Ersatzrad oder Pannenset – Warum ich für das Ersatzrad bin…

Machen wir uns nichts vor, in der Praxis treten Reifenpannen nur selten auf. Obwohl ich teilweise über 100.000 km im Jahr fahre, hatte ich in den letzten 10 Jahren genau eine Reifenpanne.

In der Werbung ist es so schön: Wer sich nicht mit Wagenhebern und den Radbolzen abmühen will, der greift zum Pannenset. Das heißt: Dichtmittel anstatt wechseln, doch das funktioniert natürlich nicht immer. Ich hatte einen Reifenplatzer, mit einem Pannenset hätte ich da nun blöd aus der Wäsche geschaut.

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Pannensets sind gut für Nägel oder Schrauben und machen wir uns nichts vor, Pannensets sind – wie der Ersatzreifen auch – nur für kurze Zeiten. Die Fahrt zum Reifenhändler bzw. zur Werkstatt erspart man sich damit also auch nicht.
Ersetzt werden muss der mit einem Pannenset instandgesetzte Reifen auf jeden Fall. Der Grund? Eine Reparatur ist nach Einsatz von Reifendichtmitteln in Deutschland gesetzlich verboten.

Jetzt kommt aber mein größter Kritikpunkt: Während man bei einem Ersatzrad hin und wieder nur mal den Luftdruck kontrollieren muss (und die Beschaffenheit des Gummis), so kann die Dichtflüssigkeit „ablaufen“. Die hat ein Verfallsdatum. So wie Joghurt. Der Ersatz kann gut und gerne mal 60 Euro kosten. Alle 4 Jahre. So wird das günstigere Set auf einmal doch genauso teuer wie ein Ersatzreifen auf Felge und ist, wie gerade schon beschrieben, auch noch in vielen Fällen, besser. Das Bordwerkzeug passt in der Regel prima in so ein Ersatzreifen, ansonsten kann man da auch noch Putzlappen und Scheibenklar unterbringen.

Ich würde, wenn es beim VW Caddy so einfach wäre, umsteigen auf ein Ersatzrad. Geht nicht, so bleibt es Birdy und Rolf vorbehalten.

Die haben doch ein Rad ab! iPhone als Porsche Bremsklotz missbraucht! (Video)

Kann man Bremsklötze /Bremssteine / Bremsbeläge gegen iPhones austauschen und damit dann einen Porsche 911 abbremsen? Wer sich die Frage schon mal gestellt hat (wer ist so bescheuert?) der kann sich hier nun die Antwort im Video ansehen:

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via: motor-talk

2015 Seat Alhambra glänzt auf der IAA 2015 durch Facelift und technischem Update!

Ich wurde heute gefragt ob ich auch über Naturkosmetik-Artikel bloggen würde, sprechen wir nun also über ein Facelift, scheinbar ist das ja von Interesse. Ganz natürlich zeigt sich das Facelift vom Alhambra, denn SEAT präsentiert den Alhambra, passend zur IAA 2015, optisch aufgefrischt und glänzt sowohl mit neuen Designs für Innen und Außen, mit neuen Technik-Features, der Ausstattungslinie „Style Plus“ und Sondermodellen mit besonderem Preisvorteil.

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Der neue SEAT Alhambra folgt klar der SEAT Designsprache und wurde außen nur wenig überarbeitet. Die Motorhaube ist pfeilförmig mit klaren Linien, darunter befindet sich der markentypische Grill, den das neue SEAT Logo ziert, so wie auch die Heckklappe und das Lenkrad. Die Heckleuchten sind nun serienmäßig in LED, die 16 Zoll Leichtmetallfelgen für „Reference“ und „Style“ wurden designtechnisch überarbeitet und es wird ein paar neue Außenfarben geben.

Innen wurden die Sitzbezüge aus Stoff neu gestaltet, bei der Auststattungslinie „Style“ kann man zwischen beige, grau oder schwarz für den Innenraum wählen. Das Lenkraddesign ist schon aus dem SEAT Leon bekannt, aber die Bedienelemente sind teilweise neu gestaltet mit neuen Dekoren drumherum. Die Ausstattungslinien wurden überarbeitet, sie heißen jetzt „Reference“, „Style“ und „Style Plus“. Die Ausstattungslinie „Style Plus“ ist ein Upgrade der Ausstattungslinie „Style“ und baut auf diese auf, unterscheidet sich jedoch bei inneren wie äußeren Ausstattungsmerkmalen. Serie sind hier außen die 17 Zoll Aluräder, das Sportfahrwerk, das Chrom-Paket, dunkel getönte Scheiben und Bi-Xenon Scheinwerfer. Innen findet man Sportsitze und schwarze Dekoreinlagen. Man bekommt den Alhambra “Style Plus” mit dem 1.4 TSI Motor für 34.265 Euro, womit er 1.800 Euro teurer als der “Style” ist. Die Mehrausstattung ist aber 2.935 Euro wert, was einem Kundevorteil von 1.135 Euro entspricht.

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Die bisherigen Sondermodelle SUN, 4Kids und I-TECH entfallen und werden von den neuen Sondermodellen CRONO und CRONO Plus ersetzt. Hierbei baut CRONO auf der “Style”-Linie auf und erhält als zusätzliche Ausstattung das Winter-Paket, die Einparkhilfe vorne und hinten, getönte Scheiben, 17 Zoll Alu-Räder, Climatronic und das automatische Schließ- und Startsystem Kessy. CRONO Plus basiert auf der neuen Ausstattungslinie “Style Plus” und enthält zusätzlich das Winter-Paket, die Einparkhilfe vorne und hinten, Climatronic, Sitzbezüge in Alcantara und Kessy. Die beiden neuen Sondermodelle stehen jeweils für einen Aufpreis von 505 Euro gegenüber der entsprechenden “Style”-Ausstattungslinie in der Preisliste, was einen Kundenvorteil von 2.500 Euro bei den CRONO- und 2.700 Euro bei den CRONO Plus-Modellen bedeutet.

Der SEAT Alhambra soll flexibel genutzt werden können und bietet daher die Möglichkeit, mit drei Sitzreihen und bis zu sieben Sitzen bestückt zu werden, wovon alle Sitzplätze in der zweiten Reihe mit integrierten Kindersitzen ausgestattet werden können. Die neue Massagefunktion für den Fahrersitz bekommt man optional, ebenso eine Lederausstattung und ein Panorama-Glasschiebedach. Die Easy-Fold-Sitze der zwei hinteren Reihen lassen sich komplett einklappen und schaffen so bis zu 2.430 Liter Laderaumvolumen. Zusätzlich sorgen diverse Staufächer für Ordnung.

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Beim SEAT Alhambra werden in Zukunft die Geräte des Modularen Infotainment-Baukastens (MIB) der zweiten Generation verbaut, die sowohl einfach und intuitiv zu bedienen sind, als auch mit präzise reagierenden Touchscreens und hochauflösenden Displays ausgestattet sind. Das neue Navigationssystem soll sich durch schnelle Prozessoren und eine schnelle Routenberechnung auszeichnen. Sie sind serienmäßig mit CD-Player inklusive MP3 Funktion und SD-Karten-Zugang ausgestattet, ab der Ausstattungsvariante Style kommen Bluetooth-Funktion und USB-Anschluss hinzu. Das Media System Plus und das Navi System integrieren per SEAT Full Link die Systeme MirrorLink™, Apple CarPlay® und Google Android Auto™, so dass der Nutzer die Funktionen seines Smatphones bequem über den 6,5“-Touchscreen nutzen kann. Bei Apple sind das momentan die Bereiche Telefon, Messages, Musik und Karten. MirrorLink ermöglicht es, das Android-Smartphone und viele seiner Funktionen und Apps über das Infotainment-System zu bedienen, wobei die Smartphone-Bedienoberfläche auf den Touchscreen „gespiegelt“ wird. Mit der neuen SEAT ConnectApp kann der Fahrer zum Beispiel die Vorlesefunktion nutzen und sich eingehende Nachrichten vorlesen lassen und auch darauf per Spracheingabe antworten. Der Begrüßungs-Bildschirm liefert individualisierbare Infos und die Smart Tipps merkt sich zum Beispiel bevorzugte Ziele. Eine neue Funktion ist die Gestensteuerung bei der man durch kurze Fingergesten auf dem Touchscreen des SEAT Media Systems Funktionen wie Anrufe oder Kontaktadressen aufrufen kann. Die persönlichen Daten bleiben hierbei sicher, sie werden weder im Fahrzeug gespeichert noch weitergeleitet.

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Der neue SEAT Alhambra bietet eine komplett überarbeitete Motoren-Palette. Alle Triebwerke erfüllen nun die Euro-6-Norm, manche sollen bis zu 10 Prozent sparsamer geworden sein. Der TDI mit 85 kW soll nur 5,0 Liter auf 100 km verbrauchen und 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, was ihn an die Spitze seines Segments stellt. Die 2.0-TDI-Aggregate werden in den Leistungsstufen 85 kW (115 PS), 110 kW (150 PS) und 135 kW (184 PS) angeboten. Die beiden TSI-Benziner leisten 110 kW (150 PS) und 162 kW (220 PS), 20 PS mehr als das bisherige Aggregat. Der TDI mit 110 kW kann auch als 4Drive mit permanentem Allradantrieb ausgerüstet werden. Mit Ausnahme des Basis-Diesel lassen sich alle Motoren optional mit DSG kombinieren, beim Top-Benziner ist dies serienmäßig. Die neue DSG-Generation bietet nun auch die kraftstoffsparende Segel-Funktion, bei der der Motor auskuppelt, sobald der Fahrer vom Gas geht.

Serienmäßig besitzt der neue SEAT Alhambra die Multikollisionsbremse, die nach einem Unfall eingreifen und eine automatische Bremsung einleiten kann, um Folgekollisionen zu vermeiden. Neu ist der Totwinkelassistent mit Auspark-Assistent. Der Parklenkassistent der dritten Generation unterstützt auch das Ein- und Ausparken aus Querlücken. Zusätzlich bekommt man noch den Fernlicht-Assistenten, die Müdigkeitserkennung, und die Verkehrszeichenerkennung. Gegen Aufpreis bestellbar ist die adaptive Fahrwerksregelung DCC, außerdem neue Massagesitze und Keyless Entry zum schlüssellosen Öffnen, Schließen und Starten.

Habt ihr gelesen, oder? CarPlay funktioniert auch im Alhambra, unverständlich, dass es auf der IAA 2015 tatsächlich noch Neufahrzeuge auf die Bühne schaffen, die nicht in der Lage sind diese Technik zu unterstützen.

Fotos: © SEAT 2015

Die haben doch ein Rad ab! AMS Rekordfahrt mit Tesla Model S geht schief…

Wasser predigen, Wein trinken? Die renomierte Fachzeitschrift Auto Motor Sport schickt ihre Mitarbeiter auf einen Tesla Test der besonderen Art: „Ein Bayer will mit einer Rekordfahrt von Spanien bis ans Nordkap beweisen, dass E-Autos fernreisetauglich sind. Insgesamt legen die Teilnehmer als Botschafter der Elektromobilität im Rahmen der Tour eine Strecke von über 14.000 Kilometern in 14 Tagen zurück. auto motor und sport ist exklusiv bei der Tour mit dabei – und tickert live für Sie.“ (Quelle)

Tja, und heute morgen konnte man dann auf Facebook lesen: „Montag 10:30 Uhr: Crash auf der E6. Nach 75 Stunden ist trotz regelmässiger Fahrerwechsel die Müdigkeit zu stark. In einem kleinen Moment der Unachtsamkeit kommt Fahrer Michael Willberg in einer Linkskurve von der Strasse ab.“ (Quelle)

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Was ist passiert? „Der Tesla rutscht in eine Wiese und streift ein Verkehrsschild. Der rechte Spiegel ist zerplatzt, die Seitenscheibe in Tausende Stücke gesprengt im Innenraum verteilt. Die rechten Türen und der rechte hintere Kotflügel onduliert. Die Besatzung ist OK.“

Die Facebook-Kommentare gehen fast alle in die gleiche Richtung, viele freuen sich darüber, dass die Besatzung unverletzt sind und noch mehr kritisieren die Mitarbeiter der ams. Beispiele gefällig?

Dirk P.: „Die Nummer wird zum Griff ins Klo.“

Sascha N. „Gut das Euch nichts passiert ist. Wobei ich sagen muss das Eure Aktion absoluter Schwachsinn ist. Toll das ihr eine Nacht schon 2 Stunden geschlafen habt und damit doppelt so viel wie die Nacht davor. Ihr gebt hier ein sehr schlechtes Beispiel. War doch nur ne Frage der Zeit bis etwas passiert.“

Jörg W. „Dafür habe ich null!!!! Verständnis. Wie kann eine „Fachzeitschrift“ Spezial machen??!! Fahren und dann PAUSE machen heißt nicht nur Fahrerwechsel sondern dass alle in Hotel gehen und richtig schlafen…“

Andreas R. „Euch gehört mal gepflegt das Hinterteil versohlt! Völlig übermüdet durch Europa fahren, von der Straße abkommen und dann noch weiter fahren. Jedem LKW Fahrer hätte die Polizei schon längst den Führerschein entzogen, und das zu Recht. Nicht auszudenken was geschehen wäre wenn es sich nicht um eine Wiese sondern um eine Bushaltestelle gehandelt hätte.“

Michael S. „Schade um das schöne Auto. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen! Ihr seid Vorbild und mahnt immer zu Vorsicht und Achtsamkeit im Urlaub, man solle sich entspannen und ruhig mal eine Pause einlegen. Eine Übernachtung einzuplanen, ändert nichts am eigentlichen Ergebnis. Diese Strecke würde ein venünftiger Fahrer auch nicht mit einem Benziner hinlegen. Aber gut das Euch nichts passiert ist!“

Christian L.: „Diese in meinen Augen absolut fahrlässige Aktion, die zudem für eine Fachzeitschrift null Vorbildfunktion hat, hat mir leider die AMS versaut! Ich werde mir in Zukunft 3 mal überlegen ob ich ein Automagazin unterstütze das andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Aber zum Glück ist nichts schlimmeres passiert.“

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Da kann ich mich nur anschließen, zum Glück ist nichts schlimmeres passiert. Der Tesla fährt nun wohl mit einer Folie weiter, jedoch sollte man bei solchen Rekordfahrten doch lieber – wie früher – auf eine Rennstrecke gehen, denn da werden dann keine unschuldigen Personen / Tiere / Gegenstände in Gefahr gebracht. Was macht die AMS? Lustig weiter, da wird dann noch geschrieben, dass alles kein Drama sei. Sehe ich anders, wer übermüdet hinters Steuer geht, der handelt fahrlässig. Inzwischen hat der Tesla übrigens eine Folie bekommen und rollt weiter… bis zur nächsten „Unachtsamkeit“.