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Lego Technic 42030: Der Volvo L350 F Radlader! Fein-Tuning / Tuning!

Der Radlader von Lego Technic ist an sich super. Wirklich. Der Aufbau gestaltet sich relativ einfach, man muss auch im Vergleich zum Schwerlastkran nicht irgendwelche “Lehren” bauen, die man anschließend wieder auseinander nimmt. Man muss auch nicht oft mehrere Sachen zwei, drei Mal nacheinander fertigstellen. Abwechslungsreich, interessant und vor allem für Technik-Liebhaber mit viel Liebe zum Detail.

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Der Motor ist ja für mich immer ein kleines Highlight. Wie die Kolben in den Zylinderlaufbahnen hoch und runter bewegt werden. Herrlich. An Hand so eines Modells kann man übrigens auch die Technik etwas erklären und den Kindern näher bringen. Sehr schön finde ich auch, dass sich sogar das Lenkrad bewegt… da wird halt auf Details geachtet!

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Wie immer hat der typische deutsche Nörgel-Peter (der in diesem Fall Jens heißt) etwas zu meckern / verbessern. Daher habe ich mir gestern online noch schnell zwei Dinge bestellt. Eines ist heute schon gekommen und daher zeige ich euch schnell den Einbau.

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Der Akkupack vom Lego Technic 42030 Modell ist ja recht verdeckt verbaut. Das finde ich auf der einen Seite ideal, denn den will man ja auch wahrlich nicht sehen. Auf der anderen Seite kann man so aber auch schon mal vergessen das Modell auszuschalten, denn die kleine LED sieht man bei Tageslicht nicht immer. Ich mag LED Beleuchtungen. Aus dem Grund habe ich mir die zwei LED Leuchten von Lego Technic gegönnt: LEGO 8870 Power Functions LED´s

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Kein günstiger Spaß, aber im Vergleich zu originalen LED-Scheinwerfer fürs Auto ein Schnäppchen. Die Montage war denkbar einfach, mir fehlen nun noch 2 Lego Technic Bausteine um diese idealerweise sogar als richtige Scheinwerfer zu montieren, aber die Übergangslösung hat für mich zwei positive Effekte: Ich sehe auf den ersten Blick wenn das Modell an ist und es sieht jetzt schon richtig toll aus.lego-technic-42030-volvo-l350f-radlader-tuning-modifizieren-umbauen-feintuning-verbessern-6

Ich habe mir vor einiger Zeit bereits bedruckte Kennzeichen erstellen lassen. An dem Lego Technic Schwerlastkran passten diese nicht dran, hier beim Volvo Radlader habe ich nun eine schöne Stelle gefunden. Lego Technic Bausätze kann man also durchaus mit Kleinigkeiten noch etwas individualisieren.

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Ich hatte gesagt, dass ich zwei Dinge bestellt habe? Stimmt! Ein Teil kommt noch und was es damit auf sich hat, erkläre ich euch dann im dritten und letztem Teil zum Lego Technic 42030 – VOLVO L350F Radlader.

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Disclaimer: Ich habe den eigentlichen Artikel zu Testzwecken zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Meinung ist nicht käuflich. Ich werde zukünftig häufiger Produkte vorstellen die ich persönlich gut finde, wenn sich darunter Teststellungen befinden werde ich das entsprechend aus Gründen der Transparenz kennzeichnen so wie hier geschehen. Hinter dem Link oben verstecken sich Amazon-Ref Links – wer darüber sich ebenfalls einen Lego Technic Radlader (oder einen anderen Artikel bei Amazon) kauft zahlt dafür keinen Cent mehr, ich bekomme aber eine Vergütung. Die LED Beleuchtung habe ich selbst bestellt und von meinem eigenen Geld bezahlt. Hierbei handelt es sich um keine Teststellung.


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Lego Technic 42030: Der Volvo L350 F Radlader! Kaufempfehlung!

Wow! Ich habe von Lego einen richtigen Männertraum zur Verfügung gestellt bekommen. Lego Technic 42030! Der Volvo L350 F Radlader. Knapp 1636 Teile, zahlreiche Motoren und dazu noch mit der Radladerschaufel das größte einteilige Lego-Bauteil was ich persönlich kenne.

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Kurzer Prolog zu Lego? Eigentlich gar nicht notwendig, oder? Jeder kennt Lego! Väter und Mütter vor allem als durchaus schmerzhafte Erfahrung wenn man Nachts (wenn alles schläft) im Kinderzimmer (im Dunkeln) barfuß auf ein Stein tritt. Um das Lego-Minen-Feld nun ordentlich aufzuräumen gibt es aber nun Abhilfe und nein, es ist kein Staubsauger.
“Der L350F ist ein Radlader, der keine Kompromisse kennt. Er ist eine komplette Einheit, bei dem Maschine, Hubgerüst und Anbaugerät ein dynamisches Ganzes bilden. Geballte Kraft, intelligent genutzt. Er ist schnell, schonend und stabil. Ein widerstandsfähiger Radlader, der die härtesten Arbeiten erledigt, rund um die Uhr, Tag und Nacht.” das schreibt Volvo selber über den Radlader und Lego hat sich da nicht irgendeinen ausgesucht, nein – es ist gleich der größte Radlader von Volvo der hier als Modell umgesetzt wurde.

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Das große Vorbild hat den D16E LA E3 Motor im Heck, dieser leistet – je nachdem wie man misst – irgendwas zwischen 536 und 540 PS. Zwischen 6,2 und 12,7 m3 passen in die Schaufel. Das maximale Einsatzgewicht liegt bei 50-56 Tonnen! Da müssen die armen 35/65 R33 875/65 R33 Reifen ganz schön leiden.

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Kraft hat der Radlader. Kein Wunder, stellt der 6-Zylinder-Diesel-Reihenmotor mit einem Hubraum von 16 Litern (wer kennt das Wort Downsizing?) doch ein wahnsinniges Drehmoment von ca. 2500 Nm zur Verfügung. Kann ich bitte so ein Radlader mal fahren? Bitte, bitte, bitte…

Lustiger Fun-Fact: Während z.B. die neue Mercedes-Benz C-Klasse mit einem 41 Liter Tank auskommen muss (wenn man sich nicht für einen größeren entscheidet), hat der Volvo L350F Radlader einen Öltank von 40 Liter, dazu kommen dann noch einmal 620 Liter Dieselkraftstoff, 68 Liter Kühlflüssigkeit, 79 Liter Getriebeöl und natürlich das Hydrauliköl. Da spielt das Lego Technic Modell nun natürlich die Vorteile aus, da werden nur ein paar Batterien benötigt und der Spaß kann beginnen.

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Wusstet ihr eigentlich, dass Lego der größte Reifenhersteller der Welt ist? Reifen hat der Radlader natürlich auch. Was hat er noch? Eine Fernbedienung. Man kann das Fahrzeug nicht nur steuern (vor/zurück/links/rechts) sondern auch noch die Schaufel heben / senken / heranziehen / auskippen.

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Dafür braucht er natürlich Motoren. 4 Stück werden verbaut. Diese brauchen Batterien, genauso wie die Infarot Sender. 6 Batterien der Größe AA und 6 Batterien der Größe AAA werden also benötigt. Da empfehle ich übrigens Akkus, denn ansonsten kann der Fahrspaß auch schnell ins Geld gehen.

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Lego Technic begleitet mich ja schon etwas länger, im letzten Jahr habe ich noch den Schwerlastkran aufgebaut. Im Gegensatz zu den anderen Modellen gibt es nun aber ein Anleitungsbuch mit 324 Seiten und keine einzelnen Anleitungshefte. Ich habe die Hefte eigentlich gemocht, denn es war wie eine freiwillige Bastel-Kontrolle alá “1 Heft mache ich heute noch zu Ende”.

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Das Modell selbst ist 58 cm lang und bis zu 40 cm hoch (je nach Stand der Schaufel) und genau wie beim 540 PS starken Vorbild wird das Fahrzeug über eine Knicklenkung gelenkt. Das reduziert den Wendekreis natürlich auf ein Minimum wäre im normalen Automobil-Bau aber undenkbar, im Baumaschinen-Bereich ist diese Knicklenkung aber State of the Art und weil das Vorbild so gelenkt wird, ist es beim Modell natürlich auch so. Hinten gibt es eine Klappe. Macht man diese auf, kann man den 6-Zylinder Reihenmotor in Aktion erleben. Die Kolben bewegen sich, wie bei Lego Technic Modellen gewohnt, hoch und runter und auch das Lüfterrad dreht sich.

14 Tüten, 1626 Teile, 4 Motoren, 4 Räder, Fernbedienung, viel Spaß! Die Aufbauzeit? Wenn man sich beeilt, kann man es bestimmt in 5-6 Stunden schaffen, wenn man sich – so wie ich – Zeit nimmt und zwischendurch kleine Bauerfolge feiert – dann können es auch 7-10 Stunden werden. Ich genieße diese Zeit und ja, ich bin inzwischen 35 Jahre alt. Ich habe ca. 7 Stunden gebraucht.

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Kritikpunkt: Es fehlt eine ausgedruckte Bauanleitung für das zweite Modell. Man kann nämlich auch noch den Muldenkipper Volvo A25F bauen. Die Anleitung gibt es nur als Download. Da spart Lego Technic meiner Meinung nach am falschen Ende, denn schließlich ist es doch gerade die Offline-Zeit die ich so genieße beim Basteln und Ausdrucken möchte ich die Anleitung nicht ;).

Fazit: Für ca. 200 – 230 Euro ist dieser Lego-Technic Bausatz vom Volvo L350F zu haben. Damit ist es sicherlich kein Schnäppchen, meiner Meinung aber allein durch die Fernbedienung, durch die Motorentechnik und durch die Liebe zum Detail das Geld wert. Für einen gebrauchten Volvo L350F zahlt man 200-250.000 Euro (ohne MwSt.) – in dem Vergleich gewinnt also das Modell.

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Wusstet ihr eigentlich, dass bei Baufahrzeugen die Betriebsstunden gemessen werden? Da geht es also nicht um gefahrene Kilometer wie beim PKW/LKW sondern um die Betriebsstunden. So etwas sollte Lego auch noch erfinden, ein Spielstunden-Messgerät. Ich habe mich doch gerade selbst dabei erwischt, wie ich noch einmal heimlich mit dem Radlader gespielt habe. Männer werden halt doch nie erwachsen und das ist auch gut so! Wer also noch eine Last Minute Geschenk-Idee sucht für einen Lego Fan, oder einen der es werden sollte, der kann hier ohne Bedenken zuschlagen: Lego Technic 42030 – VOLVO L350F Radlader

Disclaimer: Ich habe diesen Artikel zu Testzwecken zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Meinung ist nicht käuflich. Ich werde zukünftig häufiger Produkte vorstellen die ich persönlich gut finde, wenn sich darunter Teststellungen befinden werde ich das entsprechend aus Gründen der Transparenz kennzeichnen so wie hier geschehen. Hinter dem Link oben versteckt sich ein Amazon-Ref Link – wer darüber sich ebenfalls einen Lego Technic Radlader (oder einen anderen Artikel bei Amazon) kauft zahlt dafür keinen Cent mehr, ich bekomme aber eine Vergütung. Fotos vom originalen Volvo Radlader © Volvo 2014.


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Warum der MINI Cooper S mich gestern auf 180 gebracht hat…

…lest ihr jetzt! Als Jan mir gestern den MINI Cooper S brachte war er richtig genervt. Daran Schuld? Nicht etwa der Tagesverlauf, auch nicht der verspätete Flug, nein der MINI. Obwohl er nicht mit Fernlicht fuhr, blendeten viele andere Verkehrsteilnehmer auf um ihm halt genau das vorzuwerfen. Als ich Jan dann gestern Abend nach Hause gebracht habe um den Testwagen zu übernehmen ging es mir dann so. Wer mal in einer Werkstatt gearbeitet hat, sieht recht schnell am Lichtbild wann die Scheinwerfer zu hoch stehen. So war das nun auch beim MINI Cooper S.

Nachteil der modernen Licht-Technik? Man kann diese nicht mehr manuell herunter drehen, dafür gibt es Sensoren. Andere Verkehrsteilnehmer fühlten sich geblendet und einer sogar derartig provoziert, dass er mich zunächst überholen ließ um sich anschließend mit Lichthupe zu revanchieren, mich hupend zu überholen, mir die Funktionaliät seiner Nebelschlussleuchte zu präsentieren und mich dann auf Tempo 80 (auf der Autobahn) abzubremsen. Unter uns? Ich war auf 180! Damit meinte ich nicht die Geschwindigkeit!

Heute Morgen habe ich Kind 1.0 zur Schule gebracht und dabei wieder “blendend ausgesehen” – die Scheinwerfer gen Himmel gerichtet hätten vermutlich einige Piloten gedacht, dass sie den Landeanflug auf Hannover verpasst hätten. Ich kann euch beruhigen, hier in Bielefeld ist keine Boeing gelandet, vermutlich haben die Piloten gestreikt – so wie die Technik vom MINI.

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Nach einem freundlichen Hinweis vom örtlichen Polizisten, das ich mein Fernlicht eingeschaltet hätte fuhr ich dann zur MINI Werkstatt. Das hatte ich natürlich sowieso vor, denn a) blende ich ungern andere Verkehrsteilnehmer, weil ich genau weiß wie beschissen das Gefühl ist und b) wollte ich natürlich auch wissen, was da kaputt ist.

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Resultat? Der Sensor hatte eine Schraube locker, bzw. war diese abgerissen. Das Bauteil wurde dann Instand gesetzt und ich würde sagen ich resette mich nun einmal und starte meine Beziehung zum MINI Cooper S einmal neu. So wie sich die Lichteinstellung vom Xenon-Licht auch immer neu einstellen sollte.

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By the way: Eine Stunde meiner kostbaren Lebenszeit habe ich dafür bei der Werkstatt verbracht! MINI Teil – MAXI Aufwand? Der Service bei BMW Becker-Tiemann war, wie immer, erstklassig! Irritiert bin ich nur von der Tatsache, dass ich nun schon zum dritten Mal dort war und ich privat weder einen BMW noch einen MINI besitze. Wollen die mich testen? ;)

Ihr wollt mehr MINI – Stoff? Kein Problem. Wie wäre es mit der MINI Ausstellung im BMW Museum in München? Da kann ich euch zwei Beiträge ans Herz legen. Zum einen meinen im Drive-Blog aber auch den vom Jan Gleitsmann, der hat mir nämlich die Fotos zur Verfügung gestellt und ich mach mir dann in den kommenden Tagen mal mein eigenes Bild vom neuen MINI Cooper S!


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Probefahrt: Mercedes-Benz S500 Intelligent Drive – Autonom und losgelöst!

Ich sitze in einem Mercedes. Nein. Stop. Ich lasse mich in einem Mercedes fahren. Das klingt besser. Ich sitze also hinten, obwohl, ich hätte auch vorne links sitzen können. Denn das Fahrzeug, natürlich eine S-Klasse, genauer gesagt ein S500 Intelligent Drive, fährt von allein. Nicht nur im Stau. Nicht nur im Folge-Verkehr. Nein. Allein. Im Straßenverkehr. So richtig mit Ampeln, Gegenverkehr beobachten, Querverkehr im Griff behalten und potenzielle Störfaktoren identifizieren. Hier ein kleiner Bericht mit meiner Probefahrt: Mercedes-Benz S500 Intelligent Drive – Autonom und losgelöst!

Ich war übrigens in Sunnyvale unterwegs, war dort auch im Design-Center von Mercedes-Benz und weil ich dort nicht fotografieren durfte zeige ich euch hier Fotos von Mercedes-Benz.

Mercedes-Benz S500 Inteligent Drive TecDay Autonomous Mobility Sunnyvale 2014
Zugegeben: Die Fahrt für über eine festgelegte Strecke. Die Fahrt ist quasi über speziell aufbereitete GPS-Koordinaten vordefiniert aber dennoch habe ich das Gefühl, dass die Automobilindustrie – in dem Fall Mercedes-Benz – schon richtig weit ist. In dem Testfahrzeug ist der Kofferraum voll mit der EDV-Technik, die jetzt – im Entwicklerstatus – natürlich auch noch leicht ereichbar sein muss. Im Fahrzeug selbst gibt es zusätzliche Schalter, Tasten, Tastaturen und Monitore. Es gibt zusätzlich zu den bereits bestehenden Kamera-Systemen und Radar-Sensoren weitere Messtechnik. Fakt: Wer autonom fahren will muss mehr Messtechnik verbaut haben. Schön kann man bei der Probefahrt aber sehen, was die Technik dann auch tatsächlich auswertet. Wer also Angst hat, dass die ganzen Kameras z.B. alles filmen, der irrt. Das Kamerabild wird umgewandelt und das System erkennt kommende Fahrzeuge, querende Fahrzeuge und auch Fahrzeuge die mit uns in eine Richtung fahren und bewertet diese mit rot, gelb oder grün. Durch die Sensoren werden Gefahren erkannt und dann durch die Technik gebannt.

Mercedes-Benz S500 Inteligent Drive TecDay Autonomous Mobility Sunnyvale 2014

Das System arbeitet noch nicht perfekt, er verbremst sich, er beschleunigt unterschiedlich stark und auch die Lücken können – aus Sicherheitsgründen – derzeitig noch nicht groß genug sein.

Aber: Es funktioniert! So ein System könnte in der Zukunft z.B. die unschönen Strecken übernehmen, den Stadtverkehr meistern, im Stau auch die richtige Abfahrt nehmen etc. und uns dann das Steuer überlassen wenn wir es wollen. Wollen. Gutes Stichwort: Will ich so eine Technik? Ja! Ich will gar nicht das vollautonome, davon möchte ich mich freisprechen, denn ich denke und lenke gerne selber. Aber ich möchte ein System, dass für mich übernehmen kann wenn ich nicht mehr in der Lage dazu bin. Damit meine ich nicht, dass ich betrunken hinterm Steuer sitze, nein – ich meine da eher andere Sachen wie z.B. einem Herzinfarkt, Vorkammerflimmern, einen Husten- / Asthma- oder Nies-Anfall, die Migräne-Attacke und was noch alles kommen kann.

Mercedes-Benz S500 Inteligent Drive TecDay Autonomous Mobility Sunnyvale 2014

Es gibt so viele Momente, in denen man nicht ganz 100% mit dem Blick und den Gedanken auf der Straße ist. Wie geil wäre es bitte schön, wenn das Fahrzeug selbst bremst, ausweicht, überholt, an die Seite fährt. Einparken, Ausparken und im Stau fahren. Das geht schon heute, die Zukunft wird spannend. Da bin ich mir sicher und wenn die Forscher und Entwickler, nur ein Menschenleben retten, wenn nur ein Kind oder Hund NICHT überfahren wird weil irgendjemand nicht aufgepasst hat, wenn nur ein Unfall verhindert wird durch die Anstrengungen, durch die Verbesserung der Messtechnik, dann haben die Hersteller – in dem Fall Mercedes-Benz – alles richtig gemacht.

In den USA sind andere Anforderungen als hier bei uns in Deutschland. Dort sind die Ampeln z.B. weit hinter der Haltelinie, man kann zwei, bis dreispurig abbiegen und oft gibt es dann dort auch keine Linien. Man darf auf den “Autobahnen” dort auch von rechts überholen und so muss das System natürlich zwangsweise alles im “Auge” haben. Hier in Deutschland müsst man vermutlich viel weiter nach hinten schauen, denn auf der Autobahn könnten – rein rechtlich gesehen – die Geschwindigkeitsunterschiede höher sein als in den USA wo es ja ein striktes Tempolimit gibt.

Mercedes-Benz S500 Inteligent Drive TecDay Autonomous Mobility Sunnyvale 2014

Ich habe inzwischen verstanden, dass die Automobilhersteller uns ja gar nicht das Zepter aus der Hand nehmen wollen, aber hin und wieder will der König doch auch gar nicht mehr regieren, dann sollen andere agieren und er will nur noch die Richtung bestimmen. So stelle ich mir inzwischen die autonome Mobilität vor. Ob wir die noch “erfahren” werden, weiß ich nicht, aber es wird wie bei allen Sicherheits-Systemen sein: Erst teuer, dann Mainstream, dann günstig zu haben. Erst wenn die Systeme in zahlreichen Fahrzeugen verbaut ist, dann können wir über den nächsten Step sprechen: Die Car 2 Car Kommunikation – die wird meiner Meinung nach auch spannend.

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es z.B. auch bei den Kollegen von MB-Passion und auch Bjoern Habegger erkennt die Vor- und Nachteile der Technik.