Der unfaire Vergleichstest: VW Golf III GTI (1996) vs. Skoda Superb Combi (2015)

Weiter geht es im Sommer-Ferien-Programm von rad-ab.com. Wie bereits im ersten Vergleichstest (VW Golf III GTI vs. Mercedes-Benz GLC) schicke ich „Rolf“ heute wieder ins Rennen obwohl ich genau weiß, dass er in den meisten Punkten verlieren wird. Punkten wird er, wie vermutlich immer, beim Preis und beim Leergewicht. In allen anderen Punkten dominiert der Kontrahent:

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In meinem Video zum neuen Skoda Superb Combi habe ich es mehr als nur einmal gesagt, für mich ist der neue Skoda Superb Combi zur Zeit das Beste Fahrzeug welches man im kompletten Volkswagen Konzern für wenig Geld kaufen kann.2015-Skoda-Superb-Combi-6 Beim Punkt Preis-Leistung zieht der Skoda Superb alle Register und dann verzeiht man ihm auch, dass er nicht alle technischen Spielsachen aus dem Baukasten bekommen hat.

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Kein LED Licht? Schade! Kein digitaler Tacho? Drauf geschissen! Darauf kommt es unterm Strich doch sowieso nicht an. Wer einen Kombi kauft, der braucht Platz! Platz gibt es im Skoda Superb Combi mehr als genug, dazu eine hervorragende Ausstattung und ein komfortables Fahrzeug.

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Hier noch mal der direkte Vergleich, ich zeige nun das gleiche Gepäck im VW Golf III GTI:

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Für diejenigen die den Combi sportlich bewegen wollen, eventuell etwas zu komfortabel, aber der Langstreckenbomber soll sich ja auch schließlich über lange Bodenwellen geschmeidig bewegen und nicht nur Kurven räubern. Der Motor hängt gut am Gas, das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe arbeitet fehlerfrei und selbst der NEFZ-Verbrauch ist beachtlich. Vor allem für die Größe und die Tatsache, dass man hier mehr Platz hat als in der aktuellen E-Klasse. Mein Kompliment geht an die Tschechen, das habt ihr fein gemacht, nein ich erhöhe: Superb! Das Design nachgeschärft, vom Platzangebot noch mal eines oben drauf gelegt, da kann ich mich nicht beklagen, überhaupt nicht, so hätte ich es mir gewünscht, so ist es passiert!

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1A finde ich auch die Konnektivitätsmöglichkeiten. Von sowas haben wir früher doch geträumt, wobei. Ne, früher nicht! Da waren wir ja schon froh, dass wir auf unseren Nokia-Handys polyphone Klingeltöne abspielen können. Aber heute, das ist Apple CarPlay (und Co.) meiner Meinung nach State of the Art und beim Skoda Superb erhältlich. In den Zeiten, wo es sowieso keine (richtig) schlechten Fahrzeug mehr gibt, da macht der kleine aber feine Unterschied oft die Gewinner aus. Mir käme kein Fahrzeug ohne CarPlay-Funktion mehr ins Haus und ich überlege ernsthaft, ob ich Rolf nicht umrüste.

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Euch möchte ich noch nachfolgende Beiträge ans Herz legen, denn da habe ich / haben andere auch noch sehr schön über den Skoda Superb Combi geschrieben:

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Im Drive-Blog gibt es einen ausführlichen Skoda Superb Combi Fahrbericht von mir und im Blog vom Autohaus Wolfsburg habe ich bereits angefangen die ersten Bloggerstimmen zu sammeln und wer sich den Skoda Superb Combi jetzt auch noch einmal in Aktion ansehen möchte, der darf sich dieses Video hier ansehen:

Der unfaire Vergleichstest: VW Golf III GTI (1996) vs. Mercedes-Benz GLC (2015)

Herzlich Willkommen im Sommer-Ferien-Programm von rad-ab.com – ich weile nun in meiner ganz persönlichen Sommerpause, für euch gibt es zwischendurch aber natürlich unterhaltsames. Ich habe mir dafür den unfairen Vergleichstest ausgedacht, bei dem ich aktuelle Fahrzeuge mit meinem, inzwischen etwas in die Jahre gekommenen, VW Golf GTI vergleichen werden. Wichtig ist nur, dass es mindestens eine Gemeinsamkeit gibt. In den meisten Fällen wird das wohl der Hubraum sein.

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Der Hubraum von meinem VW Golf III GTI beträgt 2,0 Liter. Daraus resultieren 115 Pferdestärken (ja, ich habe nur den 8-Ventiler und nicht den 16 V) und ein wahnsinniges Drehmoment von 166 Nm. Der Antrieb erfolgt über die Vorderachse und hätte ich nicht 18″ Felgen verbaut, läge die Höchstgeschwindigkeit bei 196 km/h.

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Das war in den 90er Jahren richtig schnell! Von 0 auf 100 km/h ging es damals schneller als ins Internet, 10,4 Sekunden dauerte der Versuch.

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Der NEFZ-Verbrauch wird mit 8,1 Liter auf 100 km angegeben, ich schaffe es selten unter 10, aber etwas Spaß muss sein. Der VW Golf 3 GTI ist 4,02 Meter lang, ohne Außenspiegel 1,69 m breit und 1,42 m hoch. Er bietet im Innenraum Platz für 5 Personen, wobei ich persönlich nicht mehr als 4 mitnehmen wollen würde.

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Das Kofferraumvolumen liegt bei 320 Liter, klappt man die Rücksitzlehnen um sind es sogar 1152 Liter, die Zuladung beträgt allerdings magere 360 kg. Nun kommen wir zu meinem persönlichen Trumpf, der VW Golf III GTI hat ein Leergewicht von gerade einmal 1110 kg. Ich hätte auch noch einen weiteren Trumpf, umgerechnet hätte der VW Golf III GTI damals nur 19.665 Euro gekostet.

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Kommen wir zum Kontrahenten. Da wäre heute der Mercedes-Benz GLC. Also der Nachfolger vom Mercedes-Benz GLK und wie man auf den ersten Blick sehen kann, ist der schon rein optisch Meilenweit entfernt von meinem GTI. Wie kann ich diese höher gelegte Hämorrhoiden-Schleuder vergleichen? Ich sagte es bereits, der Hubraum ist gleich und vier Räder hat der GLC ja schließlich auch.

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Aber ansonsten, das muss ich gestehen, da stinkt mein „Rolf“ gegen den SUV in fast allen Belangen ab. Der Mercedes-Benz GLC ist luxuiröser, komfortabler, ja sogar sportlicher. Ihr seht es oben auf den Quartett-Karten. Der erste Eindruck vom GLC täuscht mich vermutlich nicht, es ist die bessere C-Klasse für diejenigen die gerne etwas höher sitzen wollen.

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Perfekt ausgestattet mit fast allen erdenklichen Assistenzsystemen, Head-Up-Display, Sitzkühlung und sonstigen Annehmlichkeiten. Schneller von 0 auf 100, schneller in der Endgeschwindigkeit und großzügiger was die Platzverhältnisse im Innenraum betrifft.

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Das Fahrwerk zeigte sich in Polen (besser gesagt in Warschau) sehr komfortabel, der bekannte 211 PS Benziner spritzig und dank 4MATIC – sprich Allradantrieb – gönnte sich der GLC auch bei der Traktion keine Antriebsschwächen. Wäre ich ein SUV Fan, dann wäre der GLC was für mich, bin ich aber nicht und so vergleiche ich demnächst wieder den VW Golf GTI gegen ein anderes aktuelles Fahrzeug.

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Euch möchte ich aber nachfolgende Beiträge ans Herz legen, denn da habe ich / haben andere auch noch sehr schön über den Mercedes-Benz GLC geschrieben:

Marc J. Christiansen (wofür steht eigentlich das J.?) von dem 5,6-Duo: „Den Motor kenne ich also zu genüge und finde ihn auch in diesem neuen Baumuster sehr ansprechend und völlig ausreichend – wirklich mehr Leistung braucht man im Alltag nicht wirklich. Hier jedoch erstmals kombiniert mit der neuen 9G-tronic (das erste 9-Gang-Automatikgetriebe der Welt im Premium-Segment, das mit längs eingebauten Motoren eingesetzt werden kann). Der Allradantrieb 4matic ist im GLC stets 45:55 verteilt, das bedeutet minimal hecklastig.“

Da gehe ich mit, der Motor passt zum GLC wie die Faust aufs Auge, wobei ich mir auch gut einen Diesel unter der Motorhaube vorstellen könnte. Der Benziner hing gut am Gas und die neue 9G-tronic machte ebenfalls einen fantastischen Job. Ich persönlich würde ja, wenn ich mir nun einen neuen Wagen konfigurieren würde, sowieso nicht mehr zur Handschaltung greifen. Erst mit einem automatischen Getriebe kann man die Vorzüge der Assistenzsysteme so richtig genießen… und nein, ich bin immer noch kein SUV Fan, jedoch kann ich inzwischen verstehen, warum sich gerade ältere Menschen für die SUVs begeistern können. Wobei ist der GLC eigentlich ein richtiger SUV oder nur eine höher gelegte Mercedes-Benz C-Klasse als T-Modell? Technisch betrachtet sieht man viel von der C-Klasse und das ist meiner Meinung nach erstklassig.

Vorgestellt hatte ich euch den Mercedes-Benz GLC ja bereits in diesem kurzen Videoclip hier:

Kommen wir zurück zum Vergleichstest, hier zieht der GLC den Golf natürlich in fast allen Punkten ab, meine zwei Trümpfe (Leergewicht und Preis) ziehen hier leider nicht den Hering vom Teller und das gilt natürlich auch für die sportlichen Vergleichszeiten. Der Punkt geht also an die Marke mit Stern. Mal sehen ob ich den nächsten Neuwagen schlagen kann… stay tuned!

Scheibenwischer: Warum ich enttäuscht bin?!

In der Zeitschrift von gestern wird morgen toter Fisch eingewickelt, wen interessiert das Geschwätz von gestern? Aber wenn auf der Online-Seite der Autobild etwas von einer Prototypen-Mitfahrt steht und in der gedruckten Ausgabe die gleichen Fotos ein Serienfahrzeug im ersten Vergleichstest zeigen, dann darf man doch wohl sagen, dass die AutoBild die Leser verarscht, oder?

Was mich nun aber so richtig enttäuscht? Das ist die Tatsache, dass es „draußen“ scheinbar kaum einen interessiert. Da hört man Sprüche wie „Was will man von der Bild schon erwarteten…“ oder „Ich sag nur 4 Buchstaben“ – scheinbar erwarten die Leser / bzw. die Nicht-Leser von der AutoBild gar nichts anderes. Wollen die quasi belogen werden?

Ich kann es nicht verstehen, nicht nachvollziehen. Wirklich nicht. Wie kann man ein derartiges Lügenkonstrukt abdrucken, während auf der eigenen Webseite die eigentlichen, unbearbeiteten Fotos zu sehen sind? Sind wir schon so weit? Nun, wie dem auch sei, hier bei rad-ab.com wird sich in den kommenden Wochen etwas ändern. Was genau? Das verrate ich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht, kann aber sagen, dass ich ab dem 20.07 bis zum 10.08. in die Blog-Sommerpause gehen werde. Akkus aufladen, neue Ideen entwickeln, die Seele baumeln lassen. Damit der Blog hier nicht ganz einstaubt, gibt es zwischendurch vorgeplante Beiträge. Also, euch einen schönen Sommer… und lasst euch nicht verarschen!

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Blick hinter die Kulissen vom R+V24 Drive Blog

10 Fragen an Verena Reuber vom Drive Blog:

1. Stell dich und deine Funktion im Blog doch einmal kurz vor.
Ich bin Verena Reuber und arbeite als Social Media Manager bei R+V24, der Online Direktversicherung der R+V Versicherungsgruppe. Zur Betreuung der Social Media Kanäle gehört natürlich auch unser Blog „drive„.

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2. Stell den Blog einmal kurz vor, seit wann ist er online, wieviele Beiträge wurden seit dem verfasst?
drive ist seit Anfang Juni 2013 online – nun also schon bald 2 Jahre. Unser Ziel ist es, jeden Tag einen interessanten Artikel online zu stellen und bisher hat das wunderbar geklappt. Wir sind aktuell bei über 500 Artikeln.

3. Welche Ziele verfolgt ihr mit dem Blog?
Autofahren fasziniert noch immer die Menschen. Die Mobilität ändert sich rasant. Wir wollen unsere Sicht auf neue und alte Technologien darstellen. Eine Autoversicherung gehört heute und morgen zum Auto dazu. In diesem Kontext passt es gut, die Menschen hinter R+V24 zeigen. Auf dem Blog schreiben die Kollegen über ihre eigenen Interessensschwerpunkte: So finden sich da regelmäßig Oldtimerberichte von unseren Oldieliebhabern neben Vorstellungen von neuen technischen Gadgets von unserem Tekki-Kollegen und vieles mehr.

Wichtig dabei ist uns, durch spannende und interessante Themen zu begeistern und als Versicherungsunternehmen dabei im Hintergrund zu bleiben. Diesen Ansatz unterstützt auch die bewusst gewählte „powerd by“-Lösung.
Natürlich erhoffen wir uns durch dieses branding auch, dass jemand im Abschlussprozess – zwischen verschiedenen Versicherungen schwankend – sich an uns erinnert und die Entscheidung zu unseren Gunsten ausfällt.
Außerdem ist selbstverständlich auch SEO für uns als Direktversicherer immer eine Indikation, auf die wir großen Wert legen.

4. Wie messt ihr den Erfolg von eurem Blog?
Wir setzen Webcontrolling-Werkzeuge ein, um so diverse Kennzahlen messen zu können. Wir achten also auf solchen Werte wie Besucher, Sitzungen, Seitenaufrufe oder auch Verweildauer. In wie weit das dann natürlich auf unsere Marke R+V24 einzahlt und vielleicht sogar zu Versicherungsabschlüssen führt, können wir kaum sagen. Aber das ist ja auch nicht das primäre Ziel des Blogs.

5. Wer sollte den Blog deiner Meinung nach lesen?
Alle! :) Wir bemühen uns, mit unserer Themenauswahl möglichst viele und auch unterschiedliche Menschen anzusprechen. Dabei hilft uns, dass unser Redaktionsteam aus Kollegen besteht. Und genauso unterschiedlich diese Kollegen ticken, so verschieden sind auch ihre Interessen, was das Thema „Mobilität“ angeht und auch ihr Schreibstil – dadurch können wir viele Menschen abholen. Abgerundet wird diese bunte Mischung durch Dich – den Experten – und durch regelmäßige Gastbeiträge von wieder Anderen wie beispielsweise unserer Praktikantin oder unseren Werkstudenten.

6. Wer liest ihn wirklich und wie messt ihr das?
Auch da kommt wieder unser Webcontrolling-Werkzeugkasten ins Spiel. Fassen wir dann auch noch unsere weiteren Social Media Kanäle wie Facebook und YouTube ins Auge und lesen die Statistiken aus, nähern wir uns schnell den Nutzergruppen. Wenig überraschend sind es überwiegend Männer, vielfach Oldie-, Neuwagen- und Sportwagenfans.

7. Was ist für euch relevanter Content?
Prinzipiell ist das in meinen Augen immer eine schwierige Frage, denn für jeden ist etwas anderes relevant. Daher verlasse ich mich da regelmäßig auf unsere Redaktionssitzung. Wenn wir da bei Themen ins rege Diskutieren kommen, kann das Thema so unspannend nicht sein. Außerdem schauen wir uns natürlich auch regelmäßig Suchvolumina auf Google an und haben dann ja auch noch Dich (sie meint mich – Anmerkung von Jens Stratmann) als Inputgeber.

8. Wie schafft ihr es die Fülle von relevanten Content zu erstellen?
Da geht direkt ein dickes Lob an die Kollegen raus! Allen macht die Arbeit am Blog Spaß und so geht das Schreiben auch leicht von der Hand. Auch die Themenfindung stockt nur ganz selten, da wir alle Interesse am Themenkomplex Auto und Mobilität haben.

9. Der Blick in die Zukunft, wo siehst du persönlich euren eigenen Blog in 5 bzw. in 10 Jahren?
Puh, das ist schwierig. Da es uns erst zwei Jahre gibt und wir schon recht stark gewachsen sind, habe ich ehrlich gesagt auch weiterhin eine rosige Zukunft vor Augen.

Ich hoffe auch, dass wir in der sogenannten Blogosphäre noch ein wenig mehr Fuß fassen können. Nach dem Besuch einer Fahrveranstaltung letztes Jahr und regelmäßigen Teilnahmen an Blogparaden, finde ich es immer spannend, die Menschen, die man nur von ihren Artikeln und von ihrem Profilbild kennt, mal persönlich kennenzulernen.

Portrait_VerenaReuber

10. Konsumierst du privat Blogs, wenn ja wie, wo und wie oft?
Auf jeden Fall! Auf der Arbeit gehört das Stöbern in Blogs dazu und das lass ich natürlich nicht im Büro.

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