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Apple CarPlay im neuen Skoda Superb – Test / Review / Vorstellung / Video

Unter uns? Ich bin begeistert! Nicht nur vom neuen Skoda Superb, nein sondern von der Tatsache wie gut Apple CarPlay funktioniert. Das iPhone angesteckt, den Code eingegeben fertig.

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Man kann telefonieren, SMS verschicken bzw. sich vorlesen lassen, Spotify oder die eigene Musik nutzen und sich navigieren lassen. Mails vorlesen und schreiben geht (noch) nicht aber GENAU so stelle ich mir die Technik vor. Intuitiv, einfach zu bedienen, Plug & Play, aber bevor ich euch das nun hier haarklein erzähle – schaut es euch doch einfach an:

…und wer jetzt noch den Skoda Superb im Bewegtbild sehen will, der wird hier fündig und erfährt gleichzeitig auch was ich die nächsten Wochen so treiben werde.

2015 Skoda Superb Fahrbericht – Der Beste aus dem modularen Querbaukasten!

Live aus Italien, live aus der wunderschönen Toscana. In ein paar Minuten geht es zum Abendessen, doch vorher möchte ich euch quasi brandheiß meine Meinung zum neuen Skoda Superb mitteilen, bevor ich später noch was vergesse.

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Der neue Skoda Superb, sprich die dritte Generation, soll durch eine aufwändige Fertigung und eine Verarbeitung auf allerhöchstem Niveau überzeugen. Die Form? Dynamisch! Die Technik? Auf dem neusten Stand der Technik! Die Antriebe? Modern, effizient und durchzugsstark! Das Design? Laut Skoda zeigt es sich elegant und filigran, gleichzeitig soll das Fahrzeug Ecken und Kanten haben. Eine hohe Gürtellinie, flache Scheinwerfer, flache Windschutzscheibe und ein breites Heck.

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Rein optisch betrachtet, ein großer Wurf doch hält der Superb was er verspricht? Das haben wir heute ausprobiert und ich kann bestätigen: Beim neuen Superb hat Skoda noch einmal nachgelegt: Noch mehr Platz im Innenraum, technisch gesehen muss sich der Superb auch nicht verstecken und vom Fahrverhalten her fährt er genau so wie man es erwartet: Aufregend unaufregend.

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Was bedeutet eigentlich Superb? Bereits in den Jahren 1934 bis 1949 rollte ein Skoda Superb vom Band, ja die Tradition verpflichtet. Superb ist, laut Skoda, angelehnt an das lateinische “superbus” – das bedeutet herausragend, prächtig oder auch einfach nur schön. Vor knapp 14 Jahren führte Skoda mit dem Superb die Limousine wieder ein, 2008 kam die zweite Generation auf den Markt und insg. sind inzwischen über 750.000 Skoda Superb vom Band gelaufen und nun im Juni, passend zu meinem Geburtstag, kommt die 3. Generation in den Handel und ich möchte vorweg nehmen: Da können andere Hersteller einpacken.skoda-superb-2015-test-fahrbericht-jens-stratmann-5

Der Kofferraum zeigt sich mit einmal maximalen Volumen von 1760 Liter (in der Limousine) großartig und wie bei Skoda inzwischen schon gewohnt (und irgendwie auch erwartet) gibt es hier auch, die oft aus der Pressemitteilung zitierten, simply cleveren Lösungen. Doch sprechen wir nicht nur über die Kapazitäten, sprechen wir gleich über alle Skoda Superb Fakten:

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8 Motorisierungen stehen ab Marktstart zur Verfügung, alle erfüllen die strenge Euro 6 Abgasnorm und sollen nun die Umwelt schonen. Bis zu 20% stärker, bis zu 30% weniger Verbrauch. Der sparsamste Superb soll mit 3,7 Liter Diesel auf 100 km auskommen, der schnellste ist bis zu 250 km/h schnell. Die Topmotorisierung? Das ist nun der 2.0 TSI mit 280 PS.

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Im Vergleich zum direkten Vorgänger ist der neue Skoda Superb nun 28 mm länger und der Radstand wuchs um ganze 8 cm. Der Kofferraum fasst 625 Liter, klappt man die Rücksitzlehnen um sind es die vorhin schon erwähnten 1760 Liter und nun kommt es: Ladegüter bis zu einer Länge von 3 Meter und 10 cm können verladen werden, so z.B. ein Surfbrett oder aber auch Randleisten. Doch der Skoda Superb ist nicht nur ein Raumwunder und Lastenschlepper, er kann auch kräftig anpacken und Anhänger ziehen.

Der 2.0 TDI 4×4 z.B. darf bis zu 2,2 Tonnen ziehen und während andere Hersteller das Fassungsvermögen vom Tank reduzieren, legt man beim Superb noch etwas zu! 66 Liter fasst der Tank, somit schafft der 1.6 TDI mit einer Füllung bis zu 1692 Kilometer. Zugegeben, in der Realität wird man den Wert nur selten erreichen können, aber dennoch ein Schritt in die richtige Richtung. Auch bei den Ablagen wurde nicht gegeizt, bis zu 26,7 Liter passen in alle Ablagen und es kommen bis zu 29 Simply-Clever Lösungen zum Einsatz, so z.B. zwei Regenschirmfächer in den Vordertüren. Ich lege mich bereits jetzt fest, der Skoda Superb ist das Beste was man aus dem Modularen Querbaukasten von Volkswagen fertigen kann.

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Überspitzt gesagt: Die Mercedes-Benz S-Klasse für den kleinen Geldbeutel, der Mercedes aus dem VW Konzern. Die Premium-Limousine zum Volkswagen-Preis. VW Passat Qualität schön verpackt, nicht überladen und meiner Meinung nach attraktiver als – sorry Audi – Audi A4 und sorry VW – Passat zusammen und der Fahreindruck? Der hat mich nicht enttäuscht.

Komfortabel!
Ich möchte ihn wirklich schon fast mit der S-Klasse vergleichen, wobei der Vergleich natürlich hinkt, denn das vermutlich beste Fahrzeug der Welt gibt es nicht ab 24.590 Euro. Klar, den Wert kann man nach oben konfigurieren, doch dafür bekommt man dann definitiv viel Platz, viel Komfort und tolle Fahreigenschaften.

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Der Innenraum zeigt sich nicht nur geräumig sondern er bleibt auch ruhig. Ich bestätige hiermit noch mal meine These: Der Skoda Superb ist definitiv das beste Fahrzeug – welches auf dem MQB basiert – was ich je gefahren bin und Skoda hat mal wieder ein großartiges Fahrzeug auf die Räder gestellt. Habe ich eigentlich irgendwas zu kritisieren? Jein! Ich hatte zunächst das Gefühl, dass der VW Konzern Skoda nicht an der kurzen Leine gehalten hat. Die Ernüchterung kam bei den Scheinwerfern, denn da ist bei Bi-Xenon Schluss. Während es für den kleinen VW Polo oder für den Seat Leon z.B. optional LED Scheinwerfer gibt, muss es bei Skoda immer noch Abstriche geben, vermutlich auch weil ja bald noch der neue Audi A4 oder der VW CC kommt. Nun könnte ich auch noch rumjammern, dass diese neue innovative Display nicht verbaut wurde – sprich die virtuelle Anzeige des Cockpits. Schwamm drüber – klassische Rundinstrumente sind eh nicht zu ersetzen, Tradition verpflichtet.

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Meine Empfehlung: Unbedingt für knapp 1000 Euro das DCC ordern, das ist ein adaptives Fahrwerk und man hat die Wahl zwischen einer sportlich straffen oder einer komfortablen Abstimmung. Ohne Witz, der Skoda Superb lässt sich auch sportlich durch die Kurven fahren und wo wir gerade bei der Technik sind, neben dem MQB gibt es hier auch den MIB – den modularen Infotainment Baukasten und auch dort durfte Skoda aus den Vollen schöpfen.

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Der neue Skoda Superb verfügt über Apple Car Play! Sack und Asche! Ist das geil! iPhone einstecken – FERTIG – funktioniert. Ich bin begeistert. Ehrlich, genau so habe ich mir das immer vorgestellt und Skoda bringt das nun so klammheimlich ab Juni auf den Markt und macht dabei nicht mal einen auf dicke Hose. Die Android-Fanboys müssen nicht weinen, auch daran hat Skoda gedacht ob und wie das funktioniert weiß ich als Apple-Jünger natürlich nicht.

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Einen besseren Volkswagen kann man derzeitig für Geld nicht kaufen, eine Stallorder scheint es nicht mehr zu geben, bzw. wurde diese stark verändert. Wir brauchen nicht meinen, dass Winterkorn bzw. Piech damals den neuen Skoda nicht gefahren wären. Hätten die beiden den Superb so nicht gewollt, dann wäre er so nicht gekommen, aber das ist doch auch visionär. Die Marke Skoda noch stärker machen als sie bereits ist. Skoda ist die stärkste Importmarke in Deutschland und nun müssen sich einige Hersteller in Deutschland – und so natürlich auch die Konzernbrüder – warm anziehen.

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Mein Kompliment nach Tschechien, der neue Skoda Superb kann sich nur noch selber übertreffen, nämlich dann wenn der Combi im September auf den Markt kommt. Im Juni steht die Limousine in den Skoda Verkaufshäusern und ich kann euch nur den Ratschlag geben: Gebt ihm eine Chance, egal ob als Geschäftsfahrzeug oder als Fahrzeug für die Familie, denn der Skoda Superb hat nicht nur eine große Klappe, nein er hält seine Versprechen auch. Wenn meine Freundin äh Verlobte nicht auf Fahrzeuge mit Schiebetüren stehen würde dann würde ich den Kombi heute bereits blind bestellen. So, das waren die ersten Eindrücke zum neuen Skoda Superb. Ich bin noch 2 Tage hier vor Ort, Videos produzieren und dann bekommt ihr den Skoda Superb nicht nur zu sehen, sondern könnt ihn auch in Aktion erleben.

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Was ich am Nissan Juke Nismo RS verbessern würde! #BDBB

Dank Magnus Mattern, vom freundlichen Autohaus Mattern, durfte ich gestern den Nissan Juke Nismo RS fahren. Nicht hier auf den Landstraßen, in der Stadt oder auf der Autobahn – nein, es ging mit dem Crossover auf die Rennstrecke. Auf DIE Rennstrecke . Nämlich auf den Bilster Berg und das Wetter spielte hervorragend mit. Wir hatten quasi alle Testbedingungen (bis auf eine trockene Strecke) an einem Tag. Regen, Schnee, Graupel… was will man eigentlich mehr?

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Ich mag das CVT Getriebe vom Nissan nicht. Punkt. Ist Geschmacksache, ich mag das nicht und muss es auch gar nicht mögen. Aber: Mit CVT Getriebe gibt es den Nissan Juke Nismo RS mit Allrad, schaltet man per Hand über das manuelle 6-Gang Getriebe, dann werden nur die Vorderräder angetrieben und dann schiebt er, auf nasser Oberfläche, auch über die Vorderachse, hat man es raus wann das passiert (vor allem bei wechselnden Witterungszuständen) – dann kann man mit dem Nissan Juke Nismo RS richtig flott unterwegs sein.

Einige haben sich davon gestern überzeugen können, ich hätte es auch nicht für möglich gehalten. Unter der Haube? Da sitzt der 1.6 DIG-T Benziner mit 218 PS und einem maximalen Drehmoment von 280 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 220 km/h, die haben wir auf dem Bilster Berg nicht erreicht, aber dafür ging es in knapp 7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das der Juke eher anders als artig ist, das war ja schon vorher klar. Wenn ich mich für einen Juke entscheiden müsste, dann wäre es der Nismo RS, denn der sieht a) besser aus und überzeugt b) durch eine nicht geahnte Sportlichkeit – das liegt sicherlich auch an der mechanischen Sperre an der Vorderachse.

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Was würde ich verbessern? Ich hätte gerne Allrad, auch mit dem manuellem 6-Gang Getriebe. In Verbindung mit einer Sperre und nicht mit dem Zwang mir ein CVT zu kaufen, welches a) Leistung schluckt und b) mir den Fahrspaß auch raubt. Ich hätte auch gerne einen etwas besseren Klang. Ich weiß: Neue Autos dürfen nicht mehr so laut sein, aber irgendwie muss da doch was gehen, denn wenn ich etwas über 28.200 Euro investiere für ein Spaßfahrzeug – denn den Juke wird doch wohl keiner so richtig ernst nehmen – dann will ich auch den Klang haben. Überlegen müsste ich mir, ob ich wirklich die Recaro Sitze nehmen würde. Die verfügen über hohe Seitenwagen. Die bieten einen 1A Seitenhalt, aber der Einstieg ist dann doch erschwert, denn dann freut man sich nicht mehr über die etwas höhere Sitzposition. Ansonsten? War der Nissan Juke Nismo RS – die Überraschung auf dem Bilster Berg, hätte nicht gedacht, dass der sich so flott durch die Kurven fahren lässt, wenn man im Bereich der physikalischen Grenzen bleibt.

Auch hier hat sich gestern wieder gezeigt, dass es durchaus Sinn macht so ein Fahrzeug auch mal dort zu testen, wo man auch mal über die Grenzen hinweg gehen kann ohne das was passiert. Mein Dank noch mal an Magnus, der das ermöglicht hatte und quasi gestern der Marke Nissan sicherlich zu dem ein oder anderen Blogbeitrag verholfen hat. Ich freue mich euch den Nissan Juke Nismo RS demnächst noch einmal ausführlich vorstellen zu können… warte da aber noch auf etwas besseres Wetter, denn ein Wunsch blieb gestern offen. Ein Fotoshooting in der Mausefalle beim Sonnenuntergang, aber DAS bekommen wir auch noch hin und wer nicht solange warten will, tja, der fährt nun einfach zum Nissan Händler, denn die meisten werden wohl auch so ein RS Modell auf dem Hof stehen haben…

Leserfragen zum Audi A3 Sportback e-tron Teil 2: Beantwortet!

So, weiter geht es mit den Leserfragen zum Audi A3 Sportback e-tron. Hier könnt ihr bereits die ersten Fragen und Antworten nachlesen, machen wir also direkt weiter und natürlich kam auch die Frage nach dem Namen. e-tron bedeutet, frei übersetzt, im französischen so etwas wie “Kothaufen”, daher wollte Jott Ha gerne wissen: “Wie fährt es sich in einem Auto, dessen Name ins Deutsche übersetzt “Scheiße” heißt?”

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…und Ralf schlägt mit seiner Nachfrage in die gleiche Kerbe: “Wenn man einem Produkt einen Namen gibt, der in irgendeiner Weltsprache (wir sprechen hier ja nicht von Deutsch; wenn man das Modell “Kothaufen” genannt hätte, wäre das für den Weltmarkt eher unschädlich) einen Sinn hat, muss man sich doch was dabei denken, oder? Jeder halbwegs gebildete Mensch, egal wo auf der Welt, sollte ein paar Jahre Französisch auf der Schule gehabt haben und sich beim Anblick des Namens am Kopf kratzen … dazu kommen dann Frankreich, halb Belgien, die halbe Schweiz, halb Kanada, halb Afrika, wo Französisch als Muttersprache gesprochen wird…”

Zunächst kann ich bestätigen, dass es sich im Audi A3 Sportback e-tron hervorragend fahren lässt. Ich fühle mich nicht schlechter als in anderen Fahrzeugen die auch über Kotflügel verfügen. Scherz beiseite, es geht um den Namen und da habe ich natürlich bei Audi nachgefragt:

Ausschlaggebend für die Namenswahl war, dass e-tron aufgrund der Nähe zu bestehenden Begriffen wie Elektronik und Elektrizität als sehr technisch, zukunftsorientiert und damit Audi-typisch wahrgenommen wird. Gleichzeitig erfüllt e-tron weitere Kriterien eines starken Markennamens wie Einfachheit, Kürze und Prägnanz. Bei jedem neuen Namen werden natürlich Assoziationen vorher genau abgewägt und Bedeutungen gecheckt.

…tja, und da war das mit der französischen Sprache wohl nicht ganz so wichtig!

Eine weitere Frage gab es dann auch noch, die ich recht interessant finde. Limmis möchte wissen: “Bei so einem Hybrid fährste entspannt elektrisch los… dann Ortsausgang kick down … und schon kommt der an sich schon mega sensible 1.4 tsi mit 5000 upm dazu, der im dümmsten Falle bei -10°C Öltemperatur überhaubt keine Schmierung mehr hat. Wie sieht es da mit der Langlebigkeit aus? Wie mit den Serviceintervallen?“

Auch hier habe ich nachgefragt und nachfolgende Antwort bekommen:

Motoren-Hardware und speziell die Schmierung sind genau auf solche Lastfälle ausgelegt. Schließlich kann es nicht nur in der Theorie passieren, dass ich viele Monate lang im Kurzstreckenbetrieb aussschließlich elektrisch fahre – und dann irgendwann bei ungünstigen Verhältnissen sich der Verbrenner zuschalten muss. Im Einzelnen: Die Haupt- und Pleuellager sind mit einer Polymer-Beschichtung versehen, die Kolbenringe erhielten eine Beschichtung aus nitridischen Hartstoffen, die im PVD-Verfahren (Physical Vapour Deposition) aufgebracht wird. Die Ausführung der Lagerschalen und das Kolbenspiel wurden entsprechend angepasst. Eine Plasmabeschichtung schützt die Zylinderlaufbahnen vor Korrosion.

Zur Sicherheit ist das Ölwechselintervall beim A3 e-tron – wie bei PHEV anderer Hersteller auch – auf 1 Jahr festgelegt, also eine kürzere Spanne als bei einem TFSI als alleinigem Antrieb. Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass wir bei nur seltenem Betrieb, speziell auf Kurzstrecke, mit einem höheren Kondenswasser-Anteil im Öl rechnen müssen.

So können wir davon ausgehen, dass die Lebensdauer des Motors sich nicht von der eines normalen Verbrennungsmotors unterscheidet.

Das Thema bleibt spannend, ich bleibe aktuell dabei, man kann die Mehrkosten nicht einsparen, ich habe zwar das Beste aus zwei Welten in einem Fahrzeug kombiniert, leider schleppe ich aber auch den Balast aus zwei Welten mit mir herum. Meinen Fahrbericht zum Audi A3 Sportback e-tron findet ihr übrigens im Drive-Blog.