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Lego Technic 42030: Der Volvo L350 F Radlader! Kaufempfehlung!

Wow! Ich habe von Lego einen richtigen Männertraum zur Verfügung gestellt bekommen. Lego Technic 42030! Der Volvo L350 F Radlader. Knapp 1636 Teile, zahlreiche Motoren und dazu noch mit der Radladerschaufel das größte einteilige Lego-Bauteil was ich persönlich kenne.

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Kurzer Prolog zu Lego? Eigentlich gar nicht notwendig, oder? Jeder kennt Lego! Väter und Mütter vor allem als durchaus schmerzhafte Erfahrung wenn man Nachts (wenn alles schläft) im Kinderzimmer (im Dunkeln) barfuß auf ein Stein tritt. Um das Lego-Minen-Feld nun ordentlich aufzuräumen gibt es aber nun Abhilfe und nein, es ist kein Staubsauger.
“Der L350F ist ein Radlader, der keine Kompromisse kennt. Er ist eine komplette Einheit, bei dem Maschine, Hubgerüst und Anbaugerät ein dynamisches Ganzes bilden. Geballte Kraft, intelligent genutzt. Er ist schnell, schonend und stabil. Ein widerstandsfähiger Radlader, der die härtesten Arbeiten erledigt, rund um die Uhr, Tag und Nacht.” das schreibt Volvo selber über den Radlader und Lego hat sich da nicht irgendeinen ausgesucht, nein – es ist gleich der größte Radlader von Volvo der hier als Modell umgesetzt wurde.

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Das große Vorbild hat den D16E LA E3 Motor im Heck, dieser leistet – je nachdem wie man misst – irgendwas zwischen 536 und 540 PS. Zwischen 6,2 und 12,7 m3 passen in die Schaufel. Das maximale Einsatzgewicht liegt bei 50-56 Tonnen! Da müssen die armen 35/65 R33 875/65 R33 Reifen ganz schön leiden.

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Kraft hat der Radlader. Kein Wunder, stellt der 6-Zylinder-Diesel-Reihenmotor mit einem Hubraum von 16 Litern (wer kennt das Wort Downsizing?) doch ein wahnsinniges Drehmoment von ca. 2500 Nm zur Verfügung. Kann ich bitte so ein Radlader mal fahren? Bitte, bitte, bitte…

Lustiger Fun-Fact: Während z.B. die neue Mercedes-Benz C-Klasse mit einem 41 Liter Tank auskommen muss (wenn man sich nicht für einen größeren entscheidet), hat der Volvo L350F Radlader einen Öltank von 40 Liter, dazu kommen dann noch einmal 620 Liter Dieselkraftstoff, 68 Liter Kühlflüssigkeit, 79 Liter Getriebeöl und natürlich das Hydrauliköl. Da spielt das Lego Technic Modell nun natürlich die Vorteile aus, da werden nur ein paar Batterien benötigt und der Spaß kann beginnen.

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Wusstet ihr eigentlich, dass Lego der größte Reifenhersteller der Welt ist? Reifen hat der Radlader natürlich auch. Was hat er noch? Eine Fernbedienung. Man kann das Fahrzeug nicht nur steuern (vor/zurück/links/rechts) sondern auch noch die Schaufel heben / senken / heranziehen / auskippen.

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Dafür braucht er natürlich Motoren. 4 Stück werden verbaut. Diese brauchen Batterien, genauso wie die Infarot Sender. 6 Batterien der Größe AA und 6 Batterien der Größe AAA werden also benötigt. Da empfehle ich übrigens Akkus, denn ansonsten kann der Fahrspaß auch schnell ins Geld gehen.

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Lego Technic begleitet mich ja schon etwas länger, im letzten Jahr habe ich noch den Schwerlastkran aufgebaut. Im Gegensatz zu den anderen Modellen gibt es nun aber ein Anleitungsbuch mit 324 Seiten und keine einzelnen Anleitungshefte. Ich habe die Hefte eigentlich gemocht, denn es war wie eine freiwillige Bastel-Kontrolle alá “1 Heft mache ich heute noch zu Ende”.

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Das Modell selbst ist 58 cm lang und bis zu 40 cm hoch (je nach Stand der Schaufel) und genau wie beim 540 PS starken Vorbild wird das Fahrzeug über eine Knicklenkung gelenkt. Das reduziert den Wendekreis natürlich auf ein Minimum wäre im normalen Automobil-Bau aber undenkbar, im Baumaschinen-Bereich ist diese Knicklenkung aber State of the Art und weil das Vorbild so gelenkt wird, ist es beim Modell natürlich auch so. Hinten gibt es eine Klappe. Macht man diese auf, kann man den 6-Zylinder Reihenmotor in Aktion erleben. Die Kolben bewegen sich, wie bei Lego Technic Modellen gewohnt, hoch und runter und auch das Lüfterrad dreht sich.

14 Tüten, 1626 Teile, 4 Motoren, 4 Räder, Fernbedienung, viel Spaß! Die Aufbauzeit? Wenn man sich beeilt, kann man es bestimmt in 5-6 Stunden schaffen, wenn man sich – so wie ich – Zeit nimmt und zwischendurch kleine Bauerfolge feiert – dann können es auch 7-10 Stunden werden. Ich genieße diese Zeit und ja, ich bin inzwischen 35 Jahre alt. Ich habe ca. 7 Stunden gebraucht.

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Kritikpunkt: Es fehlt eine ausgedruckte Bauanleitung für das zweite Modell. Man kann nämlich auch noch den Muldenkipper Volvo A25F bauen. Die Anleitung gibt es nur als Download. Da spart Lego Technic meiner Meinung nach am falschen Ende, denn schließlich ist es doch gerade die Offline-Zeit die ich so genieße beim Basteln und Ausdrucken möchte ich die Anleitung nicht ;).

Fazit: Für ca. 200 – 230 Euro ist dieser Lego-Technic Bausatz vom Volvo L350F zu haben. Damit ist es sicherlich kein Schnäppchen, meiner Meinung aber allein durch die Fernbedienung, durch die Motorentechnik und durch die Liebe zum Detail das Geld wert. Für einen gebrauchten Volvo L350F zahlt man 200-250.000 Euro (ohne MwSt.) – in dem Vergleich gewinnt also das Modell.

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Wusstet ihr eigentlich, dass bei Baufahrzeugen die Betriebsstunden gemessen werden? Da geht es also nicht um gefahrene Kilometer wie beim PKW/LKW sondern um die Betriebsstunden. So etwas sollte Lego auch noch erfinden, ein Spielstunden-Messgerät. Ich habe mich doch gerade selbst dabei erwischt, wie ich noch einmal heimlich mit dem Radlader gespielt habe. Männer werden halt doch nie erwachsen und das ist auch gut so! Wer also noch eine Last Minute Geschenk-Idee sucht für einen Lego Fan, oder einen der es werden sollte, der kann hier ohne Bedenken zuschlagen: Lego Technic 42030 – VOLVO L350F Radlader

Disclaimer: Ich habe diesen Artikel zu Testzwecken zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Meinung ist nicht käuflich. Ich werde zukünftig häufiger Produkte vorstellen die ich persönlich gut finde, wenn sich darunter Teststellungen befinden werde ich das entsprechend aus Gründen der Transparenz kennzeichnen so wie hier geschehen. Hinter dem Link oben versteckt sich ein Amazon-Ref Link – wer darüber sich ebenfalls einen Lego Technic Radlader (oder einen anderen Artikel bei Amazon) kauft zahlt dafür keinen Cent mehr, ich bekomme aber eine Vergütung. Fotos vom originalen Volvo Radlader © Volvo 2014.


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Termine Audi Sport TT Cup 2015

“Der Terminkalender für den Audi Sport TT Cup steht: Insgesamt sechsmal wird der neue Audi-Markenpokal im Premierenjahr 2015 gemeinsam mit der DTM auftreten. Vorgesehen sind jeweils zwei Rennen pro Veranstaltung.” - so steht es in der aktuellen Pressemitteilung von Audi.

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“Die Saison beginnt am ersten Mai-Wochenende beim DTM-Auftakt in Hockenheim. Ende Juni ist der Audi Sport TT Cup zu Gast bei einer der populärsten DTM-Veranstaltungen, dem Norisring-Rennen in Nürnberg. Im August startet der neue Markenpokal auf dem Red Bull Ring in Österreich. Im September stehen in der Motorsport Arena Oschersleben und auf dem Nürburgring zwei Events auf dem Programm. Das Finale findet Mitte Oktober in Hockenheim statt.”

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Projektleiter Rolf Michl: “Die Teilnehmer, Partner und Fans des Audi Sport TT Cup dürfen sich auf sechs tolle Events im Rahmen der DTM freuen. Die deutschen Veranstaltungen finden traditionell vor einer großen Kulisse statt. Und auch zum Red Bull Ring in Österreich kommen in der Regel sehr viele Zuschauer.”

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Schauen wir uns noch ganz kurz das Auto an? Mit einem  Leergewicht von gerade einmal 1125 kg und einer Leistung von 310-340 PS wird er wohl gut nach vorne gehen. Unter der Motorhaube findet man den bekannten 2.0 TFSI und natürlich verfügt das Fahrzeug über einen CUP-Bausatz. Gewundert habe ich mich nicht über die großen 18″ Reifen, eher über die mickrige Bremsscheibe an der Hinterachse. Aber nun gut, für die Handbremse wird es reichen ;).

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Gastfahrer kommen auch zum Einsatz, da bin ich ja mal gespannt welche Prominenten sich hinter das Volant klemmen werden: “Für den neuen Markenpokal von Audi haben sich 165 Fahrerinnen und Fahrer aus 30 Nationen beworben. 18 Startplätze vergibt die quattro GmbH im Frühjahr 2015 permanent. Sechs weitere Cockpits werden mit wechselnden Gastfahrern besetzt.”

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So, aber nun das wichtigste: Hier sind die Termine Audi Sport TT Cup 2015:

01.05.–03.05. Hockenheim (D) – Auftakt
26.06.–28.06. Norisring (D) – da hab ich übrigens Geburtstag!
31.07.–02.08. Red Bull Ring (A) – da gibt es auch Cola!
11.09.–13.09. Oschersleben (D) – sehr schöne Strecke!
25.09.–27.09. Nürburgring (D) - noch schönere Strecke!
16.10.–18.10. Hockenheim (D) – Finale!

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Quelle: Audi 2014 – Foto: © Jens Stratmann


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Warum der MINI Cooper S mich gestern auf 180 gebracht hat…

…lest ihr jetzt! Als Jan mir gestern den MINI Cooper S brachte war er richtig genervt. Daran Schuld? Nicht etwa der Tagesverlauf, auch nicht der verspätete Flug, nein der MINI. Obwohl er nicht mit Fernlicht fuhr, blendeten viele andere Verkehrsteilnehmer auf um ihm halt genau das vorzuwerfen. Als ich Jan dann gestern Abend nach Hause gebracht habe um den Testwagen zu übernehmen ging es mir dann so. Wer mal in einer Werkstatt gearbeitet hat, sieht recht schnell am Lichtbild wann die Scheinwerfer zu hoch stehen. So war das nun auch beim MINI Cooper S.

Nachteil der modernen Licht-Technik? Man kann diese nicht mehr manuell herunter drehen, dafür gibt es Sensoren. Andere Verkehrsteilnehmer fühlten sich geblendet und einer sogar derartig provoziert, dass er mich zunächst überholen ließ um sich anschließend mit Lichthupe zu revanchieren, mich hupend zu überholen, mir die Funktionaliät seiner Nebelschlussleuchte zu präsentieren und mich dann auf Tempo 80 (auf der Autobahn) abzubremsen. Unter uns? Ich war auf 180! Damit meinte ich nicht die Geschwindigkeit!

Heute Morgen habe ich Kind 1.0 zur Schule gebracht und dabei wieder “blendend ausgesehen” – die Scheinwerfer gen Himmel gerichtet hätten vermutlich einige Piloten gedacht, dass sie den Landeanflug auf Hannover verpasst hätten. Ich kann euch beruhigen, hier in Bielefeld ist keine Boeing gelandet, vermutlich haben die Piloten gestreikt – so wie die Technik vom MINI.

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Nach einem freundlichen Hinweis vom örtlichen Polizisten, das ich mein Fernlicht eingeschaltet hätte fuhr ich dann zur MINI Werkstatt. Das hatte ich natürlich sowieso vor, denn a) blende ich ungern andere Verkehrsteilnehmer, weil ich genau weiß wie beschissen das Gefühl ist und b) wollte ich natürlich auch wissen, was da kaputt ist.

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Resultat? Der Sensor hatte eine Schraube locker, bzw. war diese abgerissen. Das Bauteil wurde dann Instand gesetzt und ich würde sagen ich resette mich nun einmal und starte meine Beziehung zum MINI Cooper S einmal neu. So wie sich die Lichteinstellung vom Xenon-Licht auch immer neu einstellen sollte.

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By the way: Eine Stunde meiner kostbaren Lebenszeit habe ich dafür bei der Werkstatt verbracht! MINI Teil – MAXI Aufwand? Der Service bei BMW Becker-Tiemann war, wie immer, erstklassig! Irritiert bin ich nur von der Tatsache, dass ich nun schon zum dritten Mal dort war und ich privat weder einen BMW noch einen MINI besitze. Wollen die mich testen? ;)

Ihr wollt mehr MINI – Stoff? Kein Problem. Wie wäre es mit der MINI Ausstellung im BMW Museum in München? Da kann ich euch zwei Beiträge ans Herz legen. Zum einen meinen im Drive-Blog aber auch den vom Jan Gleitsmann, der hat mir nämlich die Fotos zur Verfügung gestellt und ich mach mir dann in den kommenden Tagen mal mein eigenes Bild vom neuen MINI Cooper S!


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Die kommentierte Pressemitteilung zum Mercedes GLE Coupé!

Mehr Sport wagen! Was für eine witzige Überschrift für eine Pressemitteilung oder? Ja, stimmt. Wir sollten alle mehr Sport wagen, doch auch durch diesen Wortwitz wird aus einem SUV kein Sportwagen, nicht einmal ein sportlicher Wagen, oder? Mercedes verändert sich. Nicht von der Qualität, nein – die ist gleichbleibend gut bzw. wird immer noch besser. Vom Design! In den letzten Jahren gefällt mir Mercedes-Benz persönlich ausgesprochen gut. Die Fahrzeuge sind modern, ja schon fast jugendlich und nun geht Mercedes-Benz noch einen Schritt weiter und tut etwas, was man nicht alle Jahre macht: Die Namen werden verändert. Die Karten werden neu gemischt und somit darf ich nun ein neues Fahrzeug präsentieren. Live gesehen habe ich es noch nicht, von daher gibt es nun die Pressemitteilung von Mercedes-Benz in Anführungsstrichen und meine fett gedruckten Ausführungen / Meinungen / Bemerkungen / Kommentare:

“Mercedes-Benz kombiniert zwei höchst unterschiedliche Fahrzeugklassen zu einem neuen Modell – dem Mercedes-Benz GLE Coupe. Dabei dominieren eher sportliche Coupé-Gene als die markanten Züge eines robusten SUV. Neben der überzeugenden Fahrdynamik onroad beeindruckt auch der optische Auftritt. Mit fließender Seitenlinie, gestrecktem und flachem Greenhouse, dem markanten Kühlergrill mit zentraler Chromlamelle und der Heckgestaltung zitiert das Mercedes GLE Coupe typische Stilelemente besonders sportlicher Mercedes-Benz Modelle. Zur Premiere steht das GLE Coupé mit einer Leistungsbreite von 190 kW (258 PS) bis 270 kW (367 PS) als Diesel- oder Benzinmodell zur Verfügung. Besonders attraktiv ist dabei das Topmodell GLE 450 AMG, das erstmals eine neue Produktlinie bei Mercedes-AMG repräsentiert – die AMG Sportmodelle. Immer an Bord des GLE 450 AMG ist neben der üppigen Serienausstattung mit dem Fahrdynamiksystem DYNAMIC SELECT, der Sport-Direktlenkung oder den markentypischen Fahrerassistenzsystemen auch das neunstufige Automatikgetriebe 9G-TRONIC und der permanente Allradantrieb 4MATIC.” Na? Aufgefallen? Einen GLE 450 AMG gab es bis dato auch noch nicht. Ich fahre einen GLE 450 AMG – das klingt doch direkt nach 4,5 Liter Hubraum oder? Es sind aber “nur” drei!

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“Unser GLE Coupé vereint typische Coupé-Attribute wie Sportlichkeit, Dynamik und Agilität mit der selbstbewussten Präsenz, Vielseitigkeit und Robustheit eines SUV”, charakterisiert Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstand Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung, das jüngste Mitglied der Mercedes-Benz Modellfamilie. Mit dem GLE Coupé erweitert Mercedes-Benz sein erfolgreiches Coupé-Portfolio. Neben den klassischen, zweitürigen Modellen der C-, E- und S-Klasse sowie den viertürigen Coupés der CLS- und CLA-Klasse interpretiert das neue Coupé die typische Physiognomie und Leichtfüßigkeit dieser Fahrzeugfamilie höchst individuell. „Das GLE Coupé ist für Mercedes-Benz Wegbereiter zu einer vielseitigen Fahrzeugklasse. Damit werden wir neue Kunden für unsere Marke gewinnen“, so Ola Källenius, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, zuständig für Vertrieb, zum neuen Modell im Produktportfolio.” – Neue Kunden! Ja, das stimmt. Mercedes-Benz wildert zur Zeit in vielen Wäldern, fischt in vielen Teichen / Meeren und zieht sich die Kunden ans Land. Nun muss man natürlich aufpassen, dass man aus Kunden Stammkunden macht bzw. die bei Laune hält.

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“Bereits auf den ersten Metern fühlt sich das GLE Coupé wie ein echtes Sportcoupé an. Trotz SUV-ähnlicher erhabener Sitzposition, verbunden mit einem für Coupé-Verhältnisse äußerst weiträumigem Überblick, wähnen sich die Insassen eher im Sport- denn im Geländemodus. Der Sound weckt Erinnerungen an potente Sportwagen und garantiert im Zusammenspiel mit der spontanen und direkten Umsetzung aller Fahrbefehle ein angenehmes Kribbeln. Oder versprüht auf Wunsch eine souveräne Ruhe, gepaart mit einer unerschütterlichen fahrdynamischen Gelassenheit. Das sind normalerweise Erlebniswelten, die zwei Fahrzeuge nötig machen – ein agiles, reinrassiges Sportcoupé und einen komfortablen, gelassenen SUV. Nicht so beim neuen GLE Coupé: DYNAMIC SELECT ermöglicht erstmals eine solch hohe Spreizung der Fahrdynamik und vereint diese diametralen Erlebniswelten in einem Fahrzeug.” – Ein SUV was auf sportlich macht. Wobei ich kann mir durchaus vorstellen, dass Mercedes (AMG) in der Lage dazu ist wenigstens den Klang ordentlich hinzubekommen. Muss denn wirklich immer alles sportlich sein? Reicht es denn nicht, wenn es gut aussieht? Ich bin mir gar nicht mehr so sicher, ob man immer direkt den Sportler haben will. Ich vermutlich schon. Hach, ich bin da hin und her gerissen.

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“Der Spagat zwischen super-sportlich und doch komfortabel gelingt besonders beim GLE 450 AMG. Das V6-Topmodell des GLE Coupé ermöglicht als erstes AMG Sportmodell einen attraktiven Einstieg in die Welt der Sportwagen- und Performance-Marke. „Das GLE 450 AMG Coupé ist unser erstes Sportmodell, weitere sehr emotionale und Performance-orientierte Modelle werden in naher Zukunft folgen. Durch die neue Produktlinie aus dem Hause Mercedes-AMG machen wir echte Sportwagen-Technologie und Rennsport-Faszination erreichbarer“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. „Dabei löst jedes Fahrzeug aus Affalterbach das Markenversprechen Driving Performance ein.“” – Wenn Tobias Moers das sagt, dann stimmt das. Ich mag den Moers, ich mag den wirklich. Der ist ein feiner Kerl und das sage ich nicht über jeden. Ein Mann mit Prinzipien. Ein Mann der zum Ausgleich in den Wald fährt zum Holz hacken. Ein toller Typ. Der geht übrigens nicht arbeiten, der geht seiner Berufung nach und genau solche Menschen wie Tobias Moers braucht man in der Automobilindustrie. Wäre ich im Vorstand von einem Automobil-Konzern, ich würde den Moers abwerben. Bin ich nicht, da hat Mercedes-Benz / Mercedes-AMG aber noch einmal Glück gehabt.

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“Die neuen AMG Sportmodelle zeichnen sich durch eine überzeugende Produktsubstanz aus und lösen durch eine höhere Leistungsstufe, den serienmäßigen Allradantrieb sowie aufwändige Fahrwerkslösungen das sportliche Versprechen ein. Mit den fünf Fahrprogrammen INDIVIDUAL, COMFORT, GLÄTTE, SPORT und SPORT+, die der Fahrer mittels Drehsteller in der Mittelkonsole anwählt, hinterlegt die variable Fahrdynamiksteuerung DYNAMIC SELECT grundverschiedene Charakteristika. Das System vernetzt alle Regelsysteme und generiert so verschiedene Fahrerlebniswelten. Der Name ist dabei Programm: SPORT und SPORT+ machen aus dem GLE 450 AMG ein sportliches und dynamisches Fahrzeug mit ausgeprägter Längs- und Querdynamik. Dem gegenüber liegt die Einstellung COMFORT. Hier stehen die für klassische Mercedes-Benz Limousinen so typischen Wohlfühlparameter für ein entspanntes, souveränes Dahingleiten sowie ein möglichst energieeffizienter Vortrieb im Mittelpunkt. GLÄTTE optimiert das Fahrverhalten bei niedrigen Reibwerten wie verschneiten oder vereisten Wegen. Zusätzlich besteht im Programm INDIVIDUAL bei allen Motorvarianten für den Fahrer die Möglichkeit, seine persönlichen Vorlieben im Rahmen der einzelnen Regelstrategien zu programmieren und zu speichern.” Gut, das kennt man, oder?

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“DYNAMIC SELECT moduliert im GLE 450 AMG nicht nur die “Hard Skills” wie Fahrwerk, Lenkung oder Antriebsstrang. Vielmehr wird das gewählte Fahrprogramm auf emotionaler Ebene noch erlebbarer, weil auch verschiedene “Soft Skills” wie Motorsound, Instrumentierung oder das dynamische Fahrlicht variieren. Dazu wechseln die verschiedenen Anzeigen im COMAND Bildschirm und Cockpit dem gewählten Fahrprogramm entsprechend den Charakter. Gleichzeitig reagiert die Kurvenlichtfunktion der Voll-LED-Scheinwerfer spontaner und der Motorsound beherrscht die gesamte Klaviatur von sportlich-dominant bis zurückhaltend-souverän: Wählt der Fahrer den COMFORT Modus, treten die Anzeigen weitgehend in den Hintergrund, Zeigerinstrumente wie Drehzahlmesser reagieren wie der Motor gelassen auf die Anforderungen des Fahrers. Im Verein mit der auf Komfort ausgelegten Steuerung von Antriebsstrang und Fahrwerk ergibt sich ein überzeugendes Wohlfühlambiente auf dem Niveau einer Limousine. Der Motorsound reduziert sich zu einem angenehmen Timbre, das Feedback von Fahrbahn und Umwelt dringt deutlich beruhigt in den Innenraum vor. Ganz anders hingegen die Erlebniswelt im Modus SPORT+. Augenblicklich wechselt der Charakter, die Gangwechsel der 9G-TRONIC werden besonders beim Zurückschalten mit Zwischengasfunktion akustisch betont, die Cockpit-Instrumente reagieren spontaner und “spitzer”. Das große Zentraldisplay visualisiert mit einer fotorealistischen Motorsportgrafik die Längs- und Querbeschleunigungen sowie den Lenkwinkel. Hinzu kommt der kräftige Motorsound, der das Sportprogramm auch akustisch betont. Diese Einstellung beseitigt jeden Zweifel: Das GLE Coupé ist ein leibhaftiger Sportler allererster Güte, der seine Insassen eine fesselnde Erlebniswelt spüren lässt.” – damit wird das Fahrzeug dann zur Playstation. Ich finde ja solche Querbeschleunigungsmesser lustig, aber genauso unsinnig. Ich mag auch die Zwischengasfunktionen, aber irgendwie sind die doch auch Banane. Merkt ihr was? Ich weiß selber nicht was ich will. Auf der einen Seite könnte ich mir gut vorstellen mit einem Hybrid-Fahrzeug lautlos aus meiner Wohnsiedlung zu cruisen, auf der anderen Seite will ich Spaß haben und Gas geben und dann muss der Wagen sich auch verdammt noch mal gut anhören und abgehen.

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“Im neuen GLE Coupé haben die Entwickler erstmals die Möglichkeiten der neuen Neunstufenautomatik 9G-TRONIC in einem allradgetriebenen Coupé mit Längsantriebkonfiguration aufgezeigt. Die 9G-TRONIC überzeugt je nach Vorwahl der variablen Fahrdynamikregelung DYNAMIC SELECT mit hoher Agilität und Spontaneität oder souveräner Gelassenheit. Dabei wird das Potenzial des neuen Getriebes voll ausgeschöpft. Es überzeugt sowohl mit einer hohen Schaltgeschwindigkeit und perfekten Anschlüssen beim engagierten Sprint wie auch mit sanften, kaum wahrnehmbaren Schaltvorgängen beim genussvollen Cruisen.” – über neun Stufen sollst du gehen! Ich bin ja wirklich gespannt wo dieses Getriebewettrüsten enden wird.

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“Prinzipbedingt überzeugt beim permanenten Allradantrieb 4MATIC das sichere wie harmonische und sportliche Fahrverhalten. Die Modelle GLE 350 d und GLE 400 arbeiten mit einer gleichmäßigen Momenten-Verteilung von 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse. Diese Konfiguration wird in dem besonders sportlichen Coupé GLE 450 AMG zugunsten einer noch höheren Agilität und ausgeprägteren Dynamik um die Fahrzeughochachse geändert, sodass die Kurvengier weiter steigt. Hier wird das Antriebsmoment im Verhältnis 40:60 verteilt. Besonders in den DYNAMIC SELECT Fahrprogrammen SPORT und SPORT+ steigt die Längsagilität und Querdynamik auf ein überdurchschnittliches Level – speziell durch das perfekte Zusammenspiel mit den angepassten Fahrdynamik-Regelsystemen ASR, dem ESP® mit Kurvendynamikassistent, dem Allradregelsystem 4ETS und dem Bremsregelsystem ADAPTIVE BRAKE. Neben der wegweisenden Konfiguration des Antriebsstranges garantieren die neu abgestimmte Luftfederung AIRMATIC mit der erstmals stufenlosen und variablen Dämpferkennung ADS Plus äußerst stabile Verhältnisse. Abhängig vom vorgewählten DYNAMIC SELECT Programm verändern sich die Schwerpunkte der Dämpferregelung. In SPORT+ steht eine möglichst hohe Querdynamik bei bestmöglichem Fahrkomfort im Mittelpunkt. Umgekehrt ermöglicht das COMFORT Programm höchsten Fahrkomfort bei bestmöglicher Dynamik. Die aktuellen Fahrzustände werden über einen Lenkwinkelsensor, vier Drehwinkelsensoren und der Fahrgeschwindigkeit aus dem ESP® Signal und dem Bremspedalschalter erkannt. Das Steuergerät stellt aus diesen Signalen stufenlos die aktuelle Dämpfkraft für jedes Rad individuell ein. Die aktive Wankstabilisierung ACTIVE CURVE SYSTEM gehört ebenfalls zur Sportfördergruppe, wenn der Fahrer SPORT oder SPORT+ aktiviert. Gleichwohl heben die aktiven Querstabilisatoren an Vorder- und Hinterachse den Komfort auf Limousinen-Niveau und kompensieren selbst heftige einseitige Anregungen – etwa durch ein Schlagloch. Im Verein mit der neu konfigurierten, degressiven Sportdirektlenkung, die mit einer Lenkungsübersetzung von 17,4:1 sehr direkt ausgelegt ist, und dem kompakten Sportlenkrad ergibt sich ein hervorragendes Handling unter allen Einsatzbedingungen – sei es in der Stadt bei Rangierfahrten, auf der Autobahn bei höheren Geschwindigkeiten oder bei zügiger Gangart auf kurvenreichen Passstraßen. Serienmäßig bieten die Modelle GLE 350 d 4MATIC und GLE 400 4MATIC das AGILITY CONTROL Stahlfahrwerk mit amplitudenselektivem Dämpfungs- system. Auf Wunsch ist hier ebenfalls die Luftfederung AIRMATIC mit ADS Plus lieferbar. Neben dem ansprechenden Design, der überragenden Fahrwerks- und Antriebstechnologie sowie den aus C-, E- und S-Klasse bekannten Assistenzsystemen überzeugen im GLE Coupé zahlreiche serienmäßige oder optionale Ausstattungsdetails und -pakete, die das Erlebnis GLE Coupé weiter bereichern.” – jut, typisch Mercedes also – weiter im Text.

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“Das Dieselmodell GLE 350 d 4MATIC leistet 190 kW (258 PS) und bietet ein maximales Drehmoment von 620 Nm ab 1600/min. Im Benzinmodell GLE 400 4MATIC kommt der neue direkteinspritzende V6-Biturbomotor mit 245 kW (333 PS) und 480 Nm ab 1400/min zum Einsatz. Den überzeugenden Auftritt beider Modelle unterstützen Leichtmetallräder der Größe 50,8 cm (20 Zoll) im 10-Speichen-Design mit Reifen der Dimension 275/50 R 20. Falls das nicht sportlich genug sein sollte, können 53,3 cm (21 Zoll) oder 55,9 cm (22 Zoll) große Leichtmetallräder mit Mischbereifung geordert werden, letztere allerdings nur in Verbindung mit der Luftfederung AIRMATIC ADS Plus. Die Bordkantenzierstäbe und der optische Unterschutz vorne und hinten in Chromoptik verleihen dem Coupé zusammen mit der zweiflutigen Abgasanlage mit verchromten Endrohrblenden zusätzliche Exklusivität. Grün getöntes, wärmedämmendes Glas dämpft die Sonneneinstrahlung im Sommer, LED-Technik lässt Hauptscheinwerfer, Tagfahrlicht, Heckleuchten und die dritte Bremsleuchte erstrahlen. Außerdem sind hier die Fahrdynamikregelung DYNAMIC SELECT, die EASY-PACK Heckklappe mit elektrischer Betätigung zum Öffnen und Schließen oder die Rückfahrkamera mit dynamischen Hilfslinien im Display serienmäßig. Zusätzliche aktive Fahrsicherheit bieten neben dem COLLISION PREVENTION ASSIST PLUS der ESP® Kurvendynamik-Assistent und der Seitenwind-Assistent. Ebenfalls serienmäßig an Bord des GLE Coupé ist das Bremssystem BAS Plus, das optional auch mit Kreuzungsassistent lieferbar ist. Besonders sportlich geht der GLE 450 AMG zu Werke. Dank des V6- Biturbomotors mit der Leistungsstufe von 270 kW (367 PS) und 520 Nm ab 1400/min liegen die Fahrleistungen auf sportivem Niveau. Das DYNAMIC SELECT Fahrprogramm SPORT+ ist im Topmodell immer mit an Bord.” Bordkantenzierstäbe – ich hab grade ein neues Wort gelernt. Bordkantenzierstäbe… Bordkantenzierstäbe… wobei, unter uns? Die Pressemitteilungen von Mercedes-Benz sind echt ganz gut, wenn die nun noch die CO2-Werte (kombinierter Verbrauch über alle Motorisierungen gemäß DIN hastenichtgesehen) vernünftig angeben würden, könnten da sogar die Händler gut mit arbeiten und ihren Kunden interessante Inhalte zur Verfügung stellen.

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“Die serienmäßige Ausstattung wird hier unter anderem mit einem speziellen AMG Styling aufgewertet, das eine spezifische Front- und Heckschürze, eine hintere Abrisskante in Wagenfarbe und 53,3 cm (21″) AMG Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design mit Reifen der Dimension 275/45 R 21 (Vorderachse) und 315/40 R 21 (Hinterachse) beinhaltet. Auf Wunsch sind hier AMG Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design der Größe 55,9 cm (22″) lieferbar – ebenfalls mit Mischbereifung. Dabei garantieren Reifen der beeindruckenden Dimension 285/40 R 22 (Vorderachse) und 325/35 R 22 (Hinterachse) beste Traktionswerte. Zum Serienumfang gehört hier das für alle Modelle optional lieferbare AIRMATIC Paket inklusive Luftfederung sowie stufenlosem adaptivem Dämpfungssystem (ADS Plus) mit Niveauregulierung und automatischer Absenkfunktion bei höheren Geschwindigkeiten.” AMG hat sich ganz schön gemausert, oder? Von der ehemaligen Tuning-Schmiede zur Konzerntochter die nun sogar bei den sportlichen Fahrzeugen ganz prominent im Namen vorkommen. Respekt!

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“Sinnlichkeit und Klarheit – diese beiden Pole bestimmen die Formensprache der Marke Mercedes-Benz seit fast 130 Jahren und haben ihren Ursprung im Naturell der beiden Erfinder des Automobils, Carl Benz und Gottlieb Daimler: Benz, der eher rational Handelnde, und Daimler, der mehr von Leidenschaft Geprägte. Das neue Mercedes-Benz GLE Coupé demonstriert in nahezu idealer Weise, wie dieses Spannungsfeld zwischen Intelligenz und Emotion, zwischen Tradition und Moderne zu einer reizvollen Symbiose verschmilzt. Das GLE Coupé verkörpert dabei nicht nur gekonnt die fest verankerten Grundsätze des Mercedes-Benz Designs, sondern konzentriert auch die Grundzüge zweier völlig unterschiedlicher automobiler Genre. Einerseits trägt das jüngste Mitglied der GLE-Familie den entscheidenden stilistischen Grundzug aller moderner Mercedes-Benz Coupés in sich: Es verbindet ausgeprägte Sportlichkeit mit einem hohen ästhetischen und sinnlichen Anspruch an modernem Luxus. Gleichzeitig sind Anleihen an das klassische SUV erkennbar. Mit muskulösen Kotflügeln, großen Radausschnitten, bis 55,9 cm (22 Zoll) großen Rädern sowie der hohen Gürtellinie und der luftigen Bodenfreiheit hebt dieses Modell die Vorstellungen eines großen, viertürigen Coupés auf ein höheres Niveau. Aus diesem stilistischen Genpool ergeben sich für das neue GLE Coupé extreme Proportionen mit einer hohen Ästhetik. Dazu trägt vor allem das äußerst spannende Verhältnis zwischen flachem Greenhouse und markantem Body bei, die Silhouette signalisiert Dynamik und Agilität. Der aufrecht stehende Sportgrill mit einer Lamelle, eingerahmt von dreidimensional ausgearbeiteten Scheinwerfern in Voll-LED-Technik, ist das wichtigste Element der Front mit kurzem, knackigem Überhang. Die nach vorne abfallende Motorhaube mit den Mercedes-typischen Powerdomes unterstreicht die Einordnung des GLE Coupé in die Riege der besonders sportlichen Mercedes-Benz Modelle. Einen dezenten Hinweis auf die SUV-Erbfaktoren geben die harmonisch eingefügten und beleuchteten, optional erhältlichen Trittbretter, ein typisches Merkmal klassischer SUV oder Geländewagen.” SUV, Geländewagen – die Fahrzeuge werden doch eh kaum die Straße verlassen also gehen wir mal direkt weiter in Sachen Design und reden über die Sportlichkeit:

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“Die Coupé-Zugehörigkeit unterstreicht ebenfalls die Gestaltung des Fahrzeughecks mit seinen klaren Anleihen an der vom S-Klasse Coupé erstmals gezeigten Designlinie. Hier gehören die schmalen Heckleuchten mit dreidimensionaler Optik, die oberhalb angeordnete, breite Chromspange und das im Stoßfänger positionierte Kennzeichen zu den stilistischen Charakteristika. Ein weiteres Merkmal, das alle großen Coupés von Mercedes-Benz seit Generationen kennzeichnet: die typische Form der im oberen Bereich abgerundeten Heckscheibe. Als dezentes SUV-Zitat gilt der verchromte Unterfahrschutz im Front- und Heckbereich, hier mit den integrierten Doppelendrohrblenden der Abgasanlage. Im Innenraum fallen zuerst die attraktiven Sportsitze und das kompakte Sportlenkrad sowie die aus C-, E- und S-Klasse bekannten Infotainment- Elemente auf. Sehr präsent und ergonomisch optimal positioniert ist das Infodisplay, das nicht vollständig freistehend, sondern in die I-Tafel teilintegriert ist. Neben dem Display sind die Mitteldüsen angeordnet, die wie auch die Außendüsen von einem wertigen Silver Shadow-Rahmen eingefasst sind. Um die Homogenität des Interieurs zu unterstreichen, erfährt die Headunit eine analoge Behandlung. In der Mittelkonsole befindet sich der COMAND Controller mit dem darüber in optimaler ergonomischer Position angeordneten Touchpad. Weiter überzeugen die Ausstattung mit der Ledernachbildung ARTICO und die Zierelemente in hellem Aluminium mit Längsschliff. Gutes Infotainment garantieren die Audio 20 CD Anlage mit acht Lautsprechern und das Kommunikationsmodul Remote online für die Nutzung von Mercedes connect me Diensten in Europa (länderspezifisch). Das Interieur des GLE 450 AMG überzeugt durch die AMG Sportsitze, das AMG Sportlenkrad in Leder-Nappa-Ausführung in Schwarz im 3-Speichen-Design sowie die Zierteile in hellem Aluminium mit Längsschliff und die Sportpedalanlage aus gebürstetem Edelstahl mit Gumminoppen. Auf Wunsch veredeln AMG Carbon-Zierteile und Klavierlack den Innenraum. Beliebte Ausstattungsdetails sind auch beim GLE Coupé in attraktiven Paketen zusammengefasst. Das Fahrassistenz-Paket Plus umfasst DISTRONIC PLUS mit Lenk-Assistent und Stop&Go Pilot, PRE-SAFE® Bremse mit Fußgänger- erkennung, BAS PLUS mit Kreuzungs-Assistent, Aktivem Totwinkel- Assistenten, Aktivem Spurhalte-Assistenten und PRE-SAFE® PLUS. Das Park-Paket garantiert mit 360°-Kamera und Aktivem Park-Assistenten mit PARKTRONIC beste Übersicht und problemlose Ein- und Ausparkmanöver. Bessere Sichtbedingungen bei Nacht gewährt das für alle Modelle serienmäßige LED Intelligent Light System, widrige Witterungsbedingungen mit Sichtbeeinträchtigungen entschärft MAGIC VISION CONTROL, das beheizte, adaptive Scheibenwischsystem. Der für Coupé-Verhältnisse äußerst großzügige Innenraum bietet bis zu fünf Personen Platz. Auf der Fondsitzbank überzeugt das GLE Coupé sogar mit dem breitesten Raumangebot seiner Klasse. Wer das optionale großflächige Panorama-Glasdach ordert, wird mit einem noch großzügigeren Raumgefühl für alle Passagiere belohnt. Zudem bietet das Coupé mit maximal 1650 Liter den klassenbesten Gepäckraum – und nebenbei einen Laderaumweltrekord für Coupés.” – Mercedes ist lustig, macht mit einem flachgekloppten SUV ein Rekord für Laderäume bei Coupés. Ob das Platzangebot wirklich so gut ist? Das möchte ich selbst überprüfen, ich finde ja, dass die meisten 5-Sitzer nur realistisch von 4 Personen genutzt werden können.

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)“Erstmals bietet Mercedes-Benz in diesem Segment eine vollelektrisch ein- und ausfahrbare Anhängevorrichtung, die auch eine ESP® Anhängerstabilisierung umfasst. Die Anhängelast beträgt beim GLE Coupé gebremst bis zu 3500 Kilogramm. Auf Wunsch bietet COMAND Online der neuesten Generation mit 20,3 cm (8″) Display mit TFT-Technologie und intuitivem Touchpad perfektes Infotainment. Das System beinhaltet unter anderem einen DVD-Player und einen Verkehrszeichen-Assistenten mit Verkehrszeichenerkennung inklusive Falschfahr-Warnfunktion. Der Kunde kann COMAND Online auf Wunsch mit dem 6-fach DVD-Wechsler, dem Fond-Entertainment mit Fernbedienung, dem TV-Tuner oder dem Bang & Olufsen Sound AMG Soundsystem ergänzen.” - 3,5 Tonnen ist nicht schlecht. Das ist sogar richtig gut. Pferdesportler werden sich freuen und selbst die ein oder andere Yacht kann man mit dem GLE Coupé ohne Probleme ziehen. Nun wird ein Schuh raus. 

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“Bei der Individualisierung des GLE Coupés bleiben kaum Kundenwünsche unerfüllt – und hier kommen erneut die Ausstattungspakete ins Spiel. So können die Kunden ihr GLE Coupé mit der AMG Line Exterieur einen besonders sportlichen Auftritt verleihen, unter anderem mit AMG Front- und Heckschürze oder den 53,3 cm (21″) AMG Leichtmetallrädern. Wer es noch exklusiver mag, kombiniert dieses Feature mit dem Night-Paket, bei dem unter anderem die Lamelle des Kühlergrills und die Außenspiegelgehäuse schwarz- glänzend ausgeführt sind. Gleichzeitig erhöhen die breite Auswahl an Uni- und Metalliclacken und die nahezu unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten im Innenraum den individuellen Gestaltungsspielraum. Insgesamt stehen 11 Lackierungen zur Wahl, davon sieben Metallictöne und zwei Sonderlackierungen mit Effektpigmenten in designo diamantweiß bright oder designo hyazinthrot metallic.” – Weiß ist heiß! Ich tippe übrigens, dass weiße Fahrzeuge im Jahre 2015 wieder so richtig im Trend sein werden. Ich würde sogar einen Mercedes-AMG GT in weiß nehmen. Ehrlich. Der Chefdesigner von Mercedes-Benz übrigens auch. Der hat Geschmack!

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“Das Interieur strahlt modernen Luxus aus und kann je nach persönlicher Neigung von sportlich-ambitioniert bis klassisch-elegant gestaltet werden. Hier reicht die Bandbreite von einer einfarbigen schwarzen Innenausstattung bis zu verschiedenen Kombinationen, bei denen schwarz mit ingwerbeige, kristallgrau, sattelbraun oder porzellan kombiniert wird. Besonders überzeugend gibt sich das GLE Coupé-Interieur in zweifarbigem designo Leder Exklusiv Nappa in porzellan/schwarz. Die AMG Line Interieur überträgt unter anderem mit AMG Sportsitzen, AMG Sportlenkrad, einer Nappaleder- ausstattung und Aluminium Sportpedalerie den sportlichen Auftritt in den Innenraum. Luxuriös geht es mit dem designo Exclusive Paket zu – hier sorgen beheizbare Komfortsitze mit Rautensteppung, Armaturenbrett und Türverkleidungen in designo Leder sowie der schwarze DINAMICA Innenhimmel für ein noch exklusiveres Reisen. Die Zierelemente strahlen je nach Vorlieben in Aluminium mit Längsschliff hell, Holz Esche braun offenporig, Holz Eukalyptus braun, Holz Pappel dunkelgraphit oder in AMG Carbon/Klavierlack schwarz. Die Erfolgsgeschichte der Mercedes-Benz 4MATIC begann 1985. Der in einer E-Klasse präsentierte Allradantrieb war das erste automatisch geregelte Antriebssystem in einem Premium-Pkw. Zwischen sechs Modellen konnte der Kunde damals wählen. Heute, rund 30 Jahre später, ist das Portfolio der Personenwagen mit Allradantrieb auf über 70 Modelle in 18 Baureihen gewachsen. Von der A- bis zur G-Klasse erhält jedes Modell eine maßgeschneiderte 4MATIC-Lösung – passend zum jeweiligen Fahrzeugcharakter. Die AMG Sportmodelle wie der GLE 450 AMG erhalten einen Performance- orientierten 4MATIC-Antrieb, der das Motormoment – anders als in der Serie – stärker Richtung Hinterachse verteilt. Diese eindeutig heckbetonte Kraftverteilung sorgt für die AMG-typisch hohe Fahrdynamik und ein Höchstmaß an Fahrspaß.” - gut aber jetzt – zum Schluss, da erklärt uns Mercedes doch bestimmt auch wieso der nun GLE heißt, oder?

Mercedes-Benz GLE Coupé (2014)

“Mercedes-Benz ordnet mit der Premiere des GLE Coupé seine erfolgreiche SUV-Palette neu. Im Mittelpunkt stehen die fünf Kernmodellreihen A, B, C, E und S, die den Kunden auch weiterhin Orientierung geben werden. Für die Modellbezeichnung der SUVs gilt: In Anlehnung an die legendäre G-Klasse führen alle SUV-Modelle künftig die Anfangsbuchstaben „GL“ im Namen. Dabei bezeichnet das „G“ die Abstammungslinie. Das „L“ kommt in der Historie von Mercedes-Benz immer wieder vor: es ist ein Verbindungsbuchstabe, der die Modellbezeichnungen einprägsamer und besser sprechbar werden lässt, bekannt etwa vom legendären SL oder aktuell vom CLS und CLA. Danach folgt der dritte Buchstabe, der die Zugehörigkeit zur jeweiligen Kernmodellreihe beschreibt.”  – bin ich eigentlich der einzige, der jetzt tierisch Bock hätte auf einen CLA 450 AMG? Ich frag ja nur… was fehlt? Verbrauchsangaben und die Preise. Wer also wissen will was er für so ein Mercedes GLE Coupé investieren muss, der muss noch etwas warten. Ich warte auf die Möglichkeit das Fahrzeug zu fahren. Das wird mein Problem: Der wird sich gut fahren lassen, da bin ich mir ziemlich sicher. Dann sitzt man daran auch noch gut. Das Heck finde ich klasse, die Front auch und der neue Mercedes-Benz Innenraum gefällt mir auch ausgesprochen gut. Wenn ich nun – auf den ersten Blick – etwas zu kritisieren hätte, dann wären es in der Tat die angedeuteten Kotflügel-Beplankungen. Müssen die wirklich farblich abgesetzt sein? Achja, und wenn man mir einen Gefallen tun könnte, sollte dieses Fahrzeug als Edition 1 auf den Markt kommen, baut da bitte keinen Heckspoiler drauf wie beim GLA 45 AMG, vielen Dank! Dann sehe ich die Rundumsicht etwas in Gefahr, daher würde ich blind auf eine Rückfahrkamera setzen und das große Glasdach wäre ebenfalls für mich ein Must-Have. Hach, es sind immer diese ganzen Sonderwünsche die den Fahrspaß hinterm Frontscheiben-Glas so nach oben schieben. Das fiese ich ja: Eigentlich mag ich diese Fahrzeuge gar nicht, also den BMW X6 zum Beispiel. Mag ich nicht. Eigentlich. Auf der anderen Seite, verstehe ich inzwischen immer mehr die Käufer und fühle mich irgendwie von den Fahrzeugen auch magisch angezogen. Paradox. BMW – guter Stichpunkt. Das Armaturenbrett, vor allem im Bereich über der Mittelkonsole hätte man ruhig etwas mehr in Richtung Fahrer neigen können. Das macht Mercedes-Benz vermutlich bewusst nicht, weil sie das Setup so einfacher bauen können für die anderen Länder (mit dem Lenkrad auf der anderen Seite). Das “nicht mehr ganz so freistehende” Display finde ich super, aber auch hier die Frage: Warum nicht verstellbar? Technisch wäre das doch ohne Probleme möglich. Herrlich oder? Noch nicht einmal gesehen den Wagen und schon am rum meckern. Wo ich gerade dabei bin. Das Radio – mit dem Tastenfeld für das Telefon. Das sieht “billig” aus. Im Vergleich zu den anderen hochwertigen Materialien die ich da sehe. Das ist mir bei der aktuellen B-Klasse übrigens auch schon aufgefallen, schläft die Abteilung da noch? Alle anderen Dinge, selbst Kleinigkeiten wo keiner hinsieht, werden auf Vordermann gebracht und das was man den ganzen Tag sieht und ggf. auch noch anfasst wirkt nun wie aus dem Zubehörhandel? Positiv: Es sind wenige Tasten geworden, jetzt noch das Nummernfeld weg (nutzt das eigentlich wirklich noch einer?) und dann wirkt das doch schön reduziert. 

Quelle: Mercedes-Benz 2014 – Fotos: © Daimler 2014