jens Stratmann


KFZ-Technik leicht erklärt! #04 – Der Luftfilter!

Der Luftfilter! Auch so ein kleiner Held unter der Motorhaube, der es irgendwie nie zu Ruhm und Ehre schafft. Es sei denn man hat ihn entfernt, durch einen illegalen Sportluftfilter ersetzt und hat deswegen Punkte in Flensburg bekommen. So ein Luftfilter ist wichtig! Jeder Benzin- bzw. Dieselmotor hat einen doch was genau macht er und warum sollte man ihn rechtzeitig austauschen?

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Wir zeigen euch hier die gängigste Art. Den Trockenluftfilter. Die gefalteten Papierbahnen sorgen dafür, dass die Ansaugluft gefiltert wird. Gleichzeitig wird das Ansauggeräusch gedämpft. Würde der Staub aus der Luft ungefiltert in den Brennraum gelangen, würde das den Verschleiß von Zylinderlaufbahn, Kolben und Ventilführung hervorrufen. Ein Motorschaden wäre somit eine mögliche Folge. Ein verstopfter, also verschmutzer Filter kann nicht mehr die benötigte Luftmenge durchlassen, die Füllung der Zylinder verschlechtert sich und hat somit eine geringere Motorleistung zur Folge. Daher sollte man die Wechselintervalle einhalten bzw. immer einen Blick auf den Luftfilter werfen. Denn der schützt euren Motor und in der Regel habt ihr davon nur einen unter der Haube!

Der Staub in der Luft besteht aus extrem kleinsten Teilchen, welche in den Größen zwischen 0,05mm und 0,005mm noch nachgewiesen werden konnten. Die Feinstaubbelastung ist natürlich auch ein Thema für den Luftfilter, denn auch der Kohlenstoff schwebt in der Luft. Dort entdeckt man übrigens auch Quarz, Sand und weitere Stoffe. Stellt euch mal vor, dass würde alles in euren Motor gelangen. Also, Hand aufs Herz: Wann habt ihr euren Luftfilter zum letzten mal getauscht / tauschen lassen?


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Anzeige: Wer kratzt besser ab? KUNGS Eiskratzer… oder?

Es gibt bestimmt 1000 Dinge mit denen man, zweckentfremdet, die Scheiben vom einem Auto freikratzen kann, wenn diese vereist sind. Das man die Scheiben komplett frei kratzen muss ist bekannt, oder? Wer mit (teilweise) zugefrorenen Scheiben erwischt wird, muss zahlen. Wer einen Unfall baut, erst recht. Das nur mal als Vorab-Information.

Womit man die Scheiben Eisfrei macht ist nicht staatlich reglementiert. Keine Bundesbehörde, keine Regierung, kein Polizist und auch kein Nachbar kann euch also vorschreiben womit ihr die Scheiben “fahrtauglich” macht. Nur den Wagen laufen lassen, das solltet ihr nicht. Warum nicht? Zum einen ist es verboten, nicht gestattet, nicht erlaubt und wird im Falle eines Falles auch mit einem Bußgeld belegt. Zum anderen ist es auch schlecht für die Umwelt. Wem diese beiden Punkte egal sind, dem sei gesagt: Schlecht für den Motor ist das auch noch, denn der möchte lieber “schnell” auf Betriebstemperatur kommen und nicht im Standgas vor der Garage rum oxidieren.

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Also: Scheiben vereist? Frei kratzen! Doch womit kratzt ihr die Scheiben frei? Ich muss gestehen: Ich bin da nicht besonders erfinderisch. Als Kind der 80er und Autofahrer der 90er habe ich schnell erkannt, dass die Kassettenhülle (Kinder und Jugendliche bitte googlen) sich dafür ganz gut eignet. Dachte ich damals immer, bis Ende der 90er Jahre die CD den Weg auch in mein Auto fand. Danach war es halt die CD Hülle. Funktioniert. Natürlich funktioniert das, aber das “wie” ist doch da auch entscheidend. Wenn ich nun, nach dem ich Kassettenhülle, CD-Hülle und einem richtigen Eiskratzer mal direkt verglichen habe, die Zeit zusammen addiere, die ich als Lebenszeit verschwendet habe, dann komme ich doch ins Grübeln.

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Wir Deutsche sind schon komische Leute! Jeden Samstag trifft man sich an der Waschanlage um das liebste Kind zu waschen, bei der Tankstelle kippe ich auch schon mal Super+ in den Tank, der Motor will ja auch mal etwas leckeres trinken, in den Wischwasser-Behälter kommt auch Spezialreiniger und kein Spüli und regelmäßig sorgt das gute WD40 dafür, dass sämtliche Bauteile locker und geschmeidig bleiben.

Kurzer Blick ins Handschuhfach: Eiskratzer! Werbegeschenk! Und eine Pappparkscheibe, mit der man kein Eis kratzen kann. Da ich keine Mitbewerber von KUNGS schlecht machen möchte, habe ich den Eiskratzer nun mal nicht fotografiert. Ich sag mal so, damit geht es auch, aber nicht so schnell.

Hier im Video seht ihr nun wer besser abkratzt, die Kassettenhülle, die CD-Hülle oder der KUNGS Eiskratzer und warum man auf Eiskratzer aus Finnland vertrauen sollte, dass erkläre ich euch auch gerne im Bewegtbild. Die KUNGS Eiskratzer wurden übrigens positiv getestet.

Warum es die Eiskratzer von KUNGS nicht bei Amazon gibt weiß ich nicht, im gut sortierten Fachhandel / Autofahrermarkt / Baumarkt habe ich diese allerdings schon gesehen. Los geht es ab einen Preis von ungefähr 10 Euro, die kann man meiner Meinung nach durchaus mal investieren. Die Eiskratzer haben drei Seiten mit verschiedenen “Klingen” und haben mich durch den Druckpunkt überzeugt. Ihr seht es im Video, da wurde übrigens nichts gestellt – nur mussten wir halt immer auf “schlechtes” Wetter warten – der Wintereinbruch 2013/2014 kommt ja vermutlich erst noch, also würde ich jetzt noch schnell einen Eiskratzer kaufen, wenn ich nicht schon einen von KUNGS hätte.

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Nicht verschweigen möchte ich, dass es von den “Jungs von Kungs” (was für ein Wortspiel) übrigens ganz verschiedene Eiskratzer gibt. Mit langen oder kurzen Stil, mit Schneebesen oder ohne (nicht zu verwechseln mit dem Ding aus der Küche, damit sollte man sich besser nicht den Lack zerkratzen) und und und… ihr seht, es gibt für jeden Fahrzeugtyp den richtigen Eiskratzer. Hier abgebildet ist der MID-IS – mein persönlicher Favorit für Birdy.